Wertung: 8 von 10

Da braut sich nun schon seit geraumer Zeit etwas Interessantes vor der eigenen Nase zusammen, und es wird nicht zur Kenntnis genommen.

Das beeindruckende Debüt „Songs From The Undersphere“ der Osnabrücker Musiker Area 24 existiert fast schon ein Jahr lang und findet erst jetzt den Weg in unsere Hände.


Die Promotion zum aktuellen Album läuft dabei immer noch auf Hochtouren. Neben Plänen für eine Deutschland-Tour und der Zusammenarbeit mit dem Newcomerradio Deutschland, in Form eines Bandspecials mit Unheilig, werden aktuell schon die Fühler in Richtung Nachfolgealbum gestreckt. Zusätzlich darf sich Area 24 mit einer Reihe positivem Feedback von u.a. dem Sonic Seducer-, Legacy– und Zillo– Magazin schmücken.

Mit elf melancholischen, verträumten Midtempo-Songs/Halbballaden, beweisen Area 24, dass sie sowohl ein Händchen für ansprechende Melodien und geschmeidig, weiche emotionale Lyrics haben, sowie das Glück zu haben, eine charismatisch, starke Stimme mit Wiedererkennungswert an der Spitze, ihr Eigen zu nennen. Sänger MatthiK ist gleichzeitig der kreative Kopf hinter dem Geschehen und der Gründer der Band.

„Sometimes A Heart Must Die“ macht den Auftakt, und obwohl alle gängigen Klischees erfüllt werden (typischer Keyboard-Sound, Herzschmerztext, ein bisschen weiblicher Gesang im Hintergrund) ist der Opener trotzdem gut gelungen und eignet sich gut als Aushängeschild mit Ohrwurmgarantie. „Where Have You Been?“ überzeugt dagegen schon wesentlich weniger, schlägt dabei dieselbe Kerbe wie der Vorgängertrack ein, ist aber vom Songwriting und Gesang eher weniger ansprechend. Mit Pianoklängen der Gastmusikerin Sabrina Mertinkat, folgt Track Nummer drei „This Time“. Ein solides Lied, aber es kommt noch besser. „The Rectangle“ beginnt mit einem Radio-Nachrichten Beitrag im Hintergrund und entpuppt sich zu einer ergreifenden Ballade, die durch das wunderschöne Violinenspiel von, ebenfalls wieder, Frau Mertinkat verfeinert wird.

Ein weiterer Anspieltipp ist auf jeden Fall noch „Flowers“, meiner Meinung nach das stärkste Lied auf dem Album.

Zum Ende hin wird es etwas eintöniger und farbloser als zu Beginn des Albums, wobei man noch „Drunk & Happy“ erwähnen muss, was ein klein wenig aus dem Rahmen fällt, so hat dieses Lied doch fast schon Punk Rock-Charakter.

Es wird also Zeit, dass sich Area 24 endlich live beweisen, Und das werden sie in naher Zukunft gleich zwei Mal im Osnabrücker Raum tun:

10.April 2010 Live im Ostbunker/Osnabrück

15.April 2010 Live Im Bastard Club/Osnabrück

Fazit: Area 24 überzeugen mit ihrem Erstlingswerk ohne Zweifel. Mit einer professionellen Aufmachung, einem eigenen Sound, einer tollen Stimme an der Front und einer kleinen Sammlung von schönen, packenden Songs in petto, dürften die Osnabrücker ein würdiger Vertreter für die hiesige Gothic Rock/Metal Szene sein.

Tracklist

  • 01. Sometimes A Heart Must Die
  • 02. Where Have You Been
  • 03. This Time
  • 04. The Rectangle
  • 05. Hold Me
  • 06. Flowers
  • 07. Don’t Ask Me
  • 08. Drunk & Happy
  • 09. Everyday
  • 10. Call On Me
  • 11. The Inflatable Dwarf

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