Bullet: Heavy-Metal-Band aus Schweden mit Old School – Attitüde

BULLET veröffentlichten erstes Live Album im Juli!

Bullet ist eine im Jahr 2001 gegründete Heavy-Metal-Band aus Schweden. Zur Besetzung gehören Hell Hofer (Gesang), Hampus Klang und Alexander Lybro (Gitarre), Gustav Hjortsjö (Schlagzeug) und Gustav Hector (Bass), der 2017 seinen Cousin Adam Hector ersetzte.

Bullet – Heading for the top

Und ich war doch ziemlich überfahren von diesem imaginären Gefährt. Es klang wie eine Reunion von ACDC, die da, textlich mit allen Klischees des eigentlich ausgestorben geglaubten Rockers beladen, vorbeirauschte und deren Abgase den wohltuenden Geruch längst verloren geglaubter Platten aufwirbelte.

Dies geschieht auf elf Tracks mit Old School – Attitüde, von denen jeder einzelne sowohl gesanglich als auch instrumental deutlich die Vorbildfunktion von ACDC für Bullet bestätigt. Schremmelgitarren und vor allem Gitarrensoli, die so Hard Rock klingen, wie es nur möglich ist, brachten die (zumindest vorgestellten) Abgasschwaden im Raum zum Beben und mich dazu, die Lautstärke erst einmal bis zum Anschlag aufzudrehen. Dazu ein deutlich vorantreibendes Schlagzeug und eine Stimme von Sänger Hell Hofer, als wäre Bon Scott wieder lebendig geworden.

Zwar klingt das alles etwas klischeebeladen. Eigenständigkeit, die beständig von jeder Band gefordert wird, die etwas auf sich hält, ist sicherlich etwas Anderes. Statt dessen scheint das Quintett aus Schweden es nicht mehr geschafft zu haben, die 80er rechtzeitig zu verlassen. Aber, hey – was soll’s?

Die Musik ist mehr als ordentlich, und man kann wohl ohne Übertreibung sagen, dass hier Freunde von ACDC, Judas Priest und deren Nachkommen mehr als nur auf ihre Kosten kommen, wenn sie einfach nur „easy listening“ betreiben wollen. Freunde neuer, innovativer Hörerlebnisse werden dagegen wohl eher enttäuscht sein. Daher kann es leider auch keine Höchstpunktzahl geben.

Zu guten vier von fünf Punkten reicht es aber allemal!

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* Zuletzt aktualisiert am 9. Dezember 2019 um 14:16 . Wir weisen darauf hin, dass sich hier angezeigte Preise inzwischen geändert haben können. Alle Angaben ohne Gewähr. Weitere Hinweise im Footer!

Bullet – Bite the Bullet

Das Album, dass Anfang September den Weg in die deutschen Plattenläden gefunden hat, ist die nunmehr vierte Scheibe, die unter dem Namen der fünf Musiker erschienen ist. Bisher blieb es jedoch verhältnismäßig ruhig um die Gruppe, die sich 2001 zusammen gefunden hat.

Zwar sind schon Auftritte auf dem Rock Hard Festival (2007) und anderen namenhaften Events in Deutschland zu verzeichnen und auch in den schwedischen Charts sind sie nicht mehr ganz unbekannt, aber alles in allem fehlte es noch ein wenig an Durchsetzungsvermögen. Das könnte sich aber jetzt ändern.

Schließlich beinhaltet „Bite the Bullet“ alles, was der geneigte Heavy Metal Fan von einer auf dieser Weise bearbeiteten CD erwartet. Interessante, nicht immer zu komplizierte Riffs, ein ordentliches Tempo und auch die typische Metal-Stimme, wie man sie schon aus vergangenen Jahrzehnten kennt.

Andererseits hadern Bullet scheinbar auch ein wenig in Sachen Kreativität. Dem ersten Hören zu Folge scheinen sich die Songs nämlich nicht sonderlich von einander zu unterscheiden. Lediglich die Texte sind definitiv anders.
Wenn man das nun hört wundert es sicherlich ein bisschen, dass ich jetzt behaupte, es sei dennoch kein Problem das Album auch ein paar mal mehr am Stück zu hören. Aber dem ist so, was dann auch meinen Anfangssatz verifiziert. Je öfter man die CD abspielt, desto mehr verliert man sich in dem Sound, findet immer neue Details und identifiziert sich mehr und mehr mit den Texten. Kurz: Irgendwann macht einem die Scheibe richtig Spaß!

Eigentlich ist das einzige, was noch von der vollen Punktzahl abhält der erste Eindruck. Und auf den kommt es leider manchmal an. Darum gibt es hier nur vier Gitarren und an potentielle Interessenten die Empfehlung: Lasst euch nicht gleich abschrecken, hört mehrmals und genau hin.

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Bullet + Striker + Stallion im Bastard's Ballroom 2014

BULLET veröffentlichten erstes Live Album im Juli!
BULLET veröffentlichten erstes Live Album im Juli!
Den Anfang dieses Heavy-Abends machten die heißen Newcomer vonStallion aus Süddeutschland. Noch vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Rise and Ride“ im September 2014 waren die Jungs bereits mit dem Demo „Mounting the World“, dass nur auf LP und Kassette erschien, als Helden im Internet gefeiert worden. Der Song „Canadian Steele“, der als eine Hommage an die kanadischen, speedmetallischen Lieblingsbands wie Skull Fist,Cauldron und Striker zu verstehen ist, hatte eingeschlagen wie eine Bombe.

Ebenfalls als „bombig“, könnte man die Temperaturen im Bastard's Ballroom bezeichnen, denn sie näherten sich bereits bei Stallion dem Siedepunkt. Trotz des Termins unter der Woche fanden sich etwa 100 Metalheads zum After-Work-Konzertabend um 19:30 Uhr ein. Stallion spielten mit viel Elan in etwa 40 Minuten fast ihr gesamtes Repertoire und gaben alles. Sänger Pauly überzeugte mit dem markanten hohen, rauen Gesang und die Band spielte auch schnelle Passagen mit der Routine der vergangenen Festivalsaison sicher herunter.

Genau wie Bullet, mit neuem Album im Gepäck, präsentierten Striker in ihrem Set einige Songs der kürzlich veröffentlichten Scheibe „City of Gold“. Mit Songmaterial aus allen drei Alben betraten die vier Jungs aus Edmonton gegen halb neun die Bühne und hatten mächtig Spaß. Die Mischung aus thrashiger Musik und dem starken Power Metal-Gesang kam beim Publikum sehr gut an und sorgte für wirbelnde Köpfe und laut angestimmte Chöre. Trotz einiger technischer Schwierigkeiten gegen Ende des Sets brachten Striker ihren Speedmetal mit Spielfreude und in bester Qualität an den Mann. Nach der Party von Striker und Stallion hatten Bullet als Headliner leichtes Spiel.

Frontscreamer Hell Hofer's Stimme schnitt durch das aufgeweichte Publikum wie ein Messer durch die Butter. Das neue Album mit dem Namen „Strom of Blades“schien da Programm zu sein. Der Backline der Vorbands entledigt, fuhren Bullet schwerste Geschütze auf der Bühne auf. Eine Riesen-Schießbude, vier Fullstacks und eine Fliesensäge für die Showeinlage, dazu abgerockte 80er Outfits und eine gehörige Portion Coolness; fertig ist das Rezept für eine gelungene Bullet-Show. Hatten sich bei Stallion und Striker alle anwesenden Zuschauer noch über den gesamten Ballroom verteilt, so drängten bei Bullet alle nach vorne um möglichst nah am Geschehen zu sein. Die typische Mischung aus klassischen Metal- und Hard Rock-Riffs, gepaart mit dem schneidenden Gesang füllten eine üppige Setlist und sorgten für einen sehr gelungenen Tourauftakt vor Osnabrücker Kulisse.

Setlist Striker
Underground
Let it Burn
City of Gold
Fight for your Life
Crossroads
Lethal Force
All for one
Eyes in the Night
Full speed or no speed
The Keg that crushed New York

Setlist Bullet
Uprising (Intro)
Storm of Blades
Rising High
Tornado
Heading for the top
Rolling Home
Rush Hour
Turn it up loud
Dusk till dawn
Hawk Eyes
This ones with you
Dr. Phibes
Hammer down
Stay wild
Run with the hunted
Bang your head
Rebels retun
Bite the bullet

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Autor: ArchiVader


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