▪ Über 500 Filme aus 64 Ländern, davon 132 in den fünf Wettbewerben
▪ Mehr als 1.100 akkreditierte internationale Fachbesucher
▪ Themenprogramm: „Abschied vom Kino: Knokke, Hamburg, Oberhausen (1967-1971)“
▪ Festival vom 3. – 8. Mai mit über 80 Filmprogrammen

Über 500 Filme aus 64 Ländern, davon 132 in den fünf Wettbewerben sowie vier neue Programmsektionen und insgesamt 80 Filmprogramme: die 64. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen haben ihr Festivalprogramm noch einmal erweitert. Vom 3. bis 8. Mai bietet das Festival wieder einen umfassenden Einblick in nationale und internationale Kurzfilmproduktionen.

In den fünf Wettbewerben konkurrieren insgesamt 132 Filme um ein Gesamtpreisgeld von knapp 42.000 Euro. Das Interesse an den Wettbewerben ist ungebrochen: Das Festival erhielt in diesem Jahr über 7.300 Einreichungen aus rund 140 Ländern, damit wurde ein neuer Rekord erzielt. Neben dem Internationalen Wettbewerb, der größten und ältesten Sektion des Festivals, in der 53 Arbeiten aus 33 Ländern zu sehen sind, werden 23 Filme im Deutschen Wettbewerb gezeigt. Davon laufen 14 Filme als Weltpremieren, vier Produktionen kommen aus dem Filmland NRW. Für den NRW-Wettbewerb wurden zehn Produktionen ausgewählt, drei davon von der Kunsthochschule für Medien Köln (KHM). Mit „Blau“ von David Jansen, der bei der diesjährigen Berlinale im Wettbewerb Berlinale Shorts lief, und „Fasse Dich kurz!“ von Johannes Klais und Florian Pawliczek sind hier zwei filmstiftungsgeförderte Produktionen zu sehen. In diesem Jahr findet zum 20. Mal die Verleihung des MuVi-Preis statt, bei dem elf Arbeiten präsentiert werden und das beste deutsche Musikvideo gekürt wird. Der Kinder- und Jugendfilmwettbewerb bietet ein Programm aus 37 Filmen.

Über 1.100 akkreditierte internationale Fachbesucher werden bei den Kurzfilmtagen in Oberhausen erwartet. Neben den Wettbewerben präsentiert das Festival in diesem Jahr vier neue Programmsektionen: „Conditional Cinema“ des finnischen Künstlers und Filmemachers Mika Taanila, „re-selected“ (Filmgeschichte als Kopiengeschichte), „Labs“ sowie „Lectures“. Hier erproben drei Filmemacher und Künstler neue Formen der Präsentation von Bewegtbildern. Das diesjährige Themenprogramm trägt den Titel „Abschied vom Kino: Knokke, Hamburg, Oberhausen (1967-1971)“. Es beschäftigt sich 50 Jahre nach dem einschneidenden Jahr 1968 in acht Filmprogrammen und einer Podiumsdiskussion mit dem ästhetischen und politischen Umbruch, der den Film bis heute prägt.

Das komplette Festivalprogramm steht unter www.kurzfilmtage.de

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Pressemitteilung: Film- und Medienstiftung NRW GmbH


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