Alle neueren Death Metal Einflüsse werden beherzt zur Seite geschoben und man konzentriert sich aufs Wesentliche; guten, alten, groovigen Death Metal zu spielen, welcher nicht einen Nackenwirbel auf den anderen ruhen lässt.

Diesen Roten Faden verfolgen Branded Skin schon seit ihrer Bandgründung im Jahre 2000 und der Erfolg gibt ihnen Recht. Seit ihrem Anfangstagen können sie auf Konzerte mit „Gorerotted“, „Pungent Stench“ und „Mayhem“ zurückblicken, was sie ihnen ein hohen Bekanntheitsgrad eingebracht hat.

Die CD brettert gnadenlos und alles vernichtend, mit dem Opener „Perverted Insanity“ los. Hier zeigen die Jungs schon, dass sie ihre Instrumente beherrschen und keine Kompromisse in ihrem Schaffen eingehen. Wenn man Schwachpunkte sucht, wird man bei Branded Skin so schnell nicht fündig, was für ihre Qualität spricht. Frontmann Alex grunzt und keift sich durch alle 9 Lieder des Albums und wird dabei tatkräftig von Martin van Drunen (Ex-Asphyx, Ex-Bolt Thrower) unterstützt, zusammen vollbringen sie ihr morbides Stimmwerk in einem intensiven Zusammenspiel. Die Gitarrenarbeit lässt auch keine Wünsche offen, hier wird alles niedergewalzt, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Das Schlagzeug schafft eine hervorragende Grundlage für das Old-School Gewitter und knüppelt sich solide durch die dunklen und brutalen Songs. Leider bleibt der Bass etwas auf der Strecke, was wohl etwas an der leicht dünnen Produktion liegt. Aber nichts desto trotz ist „Shadows of Fear“ eine Scheibe welche sich nicht so schnell auf meiner Anlage verabschieden wird.

Also allen Fans von „Obituary“ und den alten „Cannibal Corpse“ seih dieses Underground-Meisterwerk wärmstens Empfohlen.

Anspieltipps:

Shadows of Fear

Perverted Insanity

Second War