Wertung: 6 von 10

„Tempus Mortis“ ist das nun dritte in Eigenproduktion veröffentlichte Album der Band Ars Mortis, welche sich im Jahre 1998 gründeten.

Schon der Name, welcher übersetzt „Kunst des Todes“ bedeutet, lässt erahnen, dass es sich hier um keine normale Band handelt.


Sowohl in ihrem Aufbau der Songs, als auch in den Texten lässt sich ihr Bestreben nach Ästhetik und der Vervollkommnung des Ausdrucks ihrer Gefühle spüren. Dieser Eindruck wird zudem noch durch das Artwork, welches sich sowohl auf dem Booklet als auch auf ihrer Homepage wieder finden lässt, unterstützt.

Beim Durchhören der Scheibe wird deutlich, dass diese Band nicht beim Death/Thrash Metal stehen bleibt, auch Einflüsse aus anderen Genres sind erkennbar. Meist unterstützen diese die mystische Atmosphäre des Werkes und tragen zum Abwechslungsreichtum bei.

So gibt es neben einigen typischen Old School Death Metal Songs, wie zum Beispiel „Time to Die“, welche sich zumeist im Midtempo bewegen auch thrashigere Schwerpunkte, wie das deutsch betitelte „Im Schattendasein“. Doublebasspassagen kommen aber in keinem der Stücke zu kurz und besonders das „Into the Light“ ist mit seinen Gitarrensoli und dem Riff, welches zum Schluss hin immer eindringlicher wird und sich in den Wahnsinn (oder ins Licht?) steigert, ein netter Ohrenschmaus. Mein persönlicher Favorit ist das darauf folgende „The Mirror“, welches meiner Meinung nach, die meiste Energie und Aggressivität ausstrahlt. „Before Downfall“ ist ein kurzes, langsames Gitarrenstück und auch „Interruption“ kann man wörtlich nehmen.

Als Leckerchen ist dem Album noch ein CD-Rom-Track inklusive Video beigefügt. Neben dem Live-Videoclip zu “The Late Retaliation“ findet man dort auch noch Informationen zu Band, Produkten und Artworks.

Zu bemängeln gibt es an dem Album nur einige Fehler in der Produktion, da der Sound noch nicht ganz so voll ist, wie man es sich wünschen würde und einige Songs werden bevor sie am Ende ausklingen können abgehackt.

Ansonsten ist „Tempus Mortis“ durchaus zu empfehlen und man darf die Entwicklung dieser Band mit Interesse weiter verfolgen.

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