Filmstiftungsgefördertes Drama weiterhin im Oscar-Rennen für den Besten fremdsprachigen Film – Nominierung am 23. Januar 2018, Oscar-Verleihung am 4. März 2018

„Aus dem Nichts“ von Fatih Akin bleibt für Deutschland im Rennen um eine Oscar-Nominierung. Als einer von neun Titeln wurde der Film von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences für die Shortlist in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film ausgewählt.

„Die nächste Hürde auf dem Weg zum Oscar ist geschafft! Nach der Weltpremiere in Cannes und der Golden Globe-Nominierung werden jetzt die Weichen in Richtung Oscars gestellt“, so Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW. „Wir freuen uns sehr, dass dieser hochaktuelle deutsche Film solch große internationale Beachtung findet. Einmal mehr Gratulation an Fatih Akin, Diane Kruger, bombero und das gesamte Filmteam!“

In den Hauptrollen des Dramas, das seine Weltpremiere bei den Filmfestspielen in Cannes hatte, sind Diane Kruger, Denis Moschitto und Numan Acar zu sehen. Kruger erhielt in Cannes für ihre Darstellung den Preis als Beste Darstellerin und gemeinsam mit Fatih Akin den „Sonderpreis der Jury“ bei der 69. Bambi-Verleihung. Vergangenen Montag wurde „Aus dem Nichts“ mit einer Golden Globe-Nominierung bedacht.

„Aus dem Nichts“ ist eine Produktion von bombero international in Koproduktion mit Warner Bros. Film Productions Germany, Macassar Productions (F), Pathé (F) und corazón international. Fatih Akins Thriller handelt von der Liebe einer Frau zu ihrer Familie über den Tod hinaus. Aus dem Nichts zerbricht ihr Leben: Ihr Mann und ihr Sohn sterben bei einem Bombenanschlag. Die Polizei fasst zwei Verdächtige, ein junges Neonazi-Paar. Die junge Frau will Gerechtigkeit – für sie gibt es keine Alternative. Der Film startete im Verleih von Warner Bros. am 23. November in den deutschen Kinos. Der Kölner Weltvertrieb The Match Factory verkaufte den Film bereits in knapp 60 Länder.

Neben „Aus dem Nichts“ stehen in diesem Jahr „Eine fantastische Frau“ von Sebastian Lelio, „Körper und Seele“ von Ildikó Enyedi, „Foxtrot“ von Samuel Maoz, „L’insulte“ von Ziad Doueiri, „Loveless“ von Andrej Swjaginzew, „Félicité“ von Alain Gomis, „Die Wunde“ von John Trengove und „The Square“ von Ruben Östlund auf der Oscar-Shortlist. Die Akademie wählt aus den neun Vorschlägen fünf Finalisten für die 90. Oscarverleihung am 4. März im Dolby Theatre in Hollywood aus. Die Bekanntgabe erfolgt am 23. Januar.

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Pressemitteilung: Film- und Medienstiftung NRW GmbH


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