IMG_20160804_215700Bereits zum 27. Mal hieß es 2016 wieder Faster – Harder – Louder im kleinen, beschaulichen und sonst so ruhigen Dörfchen Wacken. Mit der Ruhe war es aber schon bereits einen Monat vor dem Beginn des W:O:A wieder vorbei. Auch dieses Jahr konnte man auf dem YouTube Channel WackenTV den Aufbau anhand von Podcats des mittlerweile jedem Wackenbesucher bekannten Harry Metal verfolgen. Es wurden wieder allerhand Verbesserungen am Gelände vorgenommen. So wurden z.B. neue Duschcamps eingerichtet, Wasser- und Abflussleitungen verlegt oder auch in zukunftssichere Glasfasernetze investiert.

Bereits im Vorhinein wurde des weiteren angekündigt das in diesem Jahr mit verschärften Sicherheitsvorschriften zu rechnen ist. So durften u.a. keine Taschen (einschließlich des Full Metal Bag) mehr auf das Gelände genommen werden. Wie es sonst so auf dem Holy Ground war, lest ihr in unserem Review.

 

Mittwoch 03.08.

Die Anreise verlief dieses Jahr aus unserer Sicht relativ problemlos im Gegensatz zu letztem Jahr. Dort hatte es jedoch bereits die Wochen zuvor beinahe durchgehend geregnet was den Campgrounds mehr als zugesetzt hatte.

Nachdem wir unser Lager während eines kleinen Schauers aufgeschlagen und das erste Bier vernichtet hatten, führte uns der Weg auf das Festival Gelände. Dort verschafften wir uns einen ersten Überblick über die neue Aufteilung des Geländes. So musste ein Teil des Metal Market der neuen Position des Biergarten weichen. Dieser befand sich daher nicht, wie die Jahre zuvor, zentral auf dem Vorplatz, sondern ziemlich weit am Rand. Von dort aus war der Weg dann nicht mehr weit in das Dorf Wacken in dem bereits ein relativ buntes….pardon….schwarzen Treiben herrschte.

 

IMG_20160803_181237Unser Weg führte uns nicht planlos ins Dorf, denn wir hatten das Glück an einer exklusiven Show von Tarja in der Wackener Kirche teilzunehmen zu dürfen. Eine Show für 300 geladene Gäste, hauptsächlich bestehend aus Fanclub Mitgliedern sowie einigen ausgewählten Pressevertretern und Gewinnern eines zuvor auf Facebook durchgeführten Gewinnspiels.
Es sollte eine außergewöhnliche Akustik Show werden.

Nach einer Predigt mit Musikeinlage bezog dann gegen 19.00 Uhr Tarja zusammen mit einem Pianisten, einer Geigerin sowie einem Cellisten die “Bühne”.

Nach einem eingehenden Applaus setzt Stille ein.

Das Konzert wurde mit dem gesungenen Gebet ‘Ave Maria’ eröffnet. Was für eine Atmosphäre. Es folgenden zahlreiche Cover wie ‘Numb’ von Linkin Park, ‘Vermillion’ von Slipknot, ‘The Unforgiven’ von Metallica, sowie meinem absoluten Highlight ‘Ohne Dich’ von Rammstein welches mit Standing Ovations des Publikums abschloss. Begleitet wurde das ganze von einigen eigenen Kompositionen der Finnin wie ‘I Walk Alone’ oder ‘Living End’ von Tarja’s neuem Album !The Shadow Self! (Release 05. August 2016).
Eine absolut gelungene Performance.

 

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Donnerstag 04.08.

Der Tag startete mittelalterlich mit Reliquiae auf der Wackinger Stage. Gegründet wurde die Band gegen Ende 2009 nach der Auflösung der Osnabrücker Mittelalterband Obscuratis. Die Band bezeichnet ihren Stil selbst als “Mediaevil World Folk” und beschallte die Wackinger Fläche souverän über alle Festivaltage hinweg mit hervorragenden rockigen Stücken sowie Balladen. Unterstützt wurden sie vom Nachtblut Gitarristen Greif.

Danach bewegte sich unsere Gruppe auf das mittlerweile geöffnete Infield welches bereits von den Schauern der letzten Tage relativ mitgenommen aussah. Ein wenig Grün ragte jedoch noch hervor. Dies sollte sich jedoch binnen weniger Stunden grundlegend ändern.
Nicht wenig Mitschuld daran trug der alljährliche Opener Skyline welcher bereits ordentlich Bewegung ins Infield brachte. Spätestens als schon kurz nach Beginn des Gigs übergroße Wacken Bälle von der Bühne aus in das Publikum geworfen wurden. Anfangs versuchten noch alle Anwesenden diese Monster in ihre Finger zu bekommen. Spätestens jedoch nachdem eine dieser großen Kugeln in einer riesigen Pfütze gelandet war trauten sich nur noch die nach Schlamm und Matsch lechzenden Metalheads in die Nähe. Der Rest ging in Deckung und genoss den Auftakt der mittlerweile zum Inventar gewordenen Band die bereits auf dem ersten Wacken Open Air ihr Festivaldebüt gab.

Nach dem Gig von Saxon, der von einigen Pannen wie z.B. komplette Tonaussetzer durchzogen war, folgte dann die klassische ‘Night to Remember’ welche schon seit einigen Jahren der Slogan für den W:O:A Donnerstag ist.

In diesem Jahr bestand sie aus Foreigner, Whitesnake sowie Iron Maiden.
Songs von Foreigner kennt selbst der eingefleischteste Death- oder Black Metaller. Selbst wenn man die Songs nicht auf anhieb mit dem Namen der Band in Verbindung bringen kann. Spätestens beim dritten Track ‘Cold as Ice’ folgte dann der “Ach, der Track ist von Foreigner”-Moment. Selbst bei den meisten jüngeren Festivalbesuchern die öfter Mal 80er hören. Auch Songs wie ‘Urgent’ oder ‘Juke Box Hero’ befinden sich im Reportoire der Band und haben diese Dekate geprägt. Gleiches Phänomen bei Whitesnake welche direkt im Anschluss spielten. Den Auftakt machte ein Cover von The Who’s ‘My Generation’. Natürlich durfte auch der Klassiker ‘Here I Go Again’ nicht fehlen. Die alten Herren verstehen es auch im 21. Jahrhundert noch zu rocken.

IMG_20160807_015433Von alten Herren kann man auch vom nun folgenden Headliner sprechen, der bereits zum dritten Mal in Wacken die True Stage eröffnete. Nach einem visuell und akustisch beeindruckenden Introvideo erschien im Nebel zu den erste Klängen von ‘If Eternety Should Fail’ Bruce Dickinson um dann im Schein von gigantischen Feuersäulen vom Rest von Iron Maiden unterstützt zu werden. Mit ‘Speed Of Light’, ‘Tears Of A Clown’ und ‘The Red And The Black’ bestand der erste Block des in die ganze Welt live gestreamten Konzertes fast ausschließlich von Songs des aktuellen Albums “The Book Of Souls”. Bruce war nach seiner überstandenen Kehlkopfkrebs Erkrankung wieder bestens bei Stimme und verstand es wie kein anderer die Menge zu begeistern. Während der Soli bzw. Intros seiner Gitarristen zog er sich blitzschnell um. So schwang er zu ‘The Trooper’ den Union Jack in Uniform, beim folgenden ‘Powerslave’ trug er eine S/M Maske nur um sich zu ‘Death And Glory’ im wahrsten Sinne des Wortes zum Affen zu machen. Nach einer kurzen Ansage (“Empires come and go, all we care for is music!….and beer!”) folgte endlich der Titeltrack des aktuellen Albums ‘The Book Of Souls’ inkl. dem ersten ca. 3m großen laufenden Eddie im aktuellen Maya Look auf der Bühne, dem Bruce nach kurzem Kampf einfach mal sein Herz raus riss und in die Menge warf. Ja, Wacken lechzte nach Blut und vor allem mehr Maiden!

Und genau das sollten wir bekommen! ‘Hallowed Be Thy Name’, ‘Fear Of The Dark’, ‘Iron Maiden’ (inkl. riesigem Eddie Kopf). Muss ich mehr sagen? Ich denke nicht. “Scream for me Wacken!!” und gefühlte 100.000 Kehlen antworten …

Feuer, Explosionen, Pyro, Abschied…kurz, Backdrop Wechsel (wie bei jedem Song! Iron Maiden haben keine Videowand oder ähnlichen Schnickschnack sondern für fast jeden Song ein eigenes riesiges Backdrop!) und Zugabe:
Ein vom durchnässten Infield mitgesprochenes Intro später folgte endlich ‘The Number Of The Beast’ (792,54 inkl. MwSt.) und das von Bruce aufgrund des Wetters anders angekündigte ‘Flood Brothers’ bevor mit ‘Wasted Years’ das letzte Lied der Tour gespielt wurde. Streng genommen war aber das verfrühte ‘Happy Birthday’ für Bruce das letzte Lied des Konzertes und brachte nochmal eine schöne Stimmung in die Menge. Die Iron Maiden Familie hält immer zusammen!

Zum Abschluss des Donnerstags stand eine Show zum Gedenken an Lemmy unter dem Motto ‘Born to Lose, Lived To Win – A Farewell to Lemmy Kilmister’ auf dem Plan. Diese begann mit einem ohrenbetäubenden Fliegeralarm welcher auf dem gesamten Gelände zu hören war und wurde auch sonst bombastisch inszeniert. Am Himmel der Black Stage thronte der bei allen Motörhead Fans bekannte Bomber über Lemmy’s Ampwall während über die Videoscreen auf dem Gelände Lemmy’s Leben in einer beeindruckenden Zusammenfassung präsentiert wurde. Am Ende der Präsentation richteten seine Bandkollegen Phil Campbell und Mikkey Dee einige bewegende Worte an die Fans. Spätestens jetzt floss die ein oder andere Träne. Nicht nur bei den eingefleischten Fans.

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Freitag 05.08.

Der Freitag begann regnerisch mit einem ziemlich heftigen Schauer. Für die meisten Besucher kam er wohl unerwartet, war doch vorher angekündigt das der Tag weitgehend trocken bleiben sollte. Doch danach kämpfte sich dann ein Mix aus Sonne und Wolken durch und behielt für den Rest des Tages die Oberhand.

Nach dem Schauer führte uns der Weg mal wieder über die Campingflächen des Holy Grounds um uns selbst ein Bild davon zu machen wie die Flächen in diesem Jahr aussahen. War doch letztes Jahr aufgrund des Wetters kein Vor und Zurück mehr möglich. Es wurden sogar temporäre Fahrverbote verhangen. Der Veranstalter gelobte Besserungen bei der Befestigung der Hauptverkehrswege. Aufgrund der Tatsache das das es dieses Jahr weniger “Rain” und mehr “Shine” gab sah die Lage gar nicht so schlimm aus. Zumindest nicht abseits der Hauptverkehrswege. Alles in allem machen die Veranstalter aber einen Schritt in die richtige Richtung und versuchen die Flächen so gut es geht weiter zu entlasten.

IMG_20160805_182757Danach ging es dann in Richtung Black Stage. Dort feierten die Pagan-Metaller der schweizer Band Eluveitie ihr W:O:A Debüt. Ja, richtig gelesen. Debüt. Unglaublich aber wahr, Eluveitie haben es vorher noch nie zum W:O:A geschafft. Trotz sechs vorangegangener Studioalben die ihres gleichen suchen.

Nachdem die Band in den letzten Monaten einige, zum Teil gravierende, Änderungen durchmachen musste, war ich auf diesen Auftritt sehr gespannt. So verließen erst im Mai diesen Jahres Drummer Merlin Sutter, Gitarrist Ivo Henzi sowie Anna Murphy (Gesang, Drehleier) die Band. Besonders letztere reißt nach meiner Auffassung ein tiefes Loch in die Band. Hat Anna doch mehrere Songs der Band teilweise Solo gesungen.

Den Auftakt machte die Band dem Track ‘King’ von ihrem letzten Album Origins. Es folgten Songs wie ‘Neverland’, ‘Thousandfold’ oder ‘Isara’ welche perfekt abgestimmt runterliefen. Gar nicht so einfach mit so vielen Musikern und Instrumenten auf der Bühne. Aber Mastermind Christian “Chrigel” Glanzmann weiß sie zu koordinieren.

Dann wird der Song ‘The Call of the Mountains’ angekündigt welcher eigentlich ein Paradebeispiel für die Gesangskünste von Anna Murphy ist. Chrigel ruft niemand geringeren als Liv Kristine an seine Seite deren Qualitäten als Sängerin außer Frage stehen. Die ehemalige Sängerin von Leaves Eyes’ performte den Song sowie den darauf folgenden ‘A Rose for Epona’ mehr als souverän. Abgerundet wird das Set mit dem Song ‘Inis Mona’. Was für ein bombastischer Auftakt für die Schweizer. Ihr könnt jederzeit gern wieder nach Wacken kommen!

Nachdem wir bereits zwei Tage zuvor das Glück hatten Tarja in der Wackener Kirche zu erleben, sollte nun der Auftritt auf der großen Bühne folgen. Mit ihrem neuen Album The Shadow Self im Gepäck durfte nun auch der ganze Holy Ground sich an der stimmgewaltigen Performance der Finnen erfreuen. Den Anfang machte mit ‘The Bitter End’ ein Song von eben diesem neuen Album. Die Mischung von harten Riffs und klassischem Gesang kennt man natürlich schon aus den Zeiten mit Nightwish. Aber Tarja ist mehr als “nur” Nightwish, welche die Abwechselung der Setlist immer wieder unterstreicht. So performt Tarja zusammen ein überragendes Doppel mit Arch Enemy Sängerin Alissa White-Gluz. Die Mischung von Tarjas klassisch, opernhaften Stimme mit der brachialen Stimmgewalt von Alissa’s guttualem Gesang weiß zu begeistern. Gerne mehr davon. Natürlich darf aber auch das obligatorische Nightwish Cover nicht fehlen (Tutankhamen / Ever Dream / The Riddler / Slaying the Dreamer). Nach dem Auftritt wurde zwar die ein oder andere Stimme laut wieso Tarja nicht mehr Nightwish Songs performt hat. Aber wie vorhin schon erwähnt: Tarja ist eben mehr als nur Nightwish.

Um 22.30 Uhr durften dann Blind Guardian auf der benachbarten True Metal Stage zeigen ob sie in der Lage sind ein Festival wie das W:O:A zu headlinen. In einigen Foren gab es ja vorab Diskussionen ob man die Krefelder als Headliner setzen könne. Bereits noch vor Beginn des Konzertes schallten “Guardian” Rufe über den Holy Ground. Spätestens als das Intro von “The Ninth Wave” über den Acker fegte gab es kein Halten mehr und selbst die letzte Kritik wäre hier verstummt. Es folgte eine perfekt abgestimmte Show mit Songs durch die komplette Historie der Band. Für jeden Geschmack war etwas dabei. Ob ‘Nightfall’, ‘Fly’, ‘Tanelorn’, ‘Mirror, Mirror’ oder Hymnen wie ‘The Last Candle’, oder ‘Lord of the Rings’. Selbstverständlich durften auch die All-Time-Favourites der meisten Fans wie ‘The Bard’s Song – In the Forest’ oder ‘Valhalla’ zum krönenden Abschluss nicht fehlen. Spätestens hier zeigte sich dann, das Blind Guardian absolut in der Lage sind Festivals dieser Größenordnung als Headliner zu bespielen und dennoch bodenständig zu bleiben.

 

Samstag 06.08.

IMG_20160805_141652Auch der Samstag begann wie es sich gehört mit einem ordentlichen Regen-/Hagelschauer und weicht den Schlamm nochmal richtig schön auf. Danach blieb das Wetter aber sonnig und ließ uns den letzten Tag nochmal in vollen Krügen.. äh Zügen genießen.

Was gibt es am letzten Festivaltag besseres als sich schon mittags von Dragonforce die Ohren durchpusten zu lassen? Das macht wach und gute Laune! Nach einem gelungenen Start mit ‘Holding On’ und ‘My Spirit Will Go On’ wird jedes Album der flinken Gitarristen mit 1-2 Liedern bedacht, da ist für jeden was dabei! Das abschließende Cover ‘Ring Of Fire’ sowie der Überhit ‘Through The Fire and Flames’ werden von der für diese Uhrzeit beachtlichen Menge gefeiert und somit geht dieser Auftritt leider viel zu schnell vorbei. Nächstes Mal gerne länger! Freuen können sich alle Fans auf ein neues Album, das im März 2017 erscheinen soll und musikalisch und gesanglich abwechslungsreicher als die bisherigen wird.

Freunde von Glam Metal und den 80ern kamen bei den später folgenden Steel Panther voll auf ihre Kosten. So wurde mit Hits der Marke ‘Eyes Of A Panther’ oder ‘Party Like Tomorrow Is The End Of The World’ dem Publikum ordentlich eingeheizt bevor es dann mit jeder Ansage etwas derber wurde. Wer Steel Panther kennt weiß worauf es hinausläuft und warum man doch besser volljährig sein sollte, auch wenn das Alter für legalen Sex in Deutschland, Wikipedia sei dank, schon bei 13 liegt, wie uns Michael Starr doch fürsorglich mitgeteilt hat.
Nachdem es dann auch die geforderten Brüste in ausreichender Menge für die Band gab wurden zum Balls Out ‘Hit 17 Girls In A Row’ eben selbige aus dem Publikum auf die Bühne geholt um mit der Band zu feixen und zu feiern.
Die folgende Ballade ‘Community Property’ wurde von der ausgelassenen Menge ebenso mitgesungen wie die abschließenden Kracher ‘Party All Day (Fuck All Night)’ und ‘Death To All But Metal’. So geht große Party!

Und wer könnte diese Partystimmung besser aufnehmen und auf ein neues Level bringen als Dee Snider und die Jungs von Twisted Sister? Nach dem bereits von der Menge gefeierten Intro von AC/DC (It’ A Long Way To The Top (If You Wanna Rock ‘N’ Roll)) starteten die 5 direkt durch mit ‘Stay Hungry’, ‘The Kids Are Back’ und ‘Burn In Hell’. Das laut eigener Aussage letztes Deutschlandkonzert sollte alle Erwartungen erfüllen. Dee Sniders Ansagen in gewohnt sympathischer Manier taten ihr übriges dazu bei die zwei Stunden wie im Flug vergehen zu lassen. Als dann auch noch die ersten Takte von ‘We’re Not Gonna Take It’ über das Inflied fliegen gibt es in der Menge kein Halten mehr. Ein Chor von tausenden Stimmen schallt über den Holy Ground der nur noch vom später kommenden ‘I Wanna Rock’ inkl. diverser Mitsingspielchen getoppt wird. Die folgende Zugabe mit ‘Shoot ‘Em Down’, ‘Tear It Loose’ sowie ‘S.M.F.’ entlässt jeden mit einem breiten Grinsen in die Nacht oder direkt rüber zur Blackstage.

IMG_20160805_170234Hier warten bereits Arch Enemy auf ein gut aufgewärmtes Publikum, denn die heute Show soll für ein DVD/Blu-ray Release aufgezeichnet werden. In der vorangegangenen Pressekonferenz wurde die größte Produktion die Arch Enemy je auf eine Bühne gebracht haben angekündigt und, ohne zu viel vorwegzunehmen, das ist ihnen mehr als gelungen!
So wechselten sich in der Setlist alte Stücke mit neuen von der aktuellen Scheibe War Eternal ab und zeigten, dass Alissa inzwischen endgültig angekommen ist.

Als nach einigen Songs (‘War Eternal’, ‘Ravenous’, ‘Stolen Life’) die weißen Banner fielen und den Blick auf die gesamte Bühne freigeben wird klar, dass hier noch großes passieren wird. So wurde die bombastische Lichtshow von Feuer- und Windfontänen unterstützt und Alissa nutzte die gesamte Breite, Tiefe und auch Höhe der Bühnenaufbauten aus. Spätestens bei ‘You Will Know My Name’ hört man auch den letzten Fan mitsingen und beim Khaos Legions Hit ‘No Gods, No Masters’ kann selbst der stärkste Schlamm ein kollektives Mithüpfen nicht verhindern. Das abschließende ‘Nemesis’ bedarf wohl keiner weiteren Ausführung. Ganz großes Kino Arch Enemy! Wir dürfen uns alle auf den Mitschnitt im kommenden Jahr freuen.

Wer könnte das Festival besser abschließen als die Jünger des kleinen Sängers mit der großen Stimme? Dio’s Disciples bespielten zum letzten Mal in diesem Jahr die True Stage und gingen gleich in die Vollen. ‘Kill The King’, ‘Holy Diver’ und ‘I’ wurden von Tim Owens bzw. Oni Logan grandios performt und ließen den Holy Ground im Takt mit den Köpfen wippen. Purer Heavy Metal und ein würdiger Tribut an Ronnie James Dio! Weiter ging es mit ‘The Last In Line’ und ‘Egypt (The Chains Are On)’ bevor mit ‘Rainbow In The Dark’ schon das Ende eingeläutet wurde. Auf den vorletzten Song ‘Stargazer’ sollte dann noch ein “very very Special Guest” folgen wie Wendy Dio am Nachmittag selbst ankündigte.
Der Abschlußsong ‘We Rock’ sollte von niemand geringerem als Ronnie James Dio in Form eines Hologramms selbst performt werden. Technisch absolut unglaublich gemacht und kommt auf den Youtube Videos leider nicht so rüber wie es Live aussah. Im nächsten Jahr wollen die Disciples dann auf eine Tour mit dem Hologramm gehen und aus einem Repertoire von 16-18 Songs ihre Setlist zusammen stellen können. Wir dürfen gespannt sein!

 

Sonntag 07.08.

Abbauen, noch ein letztes Mal vom norddeutschen Regen geduscht werden und wehmütig zurückblicken. Dieses Jahr war, wie eigentlich die letzten Jahre, geprägt von Highlights im LineUp, Matsch (wenn auch nicht so viel wie im letzten Jahr) und guter Laune im Infield, auf dem Campground und natürlich auch im Dorf. Von den immer mehr werdenden “Touristen” mag man halten was man will, bis auf Einzelfälle sind alle dort um die größte Party des Jahres zu feiern, seinen Idolen zu huldigen und die ein oder andere Gerstenkaltschale von ihrem Leid zu erlösen. Und so schlimm wie es in manchen Foren heißt ist es dann auch nicht geworden, wenn man bedenkt, dass trotz der saftigen Preiserhöhung auf 220€ bereits über 65.000 Tickets verkauft sind.

Daniel Johann-Krone & Mario Schallenberg

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