Beginnen tut die Scheibe mit einem über einminütigen sphärischen Intro, zusammengesetzt aus seichten Industrialklängen gemischt mit einem an Mönchsgesang, der schon leicht etwas Gruseliges beherbergt. Aber dann legen Amphitryon brachial und doomig los. Vor allem letzteres bleibt aber nicht lange so, da nach ungefähr 45 Sekunden von „Theocracy“ in melodischen, bisweilen auch klassischen Death Metal gewechselt wird, der mit oben erwähntem Stil alterniert. Eine klassische Frauernstimme ist auch noch zu vernehmen. Dieses sind im Groben und Ganzen die Stilmittel, die sich über das Gesamte Album hinziehen. Mal schneller, mal langsamer wird gewalzt, gedoomt und gegrowlt, immer kombiniert mit Elementen aus der klassischen Musik. Mit der Zeit entwickelt sich dadurch eine gewisse Langeweile, welche die annehmbare bis gute Produktion nicht ganz kompensieren kann. Das Cover zeigt den Schriftzug der Band, der wohl in Altaramäisch oder was weiß ich für einer anderen Schrift aus dem historischen Orient geschrieben ist. Zumindest nicht allzu leicht lesbar. Der Hintergrund ist in einem beschfarbenen Ton gehalten, auf dem, ich denke es sollen Mönche sein, dargestellt sind.Alles in allem ein mittelmäßiges Produkt, was uns die Franzosen von Amphitryon da hinterlassen haben. Dennoch steckt ein gutes Stück Mut und ein gewisses Potential in der Idee. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft für diese Band bringt.