Man nehme hier als Beispiel den (perfekten) Opener zur neuen Scheibe „One mile“, genannt „Save me“, der bereits alle zu erwartenden Merkmale dieser CD beinhaltet. Neben rockigen Rhythmen, stakkato angeschlagenen Gitarrenbackgrounds, schönen Melodien und einem Arsch-tretenden Refrain überzeugt hier auch die gelungene, nicht allzuglatte Produktion. Weiter geht es bereits mit „This ain´t my city“, welches in den Anfängen ein wenig punkig anmutet. Dieser Eindruck weicht aber spätestens beim Refrain, der die gleiche Wucht an den Tag legt, wie sein Vorgänger.

Im gleichen Stil geht es weiter, bis man ab „Speak by the haze“ ein kleines bisschen das Tempo raus nimmt. Bei Track 7 und 9 holt man dann noch zusätzlich die Blues-Kelle heraus, um dem bestimmt schon jetzt überzeugten Schreiberling damit eine überzubraten. Ein bisschen Radio-tauglicher wird es mit „Asphalt´s burning“. Meines Erachtens der eindeutig eingängigste Track von „One mile“, welcher auch noch herrlich im Kontrast zum gelungenen Frontcover steht.

Der vorletzte Track geht dann wieder forsch zur Sache und liefert mit „Trouble“ für eine (friedliche) Massenschlägerei unter betrunkenen Kumpels. Als letzter Titel überzeugt „Next door“ und so gehe ich mit diesem Stück in den Ohren eine Tür weiter, um meine Nachbarn von der Güte dieser CD zu überzeugen.