Gut, die Titel 19-21 sind Fakes und ein kleiner Hidden Track, wohl um eine Übereinstimmung zum Bandnamen zu bekommen. Bleiben also noch 18 Stücke über. Gut, man könnte jetzt meinen, 18 Stücke auf einer CD bedeuten einfach nur einen gut gefüllten Rohling und keinen Grindcore. Jetzt muss man aber dazu sagen, dass diese 18 Titel gerade mal die 34-Minuten Marke sprengen. Heißt also, hier wird geholzt bis zum Umfallen. Und dennoch, trotz dieses eigentlich erdrückenden Beweises handelt es sich bei „In the name of…“ von 21 Lucifers keineswegs um Angedeutetes. Geboten wird vielmehr technisch versierter, meist ziemlich schnell gespielter Death Thrash Metal der unmelodischen Art, obwohl einzelne kleine Melodiesprengsel das Geschehen auf dieser CD immer wieder auflockern. Trotz der vorhandenen Geschwindigkeit entwickelt das Album doch einen gehörigen Groovefaktor was nicht minder der Eingängigkeit des Silberlings zu Gute kommt.Die Schweden aus dem schönen Städtchen Falun wissen mit ihrem Können an den Instrumenten durchaus zu überzeugen, auch der Gesang, welcher von Erik Skoglund in den beiden genretypischen Arten vorgetragen wird, lässt keine Wünsche übrig. Dazu gesellt sich noch eine gute Produktion, sowie ein ansprechendes Cover und der Spaß ist perfekt. Für mich sind immerhin 4 Gitarren ein Muss.