Wertung: 2 von 10

Metal aus dem Iran? Arashk sind mit ihrem Album Yell dem Geist ihres Landes voraus.


Schwierig hat man es im Iran, sowieso in der arabischen Welt, mit Metal. Obwohl es das Desert Rock-Festival gibt, wird über kreischende Gitarren die Nase gerümpft. Umso bemerkenswerter, dass Arashk ihren eigenen Weg gehen.

Dennoch dürfte Yell für europäische Hörer sehr gewöhnungsbedürftig klingen. Instrumental erinnern die Songs mehr einer Rockpolka als Metal. Instrumentensicher sind die drei Jungs, das ist zu erkennen. Leider ähnelt ein Song dem anderen. Und sobald der Gesang einsetzt, fällt dem Metaller die Frise vom Kopf. Pouyan Khajavi hat zumindest für europäische Verhältnisse keine geeignete Stimme. Noch dazu versteht man sein Englisch kaum. Und auch der Mischer hat bei den Aufnahmen des Albums wohl geschlafen.

Bis auf die Lyrics, die persische Geschichten erzählen, sollten Arashk die orientalischen Einflüsse zu Fall bringen. Mit Yell werden Arashk in Europa keinen Anklang finden, bleibt für die Band zu hoffen, dass sie in ihren Gefilden die Jugend an die Gitarre bringen. Vielleicht klappt es dann ja auch mit einem globaltauglichen Album.

Tracklist:

  • 1. Falcons of the Sky
  • 2. Prison
  • 3. Mourning Scents
  • 4. Hur Mazda
  • 5. Yell
  • 6. No Leaves Garden
  • 7. War Against War
  • 8. Groanings
  • 9. Last Song

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