Als Opener begannen die Indie-Corer Finecut, die kurzfristig für die verhinderten “At One´s Core” eingesprungen waren.

Die 5 Jungs der jungen, lebendigen Band aus Melle, deren Gig zwar nicht übel war (die etwas seltsame Performance des Sängers irritiere doch ein wenig), spaltete das Publikum allerdings in zwei ungleiche Lager. Das eine, welches genüsslich vor der Bühne den Klängen lauschte,

href

“konzertbilder/gallery/2006-02-03bandstand/index.html”

target

“_blank”>src

“konzertbilder/2006-02-03bandstand/001.jpg”>

und das andere, welches genau dies nicht tat und es sich draußen auf dem Flur gemütlich machte.

Etwas statisch, aber doch bemüht. Mit diesem Fazit könnte man ihren Gig beschreiben; als Pluspunkt ist ihnen jedoch anzurechnen, dass sie sich wirklich reingehängt haben. Mit 8 Songs war ihr Auftritt von der Länge her aber auch vollkommen in Ordnung.

Band Nummer 2 reiste extra aus Nienburg an!

Allerdings nicht zum Bandstand, sondern zum “Act2005/2006” Vorentscheid – Dieser viel dann allerdings wenige Stunden vor Beginn aus, sodass die Deather von Lunasrphere unverichteter Dinge wieder den Heimweg hätten antreten müssen – gäbe es nicht OsnaMetal.de!

Kurzfristig wurde durch die Konzert-Manager des Teams mit Veranstalter und Band verhandelt und nur 2 Stunden nach dem 1. Telefonat standen die 5 Jungs zusätzlich zum eigentlichen Billing auf der Bühne!

Und das hat sich gelohnt!

href

“konzertbilder/gallery/2006-02-03bandstand/index.html”

target

“_blank”>src

“konzertbilder/2006-02-03bandstand/002.jpg”>

Sie legten einen guten überzeugenden Auftritt in weißen Hemden hin, der auch das Publikum mitriss. Man konnte sehen und fühlen, dass es den 5 wirklich Spaß machte, was sich auch auf die anwesenden Leute übertrug, zudem wurde es immer voller.

Es wurde gepogt und gemosht als hätte die Band ein Heimspiel!

Gnadenloses Geprügel und geniale Tempi-Wechsel in einer harmonischen Symbiose mit melodischen Death- und Black-Elementen – Diese Band machte einfach jedem Spaß, der irgendwie mal mit Metal in Berührung kam!

Während des Gigs dröhnten sich die Musiker dann mit fettarmer Milch zu, pur wohlgemerkt, und verteilten diese auch ins Publikum. Die anwesenden Metalheadz schienen so hartes Zeug allerdings doch nicht so gewohnt, ergo war die Resonanz eher mäßig – was allerdings nicht für die Performance VOR der Bühne galt!

„Unglaublich, wie die Leute hier in Osna abgehen. Damit hätten wir als hier eher unbekannte Combo nie gerechnet!“, so Front-Growler Stefan “Zwiebel” Thiele.

Wieder ist die Osnabrücker Metal-Szene ihrem guten Ruf gerecht geworden…

Die Premiere für Lunasrphere mit neuem Gitarristen dürfte also gelungen sein. Die 6 Songs kamen gut rüber und wir dürfen durchaus gespannt auf Neues sein. Wer sie noch nicht live gesehen hat sollte sich überlegen, dies nachzuholen – egal ob in Nienburg oder Osna!

Kurze Umbaupause, dann enterten 8 on the Run die kleine Bühne.

Das Ska-Sextett aus Bad Iburg mit Trompete und Saxophon heizte dem Publikum ganz schön ein und es wurde schnell klar, dass diese Combo einen Großteil der anwesenden Fangemeinde mitgebracht hatte.

Die Metal-Gemeinde, welche bei Lunasphere noch mächtig Alarm gemacht hatte, konnte sich mit den Ska-Klängen nicht so wirklich anfreunden und suchte Erholung an der Theke; dies kam den 8 on the Run-Anhängern aber nur zu Gute; nun gehörte ihnen die 1. Reihe!

Die Show der 6 “Spaßmusiker“ war sehr hübsch anzusehen, abwechselungsreich arrangiert und mit dem tanzenden, Konfetti-Schmeißenden Clown mit der Schweinsnase auf der Bühne auch ein voller Erfolg. Zwar wurde nicht jedem klar, was dieser nun wirklich da für einen Posten hatte, aber nun ja!

href

“konzertbilder/gallery/2006-02-03bandstand/index.html”

target

“_blank”>src

“konzertbilder/2006-02-03bandstand/003.jpg”>

Dass ihre Show ein wenig statisch wirkte lässt sich nicht vermeiden, wenn pro Musiker knapp 1 m2 Bühnenboden zur Verfügung stehen.

Nach 10 Songs räumten 8 on the Run dann die Bühne für Blistered.

Diese betraten dann auch nach gut 15 Minuten die Bretter, die die Welt bedeuten.

Leider ist nach 8 on the Run ein Großteil des Publikums abgewandert; mir unverständlich!

Aber das muss ja jeder für sich selber entscheiden.

So spielten die Osnabrücker ihren Punk´n Roll mit der längsten Setlist des Abends vor nur noch einer Handvoll Zuschauer!

Aber was für Zuschauer!

Vor sich sahen die Jungs einen ganzen Haufen pogender und tanzender Menschen, die ihren Spaß hatten – und die Band feierten als gäb´s kein Morgen! Punkrock eben!

Als dann noch Basser Patrick sich seines Hemdes entledigte, gab´s (zumindest für die weiblichen Singles) kein Halten mehr!

href

“konzertbilder/gallery/2006-02-03bandstand/index.html”

target

“_blank”>src

“konzertbilder/2006-02-03bandstand/004.jpg”>

Der Auftritt von Blistered bildete den gelungenen Abschluss eines klasse Konzert-Abends.

Musik von Ska über Death Metal bis hin zu Punk – und das alles für 3 Euronen…nicht schlecht!

Setlist Finecut:

01 White Elephant

02 AAD

03 Sleepwalk

04 Breaking Sculptures

05 Neu 2 (hat noch keinen Titel)

06 Cartoon

07 Fortune´s Tool

08 El Commandante

Setlist Lunarsphere:

01 Mare Tranquilitatis

02 The Sadness Hate

03 Orion Far Behind

04 Inside a Spider´s Web

05 Symphony of Creation

06 Gaia

Setlist: 8 On The Run:

01 Another Way to Win

02 Trash TV

03 It Woman

04 Good Rudi

05 Fuck You

06 Let it Roll

07 1, 30_Transformer Love

08 Lookin out my Backdoor

09 Ocg

10 De puesta..

Setlist Blistered!

01 Gonna make it

02 Expect late

03 Skull fuck

04 Spiderman

05 She’s not pretty

06 Love Junky

07 Hot numbers

08 Not together

09 Diners bar

10 Marias Umbrella

11 Queen of Tequila

12 Too much

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen