Band: ANGEL OF MERCY (U.S.)
Titel: The Avatar

Genre: Heavy Metal
VÖ: 01.06.2018
Label: Shadow Kingdom
Land: US of A

SHADOW KINGDOM RECORDS ist stolz darauf, endlich die ultimative Wiederveröffentlichung einer der kultigsten Metal-Alben der 80er zu präsentieren: ANGEL OF MERCYs einziges Album The Avatar.

Von vielen Sammlern als einer der Holy Grails von American Metal gepriesen, wird der seltenste der seltenen, The Avatar jetzt in einer 2CD-Version veröffentlicht, die das Originalalbum in seiner Gesamtheit und eine zweite CD enthält, die seltene Aufnahmesessions aus den Jahren 1983 und 1992 zusammenstellt. ein unveröffentlichter Track aus den Avatar-Sessions, und ein alter Track, der 2015 neu aufgenommen wurde. Wahrlich, dies wird ein bedeutsames Ereignis sein, und ein SHADOW KINGDOM ist seit der Gründung des Labels gefragt.

Die Geschichte von ANGEL OF MERCY ist spärlich, aber mysteriös. Die Band wurde 1980 von Sänger / Gitarrist David St. James gegründet. Obwohl er anfing, Songs zu schreiben, dauerte es sieben Jahre, bis er ein komplettes Line-Up hatte und eine Platte herausholte. Damals hatten sie in Las Vegas ein riesiges Lagerhaus vermietet, und Vegas war sicherlich keine Brutstätte für Heavy Metal, aber sie füllten das Lagerhaus (das hauptsächlich als Übungsraum diente) mit etwa 200 Menschen gleichzeitig und haben diese massiven Heavy Metal-Partys. Schließlich nahmen sie nur ein Album auf, The Avatar, das auf Vinyl als private Pressung veröffentlicht wurde und mehr als Verkaufsargument für potentielle Plattenlabels verwendet wurde. Aber leider kam nie ein Label Deal, und ANGEL OF MERCY verschwand in Vergessenheit.

Was sie jedoch mit dem einsamen Monument des Avatars zurückließen, ist erstaunlich, noch 30 Jahre nach ihrer unglücklichen Veröffentlichung. Ein wahres Dokument wahren epischen Metals, ohne überhaupt auf epischen Metal zu setzen. Der Avatar ist eine hypnotisierende Mischung aus Magie und hohem Drama, von Mystik und Ruhm, Trauer und Triumph, und das alles ganz unbewusst. ANGEL OF MERCYs Haupteinflüsse waren KISS, Rush, Judas Priest, Black Sabbath und Led Zeppelin. Seltsamerweise hörten sie Iron Maiden erst, nachdem alle Songs von The Avatar geschrieben waren, also hatte die Band diesen höchst melodischen und doch höchst mysteriösen Sound geschaffen, ohne eine der fundamentalsten Bands der Form zu hören. Auch wenn wir ausschließlich von US-Metal sprechen, könnte The Avatar mit der frühen Manilla Road und dem Demo-Zeitalter von Anvil Chorus verglichen werden, obwohl ANGEL OF MERCY zu dieser Zeit keine der beiden Bands kannte. Aber diese scheinbar Äonen-alten Intros auf The Avatar, die dann geduldig in Türme epischer Metal-Majesty aufbauten – diese wurden in erster Linie von Led Zeppelin und KISS ‚Proto-Epic-Metal-Musik „From The Elder“ beeinflusst. Es ist wichtig sich daran zu erinnern, dass, egal wie populär und weitverbreitet Heavy Metal in den 80ern im Nachhinein erschien, die meisten Bands das einfach erfunden haben, ohne ein größeres Bewusstsein und der Avatar ist ein brilliantes Beispiel für Rohkost Talent und ungezügelter Ehrgeiz verschmelzen zu einem wilden und seltsamen, aber letztlich ewigen Dokument glorreicher Zeiten, das nie wiederholt wird.

In den letzten Jahren, eine Originalkopie von The Avatar holt irgendwo zwischen $ 500 und $ 1200 auf dem Gebrauchtmarkt. Lange davor – eigentlich, seit es das erste Mal in den 90er Jahren gehört hat – wollte SHADOW KINGDOM diesen Heiligen Gral in einer großen Auflage veröffentlichen. Die Mitglieder von ANGEL OF MERCY ausfindig zu machen, war eine ziemlich herkulische Aufgabe, da sie alle Pseudonyme verwendeten. Schließlich wurde diese Aufgabe abgeschlossen, und die ursprünglichen Masterbänder von The Avatar wurden erworben. Diese spezielle 2CD-Edition wurde von diesen Original-Master-Bändern remixed und remastert, mit Ausnahme des Songs „Journey to the Master“, der entweder auf der Original-Master-Rolle aufgenommen wurde oder einfach verloren gegangen ist, so dass der Song hier im Original ist mischen mit dem Mastering von einer jungfräulichen Kassette. Zeugengeschichte mit SHADOW KINGDOMs Wiederveröffentlichung von ANGEL OF MERCYs Avatar!

ANGEL OF MERCY (U.S.) - The Avatar (Kurzreview / Albumvorstellung)

ANGEL OF MERCY (U.S.) – The Avatar (Kurzreview / Albumvorstellung)

Tracklist:
Original The Avatar album
1. In the Beginning
2. Angel of Mercy
3. Chained to the World
4. Soul Searcher
5. Break Away
6. Metamorphosis
7. The Avatar
8. Victim of the Change
9. Journey to the Master
10. The Last Encounter
11. The Succubuss

November 1983, Las Vegas Recording Studio
12. The Succubuss
13. Soul Searcher
14. The Avatar
15. The Last Encounter

Spring 1992, Abandoned Sessions IMR Studio
16. Enter the Abyss
17. In the Beginning
18. Angel of Mercy
19. Metamorphosis

Unreleased track from The Avatar sessions
(Intended as a lead-in to „Chained to a World“)
20. The Journey Begins

2015 session, IMR Studio
21. Chained to a World

Weitere Infos:
www.shadowkingdomrecords.com
www.facebook.com/shadowkingdomrecords
www.shadowkingdomrecords.bandcamp.com

—————————————

Promo: Shadow Kingdom


Wie hat Dir der Artikel auf metaller.de gefallen?

ANGEL OF MERCY (U.S.) – The Avatar (Kurzreview / Albumvorstellung): 1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...