In „Das Buch der toten Kinder“ geht es um Sanjuscha, der nach einem Sturz von einem Baum stirbt. Er wird von einem magischen Hund abgeholt, der ihn ins Reich des Todes bringt. Auf der Reise dorthin begegnet Sanjuscha zwölf Kindern, die sich auf die unterschiedlichsten Weisen umbringen.

Die Geschichte ist zweigeteilt. In der ersten Hälfte des Buchs wird die Geschichte in Sonetten erzählt. Dabei klingt die Sprache manchmal etwas zusammengewürfelt, da die strenge Vers- und Reimform eingehalten werden muss. In der zweiten Hälfte des Buchs schreibt Alexander Kaschte dann aber viel freier, die Geschichte lässt sich einfach runterlesen. Auch die Bilder verändern sich. Waren sie zuvor noch sehr dunkel und grausam, beinhalten sie nun leuchtende Farben und wirken wesentlich positiver auf den Betrachter.

Die Motive der Bilder sind nicht immer schön, allerdings erklärt Illustratorin Anastasia Kaschte am Ende des Buchs, dass sie Selbstmord nicht glorifizieren will und deswegen ihre Illustrationen so abstoßend wie möglich gemalt hat.

„Das Buch der toten Kinder“ regt zum Nachdenken an. Die teils sehr schönen Bilder laden zum Träumen und Verweilen ein. Das schwierige Thema von Kinderselbstmord ist hier gut verarbeitet worden, allerdings gibt es in dem Buch auch einige sehr geschmacklose Stellen.

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