Das vierte Blackfield-Festival in Folge war auch dieses Jahr wieder einmal ein großer Erfolg!

Samstag, der erste Tag des Blackfield-Festivals begann sehr regnerisch und kalt. Das nieselige Wetter erschwerte einem dann auch noch den Zugang zum Parkplatz. Zum Glück gab es neben dem offiziellen Parkplatz auch mehrere kleinere um das Gelände drum, sodass wir es auch gar nicht mehr weit zu der Location hatten. Wenn man das Gelände betritt, sieht man rechts und links an den Seiten viele kleine Verkaufsstände. Es war für jeden Geschmack was dabei, von mittelalterlichen Gewändern bis hin zu Endzeitmasken. Geradeaus ging man dann auf das Amphitheater bzw. die Bühne. Die Akustik war im Amphitheater wirklich genial, man konnte unten vor der Bühne stehen, aber auch auf den halbkreisförmigen Stufen stehen, sitzen und tanzen. Aufgrund der besonderen Bauweise war der Klang klang Musik sehr klar und deutlich, außerdem konnte man, wenn man auf den Stufen stand auch die komplette Bühne sehen. Das Amphitheater war zwar nicht besonders groß, dafür war die Atmosphäre sehr heimisch und total angenehm. Meine persönlichen Headliner des Tages waren Rabia Sorda, Apoptygma Berzerk und And One. Apoptygma Berzerk haben eine tolle Bühnenshow hingelegt und ihren EBM/Synthie-Pop zum besten gegeben, ganz zu schweigen von And One. Songs wie “Traumfrau”, “Steine sind Steine” oder “Military Fashionshow” wurden wieder einmal mit viel Körpereinsatz, zugunsten der weiblichen Gäste, dargeboten. Bei so einem gelungenen Auftritt war selbst das schlechte Wetter vergesse, und alle feierten mit, als würde dieser Abend nie enden. Mein Abend ging dann doch irgendwann nach einem ausgiebigen Rundgang über die Verkaufsstände, und letztlich dem Zelt, in welchem die Aftershowparty stattgefunden hat zu ende.

Am zweiten Tag war das Wetter traumhaft – die Sonne schien, und es gab kaum ein Wölkchen am Himmel. Dieser Sonntag begann für mich mit einem kleinen Rundgang über die Verkaufsstände und dann mit dem Konzert von Reaper mit einem der wohl bekanntesten Songs “She´s a devil and a whore”. Die Stufen und die Fläche vor der Bühne im Amphitheater waren gefüllt von einer schwarz gekleideten Menschenmenge, welche bebte und feierte. Combichrist war eine der bekannteren Bands, die gespielt haben. Leider müssen die wohl einen schlechten Tag erwischt haben; nachdem die Elektronik ausgefallen war, versuche die Band noch zu improvisieren, und spielte (beinahe) unpluggend. Nach 15 Minuten musste sie sich dann doch verabschieden, da sie nunmal keine Rockmusik, sondern Industrial machen.

Eisbrecher, welche die Besucher letztes Jahr als Wunschband angegeben haben, brachten die Stimmung – meiner Meinung nach – zum absoluten Höhepunkt des Abends. Mit Songs wie “Eiszeit”, “Schwarze Witwe” oder auch “Miststück” riss “Der Checker” das komplette Publikum in seinen Bann. Jede Band spielte ca. eine Stunde (bis auf die letzte Bands des Abends) wobei ich sagen muss, dass Eisbrecher auch gerne 3 Stunden spielen dürften, denn sie haben einfach das ganze Amphitheater gerockt! Am Ende des Auftritts verabschiedeten sich Eisbrecher mit einer tiefen Verbeugung und Rosen für das Publikum, als Dankeschön, dass sie gewählt wurden und auftreten durften.

Schandmaul war die letzte Band, und sorgte für einen ruhigen Abklang des Abends. Nach einer letzten Runde über das Gelände fuhren wir wieder zurück nach Hause, mit der Gewissheit, dass wir nächstes Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein werden!

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