Gerade im ersten der fünf Stücke hört man auch genau das Trademark der relativ jungen Papenburger raus, die Hooklines. Diese präge den Song und verleihen ihm eine besondere Note. Ebenso das abwechslungsreiche Growlen und Keifen von Sänger Raimund, der sich hier eloquent über das Versagen eines Typens namens Gott auslässt. Gelungener Einstand, aber es wird auch nicht wirklich schwächer. Die nächsten Songs schlagen in eine ähnliche Kerbe und sind durchweg von hoher Qualität. Die Drums klingen im Kontext mit den anderen Instrumenten etwas steril, aber ansonsten gibt es wenig zu meckern. Hier wurde bis zum ebenfalls gotisch angehauchten Outro ganze Arbeit geleistet. Das dieses Outro ebenfalls den längsten Song „The Immortal Curse“ beendet erscheint mir ebenfalls passend. Angelegt zwischen Unanimated und At The Gates mit diversen Eindrücken aus dem Black Metal (stimmlich) und Death Metal (Drums) findet der geneigte Hörer wohl in „Definition Of Dread“ den eindrucksvollsten Song, den ich auch als Hörbeispiel demjenigen ans Herz legen möchte, der sich die 25 Minuten nicht mal gönnen kann.

Insgesamt ne Runde Sache, weitermachen Jungs!

Tracklist

  • 01 God Failed
  • 02 Infernality Obsessed
  • 03 Definition Of Dread
  • 04 Odium And Angst
  • 05 The Immortal Curse