Und da geht’s direkt im ersten Song, „Far From Innocence“ ganz schön zur Sache. Treibend thrashige Riffs geben hier den Ton an, unterstützt von einem teils im Midtempo schiebendem Schlagzeug, teils mit dem typisch thrashigen Uptempo-Achtel-Beat, sehr schön!

Im Folgenden werden aber dann ganz andere Töne angeschlagen. Der Fokus rückt deutlich weg vom Thrash Metal. Das Riffing verlagert sich in den Bereich des Hardcore, das Schlagzeug bekommt eine kleine Portion Death Metal spendiert. Besonders deutlich wird der Hardcore Einfluss bei „In Honesty“, dem gleichzeitig längsten Song der CD.

Ganz verloren geht die gewisse Note des Thrash Metal aber nicht, sie bleibt immer deutlich spürbar.

Auch der Gesang passt nicht in das Thrash-Schema, Sänger Dom zeigt, dass er sich im Hardcore wesentlich mehr zu Hause fühlt als im Thrash Metal. Macht aber nichts, das gibt dem Ganzen eine interessante Note.

Auch der Sound ist, besonders für eine EP, sehr gut gelungen, einzig die Snare könnte im Gesamtmix ein wenig präsenter sein, da sie leicht untergeht. Alles in allem ist „The Demon EP“ ein überzeugender Einstand mit viel Potential nach oben.

Tracklist:

  • 01. Far From Innocence
  • 02. This Demon
  • 03. In Honesty
  • 04. Taste The Cancer
  • 05. Judas Of Our Time