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Zaum – Oracle

Die erst 2013 gegründete zwei-Mann-Doomband Zaum aus Kanada legt eine ungewöhnliche und stimmungsvolle Debüt-CD vor, die schon beim Zuhören leicht bekifft macht.


Was die beiden Jungs von Zaum mit Bass, Schlagzeug und Sythies präsentieren, kommt meist im Downtempo daher versetzt mit einem langen Kathedralenhall, der die leicht abgehobene Stimmung passend verstärkt. Ich hoffe ihr habt gute Basslautsprecher – denn ohne kommt die Musik nicht so gut zum tragen – oder dreht die Bässe rein – dann könnt ihr dass tiefe Seitengedröhne des Basses hören.

An zahlreichen Stellen ist eine Art Sitar-Sound zu hören, der dann der Musik einen psychedelischen 60er-Touch verleiht und mich an den Kifferdoom von Queen Elephantine erinnert – allerdings mit einem Bass versehen, der wiederum der Musik eine andere Note verleiht. Die Vokals sind in Klar- oder Sprechgesang gehalten – oft mit der langezogenen Note des Stoner Doom.

Die musikalisch gut umgesetzte Debüt-CD zeigt, dass es sich bei den beiden Musikern (Kyle Alexander McDonald und Christopher Lewis) nicht um Anfänger handelt, sondern um Musiker, die schon allerlei Erfahrung gesammelt haben und nun ein neues Projekt angegangen sind.

Fazit: Lehnt euch zurück und genießt die Musik!

Tracklist

1. Zealot 12:55

2. The Red Sea 13:22

3. Peasant of Parthia 08:12

4.Omen 14:08

Wertung: 8 von 10