Auch dieses Jahr lockte das VI Amphifestival viele Schaulustige nach Köln in den Tanzbrunnen. Mit knapp 16.000 Besuchern pro Tag erfreut sich das junge Festival einer immer größer werdenden Beliebtheit, das Ticketkontingent war schnell erschöpft, die Zeltplatzkarten ab Juni nur noch für teures Geld bei Ebay zu bekommen.


Sehr früh am Freitag entstand auch schon eine lange Schlange vor dem Einlass zum Campingplatz. Vor den Augen des Betrachters erhob sich eine wahre Zeltstadt. Man pflegte einen friedlichen Umgang, neue Kontakte wurden schnell geknüpft. Dieses Jahr, das zweite des offiziellen Amphicamps, wurde ein weit größerer Teil des Jugendparks für Übernachtungen im Zelt zur Verfügung gestellt. Und nun muss ich es aussprechen: ein großes Lob an die Fressbuden auf dem Zeltplatz, sehr gutes Essen zu mehr als humanen Preisen!

Mit Headlinern wie And One, Skinny Puppy, VNV Nation und Eisbrecher heitzten die Veranstalter dem Publikum ganz schön ein. Insgesamt schienen sich die Größen der Szene hier zu versammeln: Welle:erdball, deren Sänger auch in diesem Jahr die Moderation übernommen hatte, ASP, Combichrist, Letzte Instanz, Combichrist, Blutengel oder Rabia Sorda, die mit ihrem neuen Album Rekorde brechen, um hier nur einige der zahlreichen Highlights aufzuführen zwischen denen zu entscheiden wirklich schwer fiel. So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Reihen vor der Bühne schnell füllten oder gar nicht erst leerten. Während sich vorne die eingefleischten Fans tummelten wurde weiter hinten das Gelände kurzerhand zur Tanzfläche umfunktioniert.

Ebenfalls neu in diesem Jahr war der Band-Contest (New Talents Contest), der am Freitagabend stattfand und dessen Gewinner offiziell das Amphifestival am Samstag eröffnete. Im nächtlichen DJ-Programm trafen wir dann auf einen alten Bekannten: DJ Alexx Botox, der euch allen aus x, Hyde Park und Matrix bekannt sein dürfte, massierte die Ohren der Besucher mit tiefsten Bässen und füllte den Raum mit tanzenden Massen.

Auch das Publikum zeigte, was es hatte: große Vielfalt und große Kreativität, die man noch reichlich erweitern konnte. Zahlreiche Stände luden zum Schlendern und Kaufen ein. Neben den großen Klamottenläden wie Xtrax waren auch einiger Insiderstände, zum Beispiel der von Carmen Martinez, vertreten. Natürlich durften auch die Musiklabels nicht fehlen, sie sorgten für den Plattennachschub in den Regalen der Besucher.

Wer sich nicht auf einem Konzert tummelte oder zwischen den Ständen schlenderte sonnte sich im Beachclub oder suchte sich etwas zu essen. Die Speisen waren gut, allerdings wäre eine größere Auswahl mit humaneren Preisen wünschenswert gewesen. Der Beachclub bot alles, was das sonnige Herz begehrt: Trinkbares und ausreichend Liegen und Sonnenplätze, eine gelungene Location zum Entspannen zwischen den Auftritten.

Zusammengefasst kann ich euch nur empfehlen schnellstmöglich für nächstes Jahr Tickets und Zeltplatzkarte zu sichern, wie auch im letzten Jahr hat sich der Besuch des Amphifestivals mehr als nur gelohnt!!!

Erste Bandbestätigungen für 2011 gibt es auch schon

  • DIE KRUPPS
  • TANZWUT
  • ZERAPHINE
  • DAS ICH
  • DREADFUL SHADOWS
  • DIORAMA
  • IN THE NURSERY
  • MIND.IN.A.BOX
  • GRENDEL
  • WINTERKÄLTE
  • STAUBKIND
  • DER FLUCH
  • KLANGSTABIL
  • PERSEPHONE

Auf ein Neues im nächsten Jahr, vielleicht sehen wir uns 😉

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