Es war 18:55 Uhr als ich ganz ohne irgendwelche Assistenten/Kollegen/Gehilfen oder Schergen an der Lagerhalle in Osnabrück ankam. Auf dem Abendprogramm stand für den 07.09. ein echter Gourmethappen für alle, die sich dem finnischen Goth-Rock verschrieben haben..

Und da ich auch genau dieser Gruppe angehöre, war es für mich statt Arbeit eher eine Freude, den dazugehörigen Konzertbericht zu schreiben.

Das musikalische Abendprogramm wurde um Punkt 20:00 Uhr durch die Liechtensteiner düster-heavy-Rocker Black Sonic Prophets eingeläutet. Zwar spielten die vier Herren nur ein halbstündiges Set, doch machten dies durch ihre sehr druckvollen Songs und eine gute Bühnenpräsenz wett.

Ihre teilweise sehr eingängigen Melodien und das solide Songwriting, sowie der unheimlich gute Sound zogen die Zuschauer, die bis dato schon anwesend waren bereits nach kurzer Zeit in ihren Bann.

Mir persönlich gefielen ihre schwungvollen und knallenden Songs sehr gut, jedoch war ich mir nicht sicher, ob sie nicht schon fast zu Heavy als Opener für Negative waren.

Nach einer dreißig minütigen Umbaupause ertönte dann um punkt 21:00 Uhr ein sinfonisch-düsteres Intro und alle Anwesenden wussten sofort Bescheid, was das zu bedeuten hatte. Und tatsächlich. Noch bevor es zu Ende war, kamen die sechs jungen Finnen einer nach dem anderen unter tosendem Applaus bzw. Schmachtgekreische auf die Bühne, schnappten sich ihre Instrumente und legten los.

Sofort merkte man, dass sie, durch die zahlreichen Auftritte, die sie bereits absolviert hatten, eine absolut erstklassige und super aufeinander eingespielte Liveband sind.

Obwohl der Löwenanteil ihres Sets auf der aktuellen Langrille „Sweet and deceitfull“ lag, spielten sie in einer Stunde und fünfzehn Minuten alle nennenswerten Songs ihrer beiden Machwerke. Doch vor allem bei Songs wie „About my sorrow“, Moment of our love“ oder „Until you’re mine“ war die Menge, dessen Altersdurchschnitt etwa bei 18 Jahren lag (eigentlich 16 aber auch einige mitt-40er, die den Schnitt verfälschten!) und fast ausschließlich aus jungen Damen bestand. kaum zu halten.

So wurden im Sekundentakt die Fotohandys gezückt um Fotos von den finnischen Superstars zu machen. Die Bühnenpräsenz des Sextetts war durchweg als sehr professionell, abwechslungsreich und genau passend zu beschreiben.

Zwar erinnerte mich die Show des Öfteren an die Jungs von „His Infernal Majesty „(alias HIM), die auf diesem Sektor ja Pionierarbeit geleistet hatten, jedoch kam das dem Gesamteindruck eigentlich nur zu Gute, da eben genannter Act ja ebenfalls ein Leckerbissen im Goth-Rock Bereich darstellt.

Mir persönlich gefiel der Abend sehr gut.

18 Euronen AK war das Event definitiv wert.

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Location: xxxxx
Datum: xxxxx
Autor: xxxxxxxx


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