Wertung: 8 von 10

Jung, dynamisch und unkonventionell. Die aus Berlin stammende Band Arise macht mit der EP “Timeless Aeons” auf sich aufmerksam. Ob sie auch einen bleibenden Eindruck hinterlassen?


Arise hatten anfängliche Besetzungsprobleme für das Mikro, doch sie haben die perfekte Besetzung gefunden. Priscila. Eine Frau am Mikro? Oh ja, denn nicht erst seit Bands wie Walls Of Jericho, Kittie oder Arch Enemy wissen wir, dass auch Frauen uns Feuer unter dem Hintern machen können. Sie hat sich mit dieser Scheibe wirklich in mein Herz gebrüllt. Mit “Frauen müssen zusammen halten” hat das wirklich nichts zu tun.

Das erste Lied “March Before Destiny” hat einen klaren und schnellen Einstieg. Überraschend in dem Song ist, dass die Sängerin nicht nur schreien kann, sondern auch wirklich klar singen kann. Und es hört sich klasse an. Das Lied ist sehr abwechslungsreich und bietet viele melodische Passagen. Kontrastreiche Stellen, bieten die aggressiven und tiefen Momente in dem Stück. Ein guter Einstieg für die erste EP und somit steigt die Spannung. Sicherlich ist es heutzutage schwer, mit Metalcore so richtig durch zu starten. Der Markt ist absolut übersättigt.

Mit “My Dead Divine”, dem dritten Lied, vermischen Arise die typische Härte und Schnelligkeit mit zartem Klargesang. Die melodischen Gitarrenparts sind nicht besonders, sondern eher nach dem typischen Metalcore-Rezept angefertigt. Aber ich finde es nicht störend.

Richtig hart und tief geht es bei “Once And For All” zur Sache. Mit dem siebten Lied wollen sie noch mal richtig aufdrehen. Gefällt mir gut. Das Gitarrensolo passt vielleicht nicht wirklich rein, aber sie stellen damit unter Beweis, dass sie ihre Instrumente beherrschen.

Fazit: Eine interessante Mischung mit viel Liebe zum Detail und technischem Können. Acht qualitativ hochwertige Lieder für fünf Euro. Sehr sympathisch! Man darf gespannt sein, wie sich Arise entwickeln.

Tracklist

  • 01. March Before Destiny
  • 02. Ablaze
  • 03. My Dead Divine
  • 04. Bygone Memories
  • 05. Wrench The Roots
  • 06. Unspoken Entity
  • 07. Once And For All
  • 08. Ab Aeterno
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