Jimmy, Potty und Travis machen nach eigenen Angaben Rockmusik mit Punkeinflüssen, womit sie denke ich nicht unrecht haben. Auf der Scheibe ist alles vorhanden, fetzige sowie melodische Passagen. Soundmäßig bewegt sich die Musik irgendwo zwischen AC/DC und Black Sabbath. Die Tracks selbst unterscheiden sich nicht um Meilen von einander. „Razor Blade“ hat Ohrwurmcharakter und ist wohl der krachigste Song des Albums, somit ist dieser auch mein Favorit. Der ruhigste Song ist „Refugee“. Die Strophen sind sehr gediegen, zum Refrain steigert es sich dann, doch fällt dies in der nächsten Strophe wieder ab. Insgesamt ist die Scheibe gut gelungen, doch denke ich, man sollte an den Vocals (speziell den Backvocals) noch etwas arbeiten. Wir sollten uns den Namen At One’s Core auf jeden Fall merken und vorbeischauen, wenn sie mal in der Gegend spielen.

Der Silberling bekommt von mir 3,0 von 5 Gitarren, da die Tracks nichts Einzelnes, Phänomenales sind und man wie oben schon erwähnt, noch an dem Gesang arbeiten kann.