Wertung: 5 von 10

Wie nennt man eine Band, die vier Jahre nach dem ersten Album das zweite herausbringt, auf dem sich aber vier Stücke der ersten Scheibe (Review hier) wiederfinden und obendrein noch dasselbe Cover verwendet wurde?


Naja gut, eine passende Bezeichnung fällt mir nicht ein, zumal die schweizer Battalion auf „Underdogs“ auch vieles richtig machen, nur hinterlässt es halt einen faden Beigeschmack, wenn die „Defenders Of Metal“ auf einmal zu „Thrash Maniacs“ werden. Auf dem Erstling „The Fight For Metal“ und auf „Underdogs“ finden sich jeweils „Headbangers“, „Stalingrad“, „Defenders“ und „The Fight For Metal“, hier jedoch thrashig zu „T.F.F.M.“ abgekürzt. Zusammen mit dem Cover riecht das schonmal hart noch Mogelpackung.

Aber wie bereits gesagt, alles macht das Quartett dann doch nicht falsch. Zwar klingen einige der Songs zu gewollt nach Metallica, und die Qualität der Texte ist in den letzten vier Jahren nicht viel besser geworden. Dafür glänzt die Band mit enormer Spielfreude und einer großartigen Produktion von Tommy Vetterli (Coroner, Ex-Kreator), sodass am Ende dann doch immerhin der Durchschnitt bleibt.

Tracklist:

  • 01. Thrash Maniacs
  • 02. Headbangers
  • 03. Running Alone
  • 04. Wings Of A Demon
  • 05. T.F.F.M.
  • 06. Bullets & Death
  • 07. Stalingrad
  • 08. Interlude
  • 09. Beggars Right
  • 10. Dictators Of Stone
  • 11. Defenders

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