Den Anfang dieses Heavy-Abends machten die heißen Newcomer vonStallion aus Süddeutschland. Noch vor der Veröffentlichung ihres ersten Albums „Rise and Ride“ im September 2014 waren die Jungs bereits mit dem Demo „Mounting the World“, dass nur auf LP und Kassette erschien, als Helden im Internet gefeiert worden. Der Song „Canadian Steele“, der als eine Hommage an die kanadischen, speedmetallischen Lieblingsbands wie Skull Fist,Cauldron und Striker zu verstehen ist, hatte eingeschlagen wie eine Bombe. Ebenfalls als „bombig“, könnte man die Temperaturen im Bastard’s Ballroom bezeichnen, denn sie näherten sich bereits bei Stallion dem Siedepunkt. Trotz des Termins unter der Woche fanden sich etwa 100 Metalheads zum After-Work-Konzertabend um 19:30 Uhr ein. Stallion spielten mit viel Elan in etwa 40 Minuten fast ihr gesamtes Repertoire und gaben alles. Sänger Pauly überzeugte mit dem markanten hohen, rauen Gesang und die Band spielte auch schnelle Passagen mit der Routine der vergangenen Festivalsaison sicher herunter.

Genau wie Bullet, mit neuem Album im Gepäck, präsentierten Striker in ihrem Set einige Songs der kürzlich veröffentlichten Scheibe „City of Gold“. Mit Songmaterial aus allen drei Alben betraten die vier Jungs aus Edmonton gegen halb neun die Bühne und hatten mächtig Spaß. Die Mischung aus thrashiger Musik und dem starken Power Metal-Gesang kam beim Publikum sehr gut an und sorgte für wirbelnde Köpfe und laut angestimmte Chöre. Trotz einiger technischer Schwierigkeiten gegen Ende des Sets brachten Striker ihren Speedmetal mit Spielfreude und in bester Qualität an den Mann. Nach der Party von Striker und Stallion hatten Bullet als Headliner leichtes Spiel. Frontscreamer Hell Hofer’s Stimme schnitt durch das aufgeweichte Publikum wie ein Messer durch die Butter. Das neue Album mit dem Namen „Strom of Blades“schien da Programm zu sein. Der Backline der Vorbands entledigt, fuhren Bullet schwerste Geschütze auf der Bühne auf. Eine Riesen-Schießbude, vier Fullstacks und eine Fliesensäge für die Showeinlage, dazu abgerockte 80er Outfits und eine gehörige Portion Coolness; fertig ist das Rezept für eine gelungene Bullet-Show. Hatten sich bei Stallion und Striker alle anwesenden Zuschauer noch über den gesamten Ballroom verteilt, so drängten bei Bullet alle nach vorne um möglichst nah am Geschehen zu sein. Die typische Mischung aus klassischen Metal- und Hard Rock-Riffs, gepaart mit dem schneidenden Gesang füllten eine üppige Setlist und sorgten für einen sehr gelungenen Tourauftakt vor Osnabrücker Kulisse.

Setlist Striker

  • Underground
  • Let it Burn
  • City of Gold
  • Fight for your Life
  • Crossroads
  • Lethal Force
  • All for one
  • Eyes in the Night
  • Full speed or no speed
  • The Keg that crushed New York

Setlist Bullet

  • Uprising (Intro)
  • Storm of Blades
  • Rising High
  • Tornado
  • Heading for the top
  • Rolling Home
  • Rush Hour
  • Turn it up loud
  • Dusk till dawn
  • Hawk Eyes
  • This ones with you
  • Dr. Phibes
  • Hammer down
  • Stay wild
  • Run with the hunted
  • Bang your head
  • Rebels retun
  • Bite the bullet

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