Wertung: 6 von 10

Fünf Jahre haben Beyond The Flesh seid ihrer Gründung gebraucht, um ihr Debüt-Album auf den weltweiten Markt zu bringen. Ihren Fans in der amerikanischen Heimat konnten sie diese Scheibe bereits im Jahre 2003 anbieten – dank Selbstproduktion.


Label Escapi Music schiebt die Scheibe jetzt fast unverändert in die weite Welt!

Ziemlich erfolgreich waren Beyond The Flesh wohl bereits zuvor, spielten beispielsweise die Vorband für bekannte Bands wie „Cannibal Corpse“, „Nile“ oder „Opeth“. Hört man diese wohlklingenden Namen und sieht sich zugleich das nett blutige Cover des Albums an, so hofft man auf einen schönen Schwerpunkt auf Death, auch wenn in der Presseinfo eine Vermischung mit Thrash angekündigt wird.

Ich schmeiße die CD also in meine Anlage und höre erstmal nur Thrash Metal mit netten Melodie-Einschüben. Dafür dass es sich um eine Selbstproduktion handelt, klingt es ganz gut, allerdings hätte den Gitarren eine ordentliche Portion Druck nicht geschadet.

Arbeitet man sich von Song zu Song, so stellt man schließlich fest, dass hier doch einige Elemente aus dem Melodic Death, aber auch zahlreichen anderen Bereichen untergemischt sind. Es entsteht so ein Sound, der durchaus Wiedererkennungswert besitzt. Ab und an erlaubt sich Sänger Leary kurze Grunz-Passagen, die mir fast besser gefallen als die auf dem Album vorherrschende Stimmlage, so eine Art rauchiges Keuchen, das mich an die eine oder andere MetalCore Band erinnert.

Mein persönlicher Höhepunkt des Albums stellt „The Sick“ dar, ein Song der sich musikalisch und textlich eindeutig im Death Bereich befindet. Ab diesem Titel wird die Grunz-Stimme des Sängers viel öfter eingesetzt, dadurch gewinnen die Songs deutlich an Abwechslung. Sehr schön zu hören ist so beispielsweise der mehr als fünfminütige Titelsong des Albums, in dem alle unterschiedlichen Stile der Band geschickt gemischt sind. Alle Thrash Freunde dürften eher in „Rise Above The Weak“ einen guten Einstieg in dieses Album finden. Man sollte aber schon ein offenes Herz für gemischte Metal Stile haben, wenn man sich diesem Album nähern will. Und bitte die Anspieltipps beachten!

Anspieltipps:

The Sick, What The Mind Perceives, Rise Above The Weak

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