Im Februar 2007 erhob sich aus der Asche eines kleineren Metal-Projekts die Band Path of Destiny, mitten in der thüringischen Pampa bei Saalfeld.

Seither hat sich einiges getan, sowohl in Sachen Line-Up (nur noch eines der Gründungsmitglieder ist dabei), als auch Bekanntheitsgrad. Bereits über 120 Live-Shows wurden absolviert, darunter einige prestigeträchtige, wie z.B. auf dem Metalfest 2011, Gößnitz Open Air 2011/12 und 18, sowie als Supportband für Iced Earth im Juni 2018. Allgemein ist man im gesamten Bundesgebiet bereits gut unterwegs.

Mit dem letzten Album „Dreams in Splendid Black“ aus 2016 gelang es weiterhin, einen Deal mit Apostasy Records an Land zu ziehen.

Musikalisch gesehen kochen Path of Destiny seit jeher ihr eigenes Süppchen, bestehend aus harten Melodic Death Metal-Riffs und einer Prise orchestraler Einschübe. Die Songs vereinen die besten Bestandteile dieser Musikstile  zu einem brutalen, aber dennoch melodiösen Ganzen. Neben der symphonischen Untermalung und der Nutzung von Blastbeats zeichnen zweistimmige Gitarrenläufe und kräftige Hooklines Path of Destiny aus.

Als musikalische Referenzen kann man Bands wie Dimmu Borgir, Behemoth, Hypocrisy, Kataklysm oder auch Amon Amarth, Arch Enemy und Flesgod Apocalypse nennen.

11 Fragen von metaller.de an Alex (Gitarre) von Path of Destiny

Path of Destiny

Path of Destiny

1. Welche Themen spielen in euren Songs eine wichtige Rolle und warum?
Hier sind wir sehr breit aufgestellt. Inhaltlich reichen diese von Weltuntergang/Armageddon, Dämonen/Luzifer/Religion, über Sci-Fi- Inhalte bis hin zur Verarbeitung persönlicher Anliegen, Spiritualität und Mystizismus. Allgemein legen wir uns hier, ähnlich wie bei unserer Musik nur ungern absolut fest.

2. Wie würdet ihr einem Außerirdischen den Metal bzw. euren Musikstil erklären?
Erklären? Vermutlich gar nicht! 😀 Lieber eine Kost- bzw. Hörprobe geben! Auf die Gefahr hin, dass dem Kollegen der Schädel platzt oder das Ganze als kriegerischer Akt deklariert wird. 😀

3. Wie kamt ihr zum Metal?
Hier kann ich nur für mich selbst sprechen. Im Prinzip war es ein schleichender Prozess, begonnen mit den ersten Musikvideos auf VIVA Plus und dem Verlangen immer härtere Musik hören zu wollen. Ich war sogar knapp davor als Hip-Hopper zu „enden“. (was jetzt auch kein Weltuntergang gewesen wäre. 😛 ) Zunächst traf man auf so etwas wie die Guano Apes, dann auf Marilyn Manson, Metallica, Slayer, Blind Guardian. Und tja, dann 2007 auf die Konsorten Nile, Behemoth und In Flames. 😀 So kam nach und nach eins zum anderen.

4. Was wäre eure Wunschtour/Festivalauftritt und mit welchen Bands würdet ihr dort gerne auftreten?
Gigs mit Behemoth, Dimmu Borgir, Hypocrisy oder Kataklysm wären ein Traum! In Sachen Festivals liegt auf jeden Fall das Summerbreeze ganz weit vorn. Aber auch über das PartySan oder Wacken würden wir uns freuen. 😉 (okay, welche Band nicht 😉 )

5. Wenn du eine berühmte Persönlichkeit, egal ob tot oder lebendig, treffen dürftest: Wer wäre das und warum?
Gar nicht so einfach! Ich nenne einfach mal jeweils eine lebendige und eine tote!
1. Chelsea Wolfe, einfach weil sie eine außergewöhnliche Persönlichkeit und sehr interessante Künstlerin ist. Solch düstere Tonkunst muss man erst einmal erschaffen.
2. Freddy Mercury, ein begnadeter Musiker! Ich mag einfach abgefahrene Menschen

6. Was ist die wichtigste Musikequipment-Erfindung und warum?
Etwas relativ „neumodisches“, nämlich der Profiling-Verstärker „Kemper“. Er ermöglicht unser In Ear Monitoring und sorgt für gleichbleibend guten Sound auf allen Bühnen. Darüber hinaus könnte man auch mal eben schnell in einer Top 40-Coverband mit ihm spielen. Sprich, die Flexibilität überzeugt!

7. Auf welche eurer Aufnahmen seid ihr am meisten stolz?
Hier würde ich das letzte Album „Dreams in Splendid Black“ anführen, was für uns in Sachen Produktion und auch Songwriting das fortschrittlichste Scheibchen ist. Außerdem war es auch das erste mit einem Label und stellt somit noch einmal einen Meilenstein innerhalb der Bandgeschichte dar.

8. Was würdet ihr ändern wenn ihr im Musikbusiness das Sagen hättet?
Eine Möglichkeit für kleinere Bands, auch ab und an in den Genuss von guten Support-Slots bei Touren etc. zu kommen, wäre schön!

9. Wenn ihr/du eine Sache auf der Welt verändern könntet/könntest: welche wäre das?
Es mag abgedroschen klingen, jedoch habe ich arge Bauchschmerzen hinsichtlich der Zerstörung, welche wir selbst unserem Planeten zufügen. Auch die sozialen Ungerechtigkeiten sind unerträglich. Hier würde ich ansetzen.

10. Wenn du ein Lebensmittel wärst: Welches wäre das?
Definitiv eine Salami! Lieblingswurst bis in den Tod!

11. Für welche drei Dinge in deinem Leben bist du am dankbarsten?
Die Möglichkeit, so tollen Hobbies nachgehen zu können, sich künstlerisch ausdrücken zu dürfen / zu können.
Für die vielen genialen Freunde und Persönlichkeiten, die ich kenne und kennen lernen durfte.
Den Zustand körperlicher Unversehrtheit.


Welches war dein erstes (Metal-) Album?
Zählt Marilyn Manson?? XD Ansonsten Metallica – St. Anger. Und ja ich mag das Album heute noch, da es einfach eine ganz andere Seite der Band aufzeigt.

Welches war dein erstes (Metal-) Konzert?
Behemoth, Devil Driver, Scar Symmetry und Arsis im Hellraiser Leipzig, November 2009

Aktuelle TOP 5 Alben:
1. Idle Hands – Don’t Waste Your Time (EP)
2. Sulphur Aeon – The Scythe of Cosmic Chaos
3. Soen – Lotus
4. Thron – Abysmal
5. Der Weg einer Freiheit – Stellar

Alltime TOP 5 Alben:
1. Disillusion – Back to Times of Splendor
2. Behemoth – The Apostasy
3. In Flames – Colony
4. Iced Earth – The Blessed & the Damned
5. Primordial – A Journey’s End


Line-Up:
Sebastian Schaffert: Mainvocals
Christian Reinhard: Gitarren, Backingvocals
Alexander Helfer: Gitarren
Christoph Silge: Bass, Keys, Samples
Jonas Pfeiffer: Drums (Session/Live)

Discography:
2010 – Rise & Fall – Album
2012 – Parasite God – EP
2016 – Dreams in Splendid Black – Album (Apostasy Records)

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Autor, Infos und Promobilder: via Path of Destiny


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