Wertung: 3 von 10

Das sympathische Frankfurter Sextett Arven serviert „Music Of Light“. Ein „Shot In The Dark“ wäre mir lieber gewesen.


Die quirlige Sparkassenkauffrau, Songwriterin und Gitarristin Gabi findet in den musikalisch professionell ausgebildeten Floristinnen Wiebke und Walburga geeignete Mitstreiter um die gemeinsame Vorliebe für Nightwish, Celtic Woman, Finntroll und alten Videomitschnitten des Blauen Bocks im eigenen Wirken zu zelebrieren. Bald schon stossen die klassisch geschulte, singende Versicherungsfachangestellte Petra und die Bass bedienende Tierarzthelferin Ulrike hinzu. Der Steckmosaikkursleiter Ezhard wird nach einem seiner gut besuchten Seminare für süß befunden und gleich als Drummer eingepackt. Gabi sprüht nur so vor Ideen ohne Wiedererkennungswert. Alsbald macht Arvens seichter Gothic Metal mit folky touch bzw. mittelalterlichen Melodeien die Bembel-Wirtschaften rund um und in Frankfurt unsicher. (Alle Namen, Berufe und Begebenheiten vom Redakteur frei erfunden.)

Im vergangenen Jahr dann endlich der langerwartete, erste Longplayer. Wenig passables, ausbaufähiges, größtenteils schauerliches Material, dass minus elektrisch verstärkte Gitarren geradewegs ins Programm von Shop24Direct aufgenommen werden kann. Petra liefert bis auf Ausflüge in höhere Gefilde erträglich ab.

Wer nun Lust bekommen hat, die Band mal live zu erleben dem sei, aus Arvens Facebooksite zitiert, gesagt: „Enjoy Arven, when they bang their heads live on stage and the girls rock in their sexy outfits.“

Tracklist:

  • 01. Music Of Light
  • 02. On Flaming Wings
  • 03. Raise Your Cups
  • 04. My Dear Friend
  • 05. World Of Hatred
  • 06. Dark Red Desire
  • 07. Midwinter Nights
  • 08. Till Death Do Us Apart
  • 09. Ruined Castle
  • 10. A Stranger’s Story