Dieses Jahr fand in Köln das 7. Amphi-Festival statt, mit wie gewohnt hochwertigem Billing !


Es ist Freitag, die Sonne scheint und auch die Autobahn ist frei. Kann ein Festivalwochenende besser anfangen? Auf dem Campingplatz angekommen haben wir es uns erstmal gemütlich gemacht, Kaffee gekocht und in die Sonne gelegt. Soviel Zeit muss sein 🙂

Vom Campingplatz konnte man direkt auf den Rhein gucken, und den Kölner Dom, mit dem kleinen Hintergedanken, dass das Amphi Festival VII. – auch dieses Jahr am Tanzbrunnen – nicht weit davon entfernt.

Der Samstag fing früh an; man musste sich ja noch schminken und ankleiden. Mit dem Auto ging es dann zum festivaleigenen, riesengroßen Parkplatz und von dort aus direkt zum Tanzbrunnen. Auf dem Gelände tummelte sich viel Schwarzvolk in dunklen, hellen, bunten und was es sonst noch alles an Kleidungsstücken gibt (Besucherfotos hier in der Galerie).Das Gelände ist in drei Veranstaltungsorte aufgeteilt; einmal gibt es die Open Air-Bühne, dann das Staatenhaus mit einer weiteren Bühne und ein Theater, in welchem Lesungen, Vorträge, Filmvorstellungen uvm. präsentiert werden. Zwischen den einzelnen Bühnen gibt es viele Verkaufsstände mit szenegerechten Outfits von klein bis groß und bunt bis schwarz. Für jeden Geschmack etwas dabei.

X-rX lieferten einen tollen Auftakt zum Festival, die Besucher feierten von der ersten Sekunde an mit und ließen die Stimmung im Laufe des Tages immer ausgefallener werden. Bands wie Zeraphine, Samsas Traum, Tanzwut, Suicide Commando, Frozen Plasma, Hocico, Die Krupps und Deine Lakaien steigerten von Auftritt zu Auftritt die Laune der Besucher und ließ sie die äußeren Umstände völlig vergessen. Leider spielte das Wetter nämlich nicht so mit wie gewünscht, aber auch für diesen Fall gab es eine gute Lösung: An jeder Ecke wurden Regenponchos verkauft, sodass man es dennoch gut aushalten konnte, und das Festival genoss.

Der nächste Tag begann es regnerisch, wobei sich das Wetter im Laufe des Tages stark verbesserte und die Sonne (Ja, Sonne macht albern :-P) sich blicken ließ. Der Sonntag verlief auch wieder sehr früh mit hochkarätigen Bands wie Nitzer Ebb und Covenant, Subway to Sally und Das Ich (da der Sänger leider immernoch krank ist haben mehrere Freunde der Band seinen Part übernommen); aber erstmal zu Agonoize: Bei Agonoize haben viele das Gefühl, dass sich die Bandmitglieder jedes Mal selbst übertrumpfen möchten, und das ist ihnen auch gelungen. Der Frontmann schwebte in einer Zwangsjacke auf die Bühne, wurde dann von zwei Mönchen in braunen Kutten von der Zwangsjacke befreit, woraufhin ein schwarz gekleideter, maskierter Mann dem Sänger das Gesicht „aufschnitt“, sodass man den ihn nach kurzer Zeit blutüberströmt auf der Bühne wieder fand. Es ist literweise Blut geflossen; auf die Band; auf die Bühne; auf das Publikum. Bei dem Auftritt von Feindflug gab es kein Halten mehr. Das Publikum feierte gnadenlos mit. Die Cyber standen auch hier rings um die Menschenmenge und tanzten, tanzten, tanzten…

Einen positiven, aber auch ungewohnten Eindruck hinterließen Kirlian Camera mit dem ungewohnten Bild – an diesem Wochenende – einer FrontFRAU auf der Bühne.

Den krönenden Abschluss dieses durchaus sehr gelungenen Festivals machte die Band Covenant an diesem Abend, und ich bin mir sicher, dass ich nächstes Jahr auch ganz bestimmt wieder dabei sein werde! Es lohnt sich!

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