Wertung: 8 von 10

Fans von Grindcore oder technischem Death Metal sollten Beneath the Massacre bereits kennen. Alle anderen haben mit „Dystopia“ das 3te Mal die Chance die Band kennen zu lernen, denn so haben sie ihre dritte CD genannt.


Die Band wurde 2004 gegründet und hat sich seitdem einen Namen in ihrer Szene erarbeitet. Die vier Canadier wurden von Prosthetic Records unter Vertrag genommen und haben, wie erwähnt, nun ihr drittes Schreibchen herausgebracht.

Bereits der erste Song „Condemned“ macht klar worum es auf „Dystopia“ geht: Death Metal! Die ersten Klänge von Schlagzeug und Gitarren drücken auf den Hörer ein und lassen Staunen auf welchem technischen Niveau gespielt wird. Insgesamt wirkt das Stück sehr abwechslungsreich, da im einen Moment noch im schnellen Tempo Melodieläufe und Blastbeats gespielt werden, im nächsten Moment aber nehmen sie etwas Tempo raus und walzen sich durch den ganzen Raum.

Der ganze Silberling lässt sich ähnlich wie „Condemned“ beschreiben, denn Beneath the Massacre bleiben stetig ihrem Stil treu ohne langweilig zu wirken. Durch gekonnt eingesetzte Gitarrensoli, Breakdowns oder unerwartete Pausen überraschen die 4 den Hörer und verhindern so, dass dieser vom Hören der CD ablässt.

Mir persönlich gefällt der Song „Bitter“ sehr. Zwischen dem Blastbeat-Hagel bauen Beneath the Massacre hier anspruchsvolle Rhythmen ein, von welchen man in eine Art Bann gezogen wird.

Als herausstechend würde ich „Lithium Overdose“ beschreiben, mit 52 Sekunden ist das Lied relativ kurz und somit als eine Art Zwischenspiel zu sehen. Das Lied besteht quasi aus einem großen Breakdown und lädt somit zum „Mitgrooven“ ein.

Fazit: Beneath the Massacre klingen für mich wie eine Mischung aus The Black Dahlia Murder, Behemoth und Necrophagist – eine wirklich gute Mischung! Mit „Dystopia“ haben sie es geschafft mich endgültig für sie zu begeistern und ich denke sie werden es auch mit mehreren Fans vom schnellen Death Metal tun. Also reinhören!

An der Produktion ist nicht zu bemängeln, das Album wird nicht langweilig und auch das musikalische Können muss man ihnen anrechnen, doch leider stechen Beneath the Massacre aus der derzeitigen Überflut an neuem Death Metal/Deathcore zu wenig heraus.

Von mir gibt es 4,0 Punkte für feinen, schnellen, drückenden Death Metal.

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