Wertung: 5 von 10

Wer Prügel und den „Enemy Of God“ sucht ist bei Arnionfalsch. Denn bei „Fall Like Rain“ ist mehr Technik und Soli auf dem Album, als ordentlich Aggression. Dennoch hat das Album etwas.

Die Band kommt aus Südamerika, um genau zu sein aus Brasilien. „Fall Like Rain“ ist der erste Longplayer und die dritte Veröffentlichung.


Es fängt ziemlich orientalisch an, dann geht es aber auch direkt los, der Anfang verspricht ziemlich viel Brutalität, das ändert sich allerdings schnell und es kommt eine Mischung aus Thrash Metal und Crossover. Der Gesang ist etwas mager und erinnert auch eher an Rap. Nach den ersten vier Lieder wird es ziemlich eintönig und langweilig, da in jedem Lied zu viel Technik vorhanden ist, dass macht die Musik spannungslos und die Songs haben keine Power mehr. Die Gitarre spielt, als wären die Lieder einzige Soli. Zu den Texten gibt es nur zu sagen: es geht um das Christentum und zwar im positiven Sinne.

An sich gibt es kein besonderes Lied, was großartig hervorsticht. Dennoch anzumerken ist, das auf dem Album ganze sieben Bonus Tracks, von der 2006er EP „Refuge“, zu denen es sogar ein Intro gibt (Prelude), sind. Mit dem Bonus „Refuge“ kommt sogar noch eingängige Riffs mit Screams.

„Fall Like Rain“ ist dennoch für denjenigen, der technischen Thrash Metal mit Hip Hop-Einflüssen mag oder den der mal was neues ausprobieren will, ein gutes Album was man empfehlen kann. Aber für den, der auf Power steht, ist dies ein Album welches man besser im Regal stehen lassen sollte.

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