Dornenreich

Die Band Dornenreich wurde 1994 in Österreich gegründet und hat sich seitdem in die Musikgenres Black Metal und später auch Dark Metal eingegliedert. Die damaligen Gründungsmitglieder waren Jochen „Eviga“ Stock, der für Gesang, die elektrische und akustische Gitarre Bass und das Tamburin zuständig war und Thomas „Valñes“ Stock, der sich ebenfalls dem Gesang und der Gitarre verschrieben hatte, jedoch noch am Synthesizer und Chello stand. Thomas „Valñes“ Stock war schon vorher mit seiner eigenen Band Dunkelkind unterwegs, entschied sich dann jedoch für das neue Projekt Dornenreich. 2006 verließ Thomas „Valñes“ Stock die Band. Seitdem ergänzen Thomas „Inve“ Riesner, an der Violine, und Moritz „Gilvan“ Neuner am Schlagzeug und den Perkussions die Band. Moritz Neuner war vorher schon Mitglied der Band, spielte bis 2006 jedoch nicht bei Liveauftritten auf der Bühne mit.

Der Name Dornenkind wurde aufgrund der vielseitigen Interpretationsmöglichkeiten gewählt. Moritz „Gilvan“ Neuner verließ jedoch nach dem dritten Album „Her von welken Nächten“ die Band und war fortan mit anderen Projekten wie Abigor, Sternenstaub oder Darkwell unterwegs. Das erste Album „Nicht um zu sterben“ erschien 1997. Zwei Jahre später folgte das zweite Studioalbum „Bitter ist’s dem Tod zu dienen“. Erneut zwei Jahre darauf, 2001 erschien das dritte Album „Her von welken Nächten“. Mit dem vierten Album „Hexenwind“ ließ sich die Gruppe dann vier Jahre Zeit. Dieses Album war das Abschiedalbum von Thomas „Valñes“ Stock. Es wurde unter den Fans stark diskutiert, weil hier eher ein ruhiger Stil mit vielen Elementen der akustischen Gitarre einflossen.

Ein Jahr darauf, 2006, folgte „Durch den Traum“. Dieses sollte eigentlich in Kombination mit „Hexenwind“ erscheinen, jedoch entschied sich die Band kurzfristig dafür diese beiden doch getrennt auf den Markt zu bringen. Mit der Tour zum Album „Durch den Traum“ stand die Band 2006 erstmals in neuer Besetzung auf der Bühne. Hier wurde den Fans mitgeteilt, dass Thomas „Inve“ Riesner ab jetzt das neue, feste Mitglied von Dornenreich sei.

Das vorletzte Album, das 2008 erschien trug den Namen „In Luft geritzt“ und war das erste reine Akustikalbum der Band. Das aktuelle Dornenreich Album „Flammentriebe“ erschien im Februar 2011. In die Riege der Alben reiht sich als Highlight ein Live Album ein, dass 2009 erschien. Hierbei handelt es sich um „Nachtreisen Live at Summerbreeze 2007 (Metal-Show) und Live at Wave-Gothictreffen 2007 (Acoustic-Show)“. Parallel zu diesem Album ist auch die erste und bisher einzige DVD erschienen.

Die Band Dornenreich hat während ihres Bestehens mehrere Stilwechsel gehabt. So ist die einst als reine Black Metal gegründete Band heute nicht mehr klar einem bestimmten Genre zuzuordnen. Mit dem aktuellen Album „Flammentriebe“ schlägt die Gruppe wieder härtere Töne an und ist eher wieder in dem Anfangsgenre Metal zu finden.

Aktuell hat die Gruppe eine Zusage für das RAGNARÖK Festival 2013 am 05. und 06. April in Lichtenfels gegeben. Hier treten neben ihnen auch Gruppen wie Agrypnie, Carpathian Forest, Secrets of the Moon und Helrunar auf.

Equlilibrium

Die Musikband Equlilibrium ist eine sogenannte Pagan-Metal-Band. Ihre Texte sowie der kompositorische Aufbau ihrer Musik bezieht sich auf mythologische Themen. Pagan Metal ist eine Stilrichtung, die aus dem Black Metal entstand, aber in ihrer Musik eher heidnische Motive aufgreift, wohingegen Black Metal seinen Bezug zu Satan sucht.

Equlilibrium entstand im Jahr 2001 durch die Gründungsmitglieder Helge Stang, René Berthiaume, Andreas Völkl und Sandra Völkl. Entstehungsort war das oberbayrische Maisach im Landkreis Fürstenfeldbruck. Der Name der Band kam aufgrund ihres ersten Konzertortes zustande. Eine Kirche in Maisach. Eigentlich sollte dieses Konzert einmalig bleiben und danach auch die Band selbst wieder aufgelöst werden, doch es kam anders.

Der Name Equlilibrium wurde zudem aus dem Grunde gewählt, dass sich die Band am Anfang noch nicht auf eine Stilrichtung festlegte, sondern nur bekannte Metal-Songs coverte.

Zwei Jahre nach ihrer Gründung kam die erste Demoaufnahme von Equlilibrium zustande, die dafür sorgte, dass die Band bei dem Plattenlabel Black Attack unter Vertrag genommen wurde. Das von René Berthiaume selbst produzierte Debütalbum Turis Fratyr kam allerdings erst im Jahr 2005 auf den Markt.

Im Oktober 2006 ging die Band zu Nuclear Blast, einem deutschen Musiklabel, und unterschrieb einen Vertrag für mehrere Alben. In der Folge entstand im Jahr 2008 das Album Sagas sowie im Jahr 2010 das Album Rekreatur.

Das Album Sagas, das am 27. Juni 2008 erschien, erreichte sofort Platz 30 auf den Media-Control-Charts, den wöchentlichen Chartlists der Media Control. Immerhin benötigte Equlilibrium fast ein Jahr zur Produktion des Albums.

Im Februar 2010 teilte die Band mit, dass sie sich von ihrem Sänger Helge Stang und dem Drummer Manuel di Camillo trennen. Im darauf folgenden Monat wurde Robert Dahn neuer Sänger der Band. Wiederum einen Monat später, am 1. April 2010, wurde das neue Album Rekreatur fertiggestellt. Auskoppelungen davon sind die Lieder „Die Affeninsel“, „Der ewige Sieg“ und „Verbrannte Erde“.

Den Stil ihrer Musik bezeichnet Equlilibrium selbst als sogenannten Epic Metal. Obgleich der gutturale Gesang der Band ungewöhnlich ist, sind die Melodien äußerst melodisch und machen einen folkloristischen Eindruck, der durch den Einsatz von Keyboard und Gitarre noch verstärkt wird. Im bisher letzten Album Rekreatur werden fast alle Lieder durch ein Orchester unterstützt. Dabei wird durchweg ein hohes Tempo beibehalten und die Gitarren-Riffs stützen sich teilweise auf Elementen aus dem Power-Metal.

Aktuell besteht die Band aus den Mitgliedern Robert Dahn, Gesang, René Berthiaume, Gitarre und Keyboard, Andreas Völkl, E-Gitarre, Sandra van Eldik, Bass und Tuval Refaeli am Schlagzeug.

Obscurity

Die deutsche Band Obscurity wurde im Jahr 1997 gegründet. Die Band wird gerne in die Kategorie Melodic Death Metal bzw. Black Metal eingeordnet, wobei durchwegs auch Viking Metal Einflüsse in den Songs zu vernehmen sind. Gründungsmitglieder der Band waren im Jahr 1997 Nezrac, Dornaz, Ziu und Agalaz. Obscurity wurde auf Grund der unklaren Bedeutung als Bandname gewählt, welcher durchwegs übersetzt Unklarheit wie auch Dunkelheit bedeutet. Der Bergische Löwe dient als Markenzeichen der Band und zieht sich – vergleichbar wie ein roter Faden – durch die Bandgeschichte bzw. durch die Veröffentlichungen der Band.

Bereits im Jahr 2003 legte Dornaz seine Tätigkeit nieder und verließ die Band. Jedoch galt er immer wieder als „passives“ Mitglied, welches die Band immer wieder unterstützte und auch beim 10-jährigen Jubiläum mit von der Partie war. Nachfolger wurde Cortez, welcher durch sein Gitarrenspiel der Band verhalf eine Spur schneller wie härter zu werden.

Im Jahr 2003 unterschrieb die Band auch einen neuen Vertrag bei den Twillight-Vertrieben, welche das Album „Thurisaz“ auf den Markt brachten. Bei Massacre Records wurde das Album „Schlachten und Legenden“ im Jahr 2006 veröffentlicht.

Nezrac verließ im Jahr 2008 die Band. Agalaz übernahm den Gesang der Band, sodass eine Nachbesetzung nicht erfolgte. Mit dem Album „Varer“ im Jahr 2009 durch SMP Records Soulfood kehrte Dornaz wieder als Gitarrist zurück.

Immer wieder wird der Band vorgeworfen, dass sie politisch extreme Bewegungen unterstütze und sehr wohl eine „Lieblingsband“ von Nationalsozialisten sei. Obscurity hingegen gab immer wieder bekannt, weder für „Linke noch für Rechte“ Musik zu machen. Sogar in Booklets, Songtexten wie auch bei Auftritten versucht Obscurity immer wieder klar zu machen, dass sie keine politische Gesinnung vertrete. Grund für die Tatsache, dass die Band wohl gerne von politisch Extremen gehört wird, sind wohl die kämpferischen wie kriegerischen Lyrics als auch die mythologischen Themen, welche sehr wohl ansprechend wirken können. Politische Texte werden in der Regel nicht verfasst; durchwegs singt die Band in deutscher Sprache.

Mit den Demos „The Rebirth of the Dark Empire“ 1997 und „Christian Decay“ 1999 veröffentlichte die Band 2000 mit „Bergisch Land“ ihr erstes Album. „Thurisaz“ folgte 2004 nach, während „Schlachten und Legenden“ 2007 veröffentlicht wurde. Mit „Varar“ folgte 2009 der vierte Streich. Das fünfte Album „Tenkterra“ wurde 2010, das sechste Album „Obscurity“ wurde 2012 veröffentlicht. Charterfolge konnte die deutsche Band bislang nicht verbuchen, gilt aber in der Szene als Insidertipp.

Therion

Die schwedische Band Therion, welche im Jahr 1988 von Christofer Johnsson gegründet wurde, gilt als eine der besten Bands im Bereich Death-Symphonic Metal, wobei die Anfänge durchwegs als Death Metal Band begonnen wurden. Grund für die Veränderung waren die oftmaligen Wechsel der Bandmitglieder; rein Christofer Johnsson ist als einziges Gründungsmitglied der Band noch vorhanden. Insgesamt wurden bereits 12 Bandmitglieder ausgewechselt, davon zwischen 1993 und 2008 drei Mal der Gitarrist, von 1988 bis 2008 fünf Mal der Bassist und von 1992 bis 2008 vier Mal der Schlagzeuger.

Im Jahr 1991 wurde unter Deaf Records das erste Album der Band veröffentlicht. „Of Darkness…“ lautet der Titel, welcher ein Mix aus alten Songs (Demos) und neuen Songs war. Da der Plattenvertrag jedoch nur für eine CD abgeschlossen wurde, wechselte die Band zu Active Records.

Mit dem Album „Theli“ hingegen gelangte es der Band zum endgültigen Durchbruch. Johnsson ist bis heute der Ansicht, dass dieses Album durchwegs als Meisterwerk angesehen werden könnte. Großteils verbuchte „Theli“ in den verschiedenen Musikzeitschriften gute Rezessionen – ein Grund, weshalb die Verkaufszahlen durchwegs in die Höhe schossen und immer mehr Menschen auf Therion aufmerksam wurden, welche durchwegs bis zum Erscheinen des Albums als Insider Tipp in der lokalen Szene gehandelt wurde.
Das bislang letzte Album wurde unter dem Titel „Les Fleurs du Mal“ im Jahr 2012 veröffentlicht.

Während zu Beginn der Band – welche sich vor Umbenennung in Therion Blitzkrieg nannte – waren sehr wohl Einflüsse von Slayer oder auch Metallica wahrzunehmen. Doch desto länger die Band experimentierte, umso schneller wurde ein eigener Stil erkennbar, welcher in erster Linie in die Death Metal Kategorie einzuordnen war.

Vor allem das erste Album der Band war durchwegs von Death Metal beeinflusst worden. Texte, welche durchwegs politische Themen aufgriffen, waren genauso Teil der Band wie auch Texte, welche primär um den Tod handelten.

Seit 1991 konnte die Band 14 Alben veröffentlichten, wobei „Theli“ als bestes Werk der Band gesehen wird. Kommerziell erfolgreich war die Band mit dem 1998 erschienen „Vovin“, welches in Österreich auf Platz 48 und in Deutschland auf Platz 46 der Charts kletterte. Zudem veröffentlichte Therion drei Live Alben – „Live in Midgard (2002)“, „Live Gothic (2008)“ und „The Miskolc Experience (2009)“. „Live in Midgard“ wurde übrigens zum 15jährigen Bandjubiläum veröffentlicht und zeigt ein Konzert der Band.

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