11.05 bei Bitzcore erscheinen wird, das gleiche Label übrigens, das auch „Turbonegro“, „Peter Pan Speedrock“ oder die „Flaming Sideburns“ unter Vertrag hat. Da kann ja nur Gutes bei rauskommen. Beeindruckend, wie sich Boozed von den Anfängen 2001, die ich miterleben durfte ;o), bis hierhin weiterentwickelt haben. Der Geist, die Motivation und die Richtung sind definitiv dieselben geblieben, das Potenzial hat sich aber prächtig entwickelt. Kein Wunder, wenn man sich so den Arsch abtourt, bleibt das auch nicht aus (knapp 200 Gigs, einige davon im Vorprogramm der „Misfits“ und „Hellacopters“, und ein Ende ist nicht in Sicht).

Was hier auf dem Album gespielt wird, ist lupenreiner Rock n`Roll der alten Schule, und das von ein paar Rotzbengeln um die Zwanzig. Eine energetische Mischung aus vorangehenden Riffs, einem groovenden Bass, hin und wieder ein Solo, Shouts, und Sänger Markus Stimme, die unglaublich rotzig klingt, tut das Übrige. Die volle Stimmbandbreite kommt besonders gut auf „Sad Girls“ zur Geltung, klingt wie Elvis auf Speed. Die Texte bestehen aus: Sex, ein bisschen Drugs und selbstverständlich Rock n` Roll. Auch musik-stilistisch wird von der Linie nicht abgewichen, manchem mag das vielleicht zu eintönig klingen, aber „AC/DC“ wirft ja auch keiner vor, dass sie seit Jahren das Gleiche spielen.

Einziger Wermutstropfen an der Geschichte: Gerrit Schleef, dessen Stimme auf „Move Up“, „Wild Boys“ und „Everything That I Say“ zu hören ist, wurde einen Monat nach Beendigung der Aufnahmen von einem (zwei?) Auto(s) überfahren. Und so ist ihm dieses Album gewidmet.