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Winters – Black clouds in Twin Galaxies

Shoegaze, das ist nach Definition des online Nachschlagewerks Wikipedia eine Musikrichtung, die in ihrem Namen viele, in den achtziger und neunziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts in Groß Britannien entwickelte, Rockstile in sich vereint.


Das ergibt die Musik, die durch Winters an die Öffentlichkeit gelangt. Paul Fyfe (Vocals/Guitar), Nigel Ingram (Bass) und Andy Prestidge (Drums) bilden zusammen das Trio, das für seinen Debüt-Longplayer „Black Clouds in Twin Glaxies“, welcher Ende Mai auf dem Label Rise Above erscheinen wird, Verantwortung trägt. Gegründet wurde die Band am 2005 in London. Selber beschreiben die Jungs ihre Darstellung von Musik als Trauersongs mit einem kleinen Hinweis auf den ehemaligen Kiss Leadgitarristen Ace Frehley, welcher ihnen ein Idol und Vorbild zu sein scheint. Schon im Jahr nach der Gründung wurde bei Rise Above unterschrieben, was uns über Umwege zu der Bewertung des Silberlings führt.Erst einmal scheint der Hinweis auf Trauermusik (oder Begräbnismusik, je nach Übersetzung) ziemlich angebracht. Immer die gleichen monoton wirkenden Rhythmen und keine allzu auffälligen Riffs, eher eine ebenfalls eintönige Gitarre. British bleiben die Drei in jedem Fall. Wenn ich eine Stimme mit dem Inselland verbinden müsste, so wäre es sicher eine, die in etwa in diese Richtung geht, die Fyfe vorbringt. In insgesamt elf Songs, mit einer Spiellänge von 2:19 Minuten bis 6:07 Minuten bleiben auch die Geschwindigkeiten beim Sänger konstant langsam und melancholisch. Auch die Texte wirken nicht gerade optimistisch. Tatsächlich wird also rundum hauptsächlich dem nachgegangen, was auch als Anspruch der Londoner vorgestellt wird.Dennoch können Winters auch mal etwas schneller werden, was auf Kreativität und Variationspotential schließen lässt. So hat man aber auch schon den Eindruck einer gänzlich angenehmen Sache, die hier mindestens 3,5 Gitarren verdient hat, diese darum auch haben soll.

Wertung: 7 von 10