Schon der Opener „Afterlive“ macht ganz klar, worum es sich hier handelt. Ein treibender Beat, jede Menge Synthies und eine abwechslungsreiche Gesangsmischung aus gutturalem Gesang und klebrig süßen Melodien. Die Bezeichnung „Techno Metal“ ist also gar nicht soweit hergeholt. Wobei hier als Besonderheit hervorzuheben ist, dass die Band über zwei männliche Sänger und eine Frontfrau verfügt. Diese stehen im ständigen Wechselspiel und halten die Musik auf diese Weise interessant. Das ist aber auch bitter nötig, denn die Songs an sich haben wenig Tiefgang und erinnern eher an auf hart getrimmte Popsongs. Ein anspruchsvolles Metal-Album sollte hier also niemand erwarten. Und wenn man dann auch noch die schon fast technomäßige Untermalung mit Synthies und Beats dazu nimmt kommt es einem fast schon so vor als hätte der DJ Blümchen mit In Flames gemischt. Bestes Beispiel hierfür ist „Electroheart“. Was man der Band allerdings zugute halten muss ist die gute und differenzierte Gitarrenarbeit, die dem Album zumindest noch eine gewisse Aggressivität verleiht.

Ansonsten gibt es gar nicht mehr viel über „The Nexus“ zu sagen. Auf Hochglanz polierte Popsongs mit Metal-Anstrich fegen über den Hörer hinweg und sind zwar kurzweilig aber auch genau so schnell wieder aus dem Ohr wie sie herein gekommen sind. Im Großen und Ganzen also ganz nett, aber mehr auch nicht.

Tracklist:

  • 01.Afterlife
  • 02.Invincible
  • 03.The Nexus
  • 04.Theory of Everyhting
  • 05.Stardust
  • 06.Burn with me
  • 07.Mechanical Illusion
  • 08.Razorblade
  • 09.Future on Hold
  • 10.Electroheart
  • 11.Transhuman
  • 12.Infinity

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