11 Fragen von metaller.de an die Band OLYMP aus Augsburg

OLYMP aus Augsburg

Olymp sind kein Mythos, sondern wahr gewordener Heavy Metal. Mit treibenden Riffs, ganz in der Tradition der 80er Jahre, bringen die vier Jungs aus Augsburg die Nackenmuskeln in Bewegung. Blitzsaubere Twin-Leads, ein grölender Bass und das Hämmern der Donnerdrums, reißen schließlich auch den letzten Zuhörer mit auf den Olymp. Seit Anfang 2018 arbeiten Butschi (Gitarre, Gesang), André (Bass), Armin (Gitarre) und Dommi (Drums) in ihrer Musikschmiede an eigenen Songs. Mit ihrer jahrelangen Bühnenerfahrung in früheren Bands, und einer vor kurzem veröffentlichten EP unterstreichen die Jungs ihre Ambitionen für den Metalolymp.

11 Fragen von metaller.de an die Band OLYMP aus Augsburg

OLYMP aus Augsburg
OLYMP aus Augsburg

1. Welche Themen spielen in euren Songs eine wichtige Rolle und warum?
Wie unser Name verrät, spielt die griechische Mythologie im Songwriting eine große Rolle. Aber auch sozialkritische Themen, die von Psychiatrie, Macht und Krieg der letzten Dekaden handeln spielen, ob direkt oder indirekt, eine Rolle. Witzige Ideen kommen vereinzelt dazu. Aus unserer Sicht wollen wir meistens einen interpretierbaren Raum für Zuhörer lassen, um sich ihre eigene Meinung zu einem Thema zu bilden.

1. Wie würdet ihr einem Außerirdischen den Metal bzw. euren Musikstil erklären?
Metal ist ein Lebensstil. Unseren außerirdischen Freund würden wir auf ein paar Bier und ein Livekonzert einladen. Dann versteht er schon was Sache ist. Unser Musikstil ist eine Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Hintergründen der Bandmitglieder. Dieser reicht von Punkeinflüssen, klassischen Metal und Trash bis hin zum Crossover, Crustcore und alternativen Einflüssen. Jeder von uns hat seinen eigene Musikgeschmack, der auch gerne stilistisch eingebaut wird.

2. Wie kamt ihr zum Metal?
Musik zu machen ist bei uns allen eine lange Geschichte. Trotz unterschiedlichen zeitlichen Einstieges in den Metal, stehen wir alle schon lange auf laute und scheppernde Musik. Es hat sich einfach über die letzten Jahre verstärkt so entwickelt.

3. Was wäre eure Wunschtour/Festivalauftritt und mit welchen Bands würdet ihr dort gerne auftreten?
Clubgigs sind doch am geilsten, also klar eine Tour durch deutsche Metalschuppen! Gerne auch durch Europa. Festivals gibt es eine Menge aber am meisten sagen uns auch hier die kleinen Festivals zu, die einfach mit Herzblut veranstaltet werden, um mal z.B. das Augsbangers Festival oder das Metal im Woid im Dunstkreis Augsburgs zu nennen. Geil wäre natürlich so eine Art Festival im Ausland, wie das Metal Days in Slowenien oder vergleichbares. Es gibt so viele geile Bands, diese Liste wäre einfach zu lang um sie komplett aufzuschreiben. Aber demnächst reihen sich, Reverend Hound, Demons Dream, Liquid Steele, Screamer dazu. Gerne auch mit Blizzen, Metal Inquisitor, RAM, Air Raid, Ambush, Bullet, Destruction, Dust Bolt. Na gut, mit Maiden und Priest würden wir uns auch auf die Bühne stellen – haha..

4. Wenn du eine berühmte Persönlichkeit, egal ob tot oder lebendig, treffen dürftest: Wer wäre das und warum?
Ronny James Dio, Randy Rhoads, Freddy Mercury, Jimmy Hendrix, Jon Bonham, Johnny Ramone, Mike Ness und viele mehr. Warum? Einfach um den Menschen dahinter kennenzulernen, ihre Beweggründe zur Musik und natürlich um mit ihnen einen zu trinken. Jon Bonham würde ich (Dommi) als Drummer deshalb hervorheben, da er auf meine Drumming einen größen Einfluss hat genauso wie Nicko Mcbrain. Auch hier wäre die Liste wieder viel zu lang. Aber auch in unserer heutigen Zeit gibt es viele kleine Bands die nette, talentierte und coole Leute in ihren Reihen haben.

5. Was ist die wichtigste Musikequipment-Erfindung und warum?
Saudünne Saiten natürlich, sonst hätte Tony Iommi nicht diesen geilen Sound hinbekommen. Und Bierhalter! Ohne die geht gar nichts – haha

6. Auf welche eurer Aufnahmen seid ihr am meisten stolz?
Die EP war ein guter Entwicklungsschritt für unseren DIY-Sound. Mit unserem kommenden Album versuchen wir qualitativ einen weiteren Schritt vorwärts zu machen. Die EP ist uns für eine Liveaufnahme sehr gut gelungen aber wir haben die Lieder vereinzelt zu langsam eingespielt für unseren Geschmack. Bei der CD passiert uns das nicht.

7. Was würdet ihr ändern wenn ihr im Musikbusiness das Sagen hättet?
Die Künstler selbst müssen mehr unterstützt werden, genauso wie ihre rechtlichen Möglichkeiten und Förderbedingungen ausgebaut werden. Häufig gibt es kleine gute Bands die für Nichts irgendwo ihr Zeug hinbringen und dort auftreten eine geile Show abliefern und danach versuchen die Kosten bei Null zu halten oder häufig sogar was dazu bezahlen müssen. Klar, wer keine interessante Musik macht, wird es auch mit Unterstützung der Industrie oder Locations nicht schaffen. Aber Fakt ist, immer mehr Locations verlangen im Vorfeld viel Eigenleistung für Bands, was nicht realistisch ist. Zugleich sind die Locations mit wenig zahlenden Teilnehmern an Konzerten konfrontiert. Die Musikindustrie unter unserer Führung wurde mehr Förderungen, ohne Knebelverträge vorantreiben, damit auch kleine Bands eine Plattform bekommen und Locations finanziell unterstützen, um entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen. Das Ganze könnte auch ausgegliedert in eigens dafür organisierten und örtlichen Vereinen passieren, um nicht rein wirtschaftliche Interessen seitens der Musikindustrie im Nacken zu haben.

8. Wenn ihr/du eine Sache auf der Welt verändern könntet/könntest: welche wäre das?
Es braucht mehr sozialen Ausgleich, Bildung, Respekt und gegenseitige Hilfestellung auf der ganzen Welt. Egal welches Land welche Güter und Ressourcen besitzt, diese zu plündern oder durch wirtschaftlichen Druck zu erlangen ist ein Verbrechen, das endlich ein Ende haben muss. Keinem Land darf die wirtschaftliche Grundlage genommen werden, um dadurch menschenunwürdige Verhältnisse zu schaffen. Zudem müssen wir lernen mit unserem Planeten einen realistischen Umgang zu pflegen, der nicht auf Kosten aller oder bestimmter Länder verläuft – egal ob heute oder in Zukunft. Nicht jeder Lebensstil ist völlig frei von gemeinschaftlicher Verantwortung. Nicht der Zufall sollte über ein Leben entscheiden. Nationale Grenzen sind für Verwaltung und Organisation notwendig, aber in den Köpfen fehl am Platz. Identität und ein Zugehörigkeitsgefühl können über viele Dinge geschaffen werden, dafür braucht es sinnvolle und ideologiefreie Anreize, soweit wie möglich. Und viele weitere Ideen….

9. Wenn du ein Lebensmittel wärst: Welches wäre das?
Bier, mehr braucht der menschliche Körper ja auch nicht.

10. Für welche drei Dinge in deinem Leben bist du am dankbarsten?
Gesundheit, Zugang zu Lebensmitteln und Wasser, Mitmenschen.


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Welches war dein erstes (Metal-) Album?
Iron Maiden – Brave New World

Welches war dein erstes (Metal-) Konzert?
Iron Maiden

Aktuelle TOP 5 Alben:
Traveler – Traveler
Air Raid – Across the Line
Gygax – High Fantasie
Kryptos – Afterburner
RAM – The Throne Within

Alltime TOP 5 Alben:
Iron Maiden – Somewhere in Time
Black Sabbath – Black Sabbath
Judas Priest – Sad Wings of Destiny
Queensryche – Operation Mindcrime
Tankard – B-Day

Line-Up:
Sebastian (Butschi) – Gitarre, Gesang
Armin – Gitarre
Andrè – Bass, Gesang
Dommi – Schlagzeug

Discography:
Olymp – E.P. (2019)
Olymp – Icarus – Song (2019)

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Autor / Promobilder: Michael Färber / OLYMP
via METALMESSAGES


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