Beginnen möchte mit einem Zitat von der Website des Labels, welche die Neuerscheinung trefflich zusammenfasst This new opus will become a dangerous trip for those into Primordial, Anathema, Shape of Despair, My Dying Bride, Summoning, Novembre, Esoteric and Alcest. Nun ist schon einmal klargestellt wo wir uns bewegen.

Le Mirage de L’Idéal ist ein Werk epischen Ausmaßes, zumindest was den Umfang und die Klangvielfalt anbelangt. In den 6 Songs lässt sich nahezu alles wiederfinden was an Stilmitteln in der Black und Doom Metal Szene verwendet wird. Vom Cleanen Gesang bis zum Growlen und Shouten; Vom Gitarren Geschrammel bis zu melodischen Intermezzos; Vom Downtempo am Schlagzeug bis zum Double-Base. Arcana Coelstia lässt fast nichts aus. Die Atmosphäre ihrer Songs werden dabei von einem Keyboard gestützt, dieses ist aber dezent gesetzt und fällt erst nach einiger Zeit auf.

Funeral Doom Metal ist eigentlich eher eine Untergrund Musik-Richtung, meist verbinded man damit rohe und knarrzige Klänge und viel Disharmonie. Arcana Coelestia haben das Funeral aber mal ernst genommen und erzeugen, und halten, über die 6 Songs dieser CD eine wunderbare Atmosphäre. Das Spiel der einzelnen Instrumente harmoniert dabei fast immer. Um die Spannung zu halten wurde, wie schon oben erwähnt, viel versucht und auch viel eingesetzt. So findet man im 4 Song, Tragedy & Delirium Part I – The Tragedy, zum Beispiel eine Sängerin, die eine Klassische Gesangsausbildung zu haben scheint, wieder. Trotz dieser zahlreichen Details wirkt das Konzept und das hören wird eigentlich nicht langweilig.

Fazit: Arcana Coelestia machen einen Funeral Doom Metal der beim hören nicht langweilig und eintönig wird. Der Doom Metaller oder der, der sein Zimmer schon immer mal zu einer Höhle des Dunklen machen wollte, sind bei dieser CD gut bedient.

Anspieltipps: Diese entfallen diesmal, es sind 6 Songs und jeder davon ist hörenswert.