Wertung: 8 von 10

„Es geht um Feeling, nicht um Perfektion!“

So lassen es die fünf um Sänger Stefan von Bitter Orange selbst verlauten – und perfekt ist die Demo-Scheibe wirklich noch nicht.


..ist ja auch nur ne Demo-CD.

Sie wollen Stimmung machen und das geling ihnen recht gut. Nicht zuletzt durch ihre letzte Aufnahme, auf der sie beweisen, dass sie mächtig Druck machen können und eingängige Melodien mit Ohrwurmcharakter auf die Gehörgänge zaubern können.

Ihr Soundschema ist einfach: punkige Rockstücke mit straightem, nicht zu abgedrehten Beats, die zum Mitsingen und/oder Mittanzen oder -pogen animieren. Dabei spielt es auch keine Rolle welches Element nun gerade im Vordergrund steht, denn das Konstrukt bekommt erst durch das Zusammenspielen aller Elemente seinen „Bitter Orange“- Stempel aufgedrückt.

Mal ist’s die raue Stimme des Sängers, mal die Gitarrensoli und mal geben auch die Drumschläge des Schlagzeugers Niels den Ton an. Alles zusammen ergibt schließlich Bitter Orange.

Auf der abgespeckten Drei-Song-Demo kann man sich dieses Soundschema nun auch anhören und sich selbst vom orangefarbenen Virus anstecken lassen. So macht der Opener „Bloodsuck“ schon in den ersten Sekunden klar, was die Rocker wollen; Stimmung verbreiten und einfach rocken. Spätestens der Refrain taut auch den letzten Muffel auf und verführt ihn zum Feiern. Und wo „Bloodsuck“ aufhört, setzt „Lonely Heart“ mit seinen gerade mal 1:30min erst richtig an. Aufgeladen mit Power und dem gewissen Etwas an Aggressivität geht’s hier gleich in die Vollen und vertreibt so jegliche Art von Langeweile.

„Trail“ – der Abschluss der Demo-CD – vollendet die Scheibe dann schließlich und rockt ebenfalls noch mal ordentlich. Ähnlich wie im Opener stellt der Refrain auch hier ein Highlight dar, doch ist hier der Stil noch etwas straighter geworden und erinnert schon teilweise an Crossover.

Im Großen und Ganzen also eine Scheibe um eine träge Party mal richtig in Schwung zu bringen. Mehr Stimmung kann man eigentlich nur noch durch einen Live-Auftritt der Jungs erreichen.

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