Ungewöhnliche Musik – Doom mit deutschen Texten?! Und dann auch noch die verstörten Blicke der vorbeigehenden L+T Kunden. Brother Love Kain hatten es nicht leicht am Freitag auf der Timezone Bühne und hauten gerade deswegen eine coole Show raus.Die seit 2005 existierende, waschechte Osnabrücker Band veröffentlichte ihr jüngstes Album beim heimischen Label Timezone Records. Auf der Bühne zeigte der Truppe zeigte ein Potpourri ihrer Songs aus der 2013er EP „Bruder Liebe Kain“, sowie dem gleichnamigen 2008er Album.

Natürlich muss man bedenken, dass der von der Band selbst betitelte „Doom Death Metal“ bei Tageslicht ganz anders wirkt als bei Dunkelheit. Demnach hatten es BLK etwas schwerer, denn ihre Musik war nicht partytauglich, im Gegensatz zur danach folgenden Band Mr. Hurley und die Pulveraffen. Auch am Sound ließ sich dieser Unterschied erkennen. Der Sound war in Ordnung, dennoch lieben es Metal- und vor allem Doom- Fans ja bekanntlich etwas lauter. Gerade die etwas langsameren Songs verursachten keine euphorische Stimmung bei den Zuschauern, konnten aber die eingefleischten Metaller immerhin zu einem überzeugenden Kopfnicken bringen. Auch Sänger Sascha, der stimmlich phasenweise an so manche Death Metal Helden wie John Tardy oder Karl Willetts erinnerte, konnte seine stimmliche Leistung souverän halten und rundete damit den positiven Auftritt der Band ab.

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