Genau diesen Emocore haben sich die Osnabrücker von 38 Daybreak allerdings auf die Fahnen geschrieben, also mal schauen wie die Platte geworden ist.

Eingespielt wurde „To request the Words you said“ im September 2004 und seitdem bestritt die Truppe über ein dutzend Auftritte (unter anderem im Vorprogramm von „A Case Of Grenada“ und „Diatribe“) und hat für den Herbst diesen Jahres ein zweites Demo angekündigt. „To request the words you said“ begrüßt einen mit „Envy“, einem Spoken Words Stück, was direkt von „Still Burns Inside“ abgelöst wird, einen soliden Emorocker mit sehr schönen Gesang und den obligatorischen Schreiparts. Das darauf folgende„To Survive I Have To Kill“ ist ein sozialkritisches Lied, welches relativ ruhig gehalten ist aber sehr schön ins Ohr geht. Auch „Some Of These Days“ hat eine schön eingängige Melodie und man merkt hier auch sehr schön, dass sich 38 Daybreak klar für die melodische Emo/Screamo Variante entschieden haben anstatt wild zu prügeln und zu schreien, was der Qualität ihrer Musik sehr zugute kommt. „As My Hero Drifts“ wird von vielen Fans schon als der Aushängesong der Band gesehen und nach dem ersten hören versteht man auch warum, denn hier vereinigen die Jungs alle guten Eigenschaften die sie haben: eingängige Melodien, sehr schönen melodischen Gesang gepaart mit den Schreiparts, die allerdings nicht Überhand nehmen und so nicht allzu störend wirken. „When The Last Beauty Dies“ rundet dann diese CD ab.

Einige haben 38 Daybreak nach dem ersten hören von „To request the Words you said“ schon mit Bands wie „Thrice“, „Waterdown“ oder „Boysetsfire“ verglichen, was sicherlich dann doch ein wenig zu hoch gegriffen ist, aber die Jungs sind auf einem sehr guten Weg, den es gilt fortzusetzen. Ich bin sehr gespannt auf das zweite Demo.

Wer sich nun für „To request the Words you said“ interessiert kann sich auf der Bandhomepage das Demo komplett gratis herunterladen. Ein Klick lohnt sich!