Fangen wir mal mit dem Cover an. Auf den ersten Blick wirkt das Ganze, als wäre es die neue Scheibe von irgendeiner bekackten *hust* NSBM-Band. Ich weiß, ein wenig derbe ausgedrückt, aber das Bandlogo in altdeutscher Schrift geschrieben, darunter eine Kompassanzeige, umkreist von einem Lorbeerkranz und das Cover an sich mit Bildern von Gasmasken und Kriegsbildern geschmückt, wer kommt da nicht auf falsche Gedanken? Nunja, soviel zum Cover.

Mit der Musik kann ich leider garnichts anfangen, ich stehe nunmal nicht so sehr auf Songs, die größtenteils 6-8 Minuten gehen, aber jedem das Seine. Beginnen tut der Silberling mit einem Intro, welches geschlagene 6 Minuten geht und einem die Wartezeit auf das Folgende nicht wirklich versüßt.

Der erste richtige Song des Albums nennt sich „Condemnation of Rationalism“. Sorry Jungs, aber 7:40 Minuten monotones Black Metal Geschrabbel brauche ich echt nicht.

Irgendwie kommt mir das so vor, als wenn die Titelnamen der Songlänge entsprechend sind, denn wenn ich ein 8:43 Minuten Stück „There are Chilling Signs of an Eternal Farewell (along the Ever-Awakening Trailed Path)“ nenne und ein 4:20 Stück „Hyperborean Sun Found“, dann liegt der Vergleich nahe. Irgendwie kann ich dieser CD nichts abgewinnen, liegt wohl ganz einfach an den Songlängen.

Aber ein großen Respekt an den Schlagzeuger, welcher die ganze Zeit draufknüppelt wie kein Zweiter.