Auch wurde 2005 auf „Channel 10“, in demselben Land, eine ganze Reportage über die Europatour der Gruppe ausgestrahlt, die am Ende über 70 Minuten andauerte. Mit einem melancholischen Classic Rock überzeugen die Mitglieder, dass sind Steven Wilson (Gesang, Gitarre, zusätzliches Keyboard), Aviv Geffen (Gesang, zusätzliche Gitarre, Keyboard), Daniel Salomon (Piano), Seffy Efrati (Bassgitarre) und Tomer Z (Drums, Percussion), also schon seit längerer Zeit. Nun spielen sie mit ihrem neuen Album „BlackfieldII“ erneut neu auf um ihren aktuellen Entwicklungsstand zu präsentieren. Von vornherein zeigen die Musiker, was sie können. Seffy Efrati und Tomer Z schaffen es auf fast magische Weise eine ideale, denkerische Atmosphäre zu schaffen, wenngleich sie den Rhythmus das ein oder andere Mal auch mit Power bestücken, was einem einen Eindruck von Lichtblicken in der sonst traurigen Stimmung verschafft. Der Einsatz des Pianos macht sich schon früh bezahlt, denn es hat ohne Zweifel einen hohen Wert, arbeitet halb in der Melodie und doch irgendwie noch im Rhythmus mit, was die Songs als sehr kreativ erscheinen lässt. Die Keyboards unterstreichen das und auch wenn die Gitarren nicht allzu sehr auffallen, so steht ihnen doch eine nicht unbedeutende Rolle zu.Die Sänger machen ihre Sache ebenfalls gut. Keine Unsicherheiten oder Unstimmigkeiten. In „End of the World“ führt das zum Beispiel in einem bestimmten Maße zu einer Gewissheit, die der Hörer bekommt, wenn er im Refrain die Worte aus dem Titel des Songs immer wieder zuhören bekommt. In derselben Nummer gewinnen auch etwas härte Passages ein gutes Stück an Bedeutung. Insgesamt lässt sich eigentlich nur sagen, dass Blackfield eine ausgezeichnete Musik machen. Eine Gruppe, die sich also nur empfehlen lassen kann. Fünf von fünf Gitarren und der Hinweis, dass die Fünf auch in Deutschland einige Auftritte ausstehend haben, sind das Resultat.