Jeder, der sich mit alternativen Heilmethoden beschäftigt, hat sicherlich schon einmal von medizinischem Cannabis gehört.
Cannabis als therapeutisches Mittel
Aber wusstest Du schon, dass es bei der Behandlung von posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) eine entscheidende Rolle spielen kann? Vor kurzem wurde eine interessante Studie zu diesem Thema veröffentlicht, und ich möchte Euch heute die Ergebnisse näherbringen.
Ein tieferer Blick in die Forschung
Die Studie aus Down Under
An der renommierten Universität von Sydney, genauer gesagt an der School of Pharmacy der Fakultät für Medizin und Gesundheit, haben Forscher einen tiefen Tauchgang in das Potential von medizinischem Cannabis bei der Behandlung von Angststörungen gewagt.
Die Daten sprechen für sich
In der Zwischenanalyse der Beobachtungsstudie wurden die Antworten von 198 Teilnehmern ausgewertet. Das Besondere dabei: Alle Teilnehmer litten unter einer Form von Angststörung. Verglichen wurden ihre Symptome vor und nach der Behandlung mit medizinischem Cannabis. Um konkreter zu sein: Es ging um CBD (Cannabidiol) in einer Dosis von im Median 50 mg/Tag und THC (Tetrahydrocannabinol) mit einer Dosis von 4,4 mg/Tag.
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Ergebnisse, die Hoffnung machen
Positive Effekte für die Seele
Was auffällt, ist die Tatsache, dass die gesamten Teilnehmer, also nicht nur jene mit PTBS, über spürbare Verbesserungen berichteten. Dies umfasste nicht nur eine Abnahme ihrer Angstzustände und Depressionen, sondern auch ihrer Müdigkeit und vor allem ihrer sozialen Fähigkeiten. Das bedeutet, dass sie sich in sozialen Situationen wohler fühlten und aktiver am gesellschaftlichen Leben teilnehmen konnten.
Spezielle Ergebnisse für PTBS-Patienten
Noch interessanter wird es, wenn man sich die Untergruppe der Teilnehmer ansieht, bei denen PTBS diagnostiziert wurde. Von diesen 57 Personen berichteten alle über eine signifikante Verbesserung in den gleichen Bereichen wie die gesamte Gruppe. Dies legt nahe, dass Cannabis, insbesondere in dieser Dosierung, eine wirksame Behandlung für PTBS darstellen könnte.
Nebenwirkungen – gibt es die?
Wie bei jedem Medikament gibt es auch hier Nebenwirkungen zu beachten. Die am häufigsten berichteten Nebenwirkungen in der Studie waren Mundtrockenheit (bei 33% der Teilnehmer), Schläfrigkeit (31%) und Müdigkeit (19%).
Fazit: Ein vielversprechender Ansatz
Die Datenlage ist klar: Medizinisches Cannabis könnte eine effektive Behandlungsoption für Menschen mit PTBS und anderen Angststörungen darstellen. Natürlich ist es wichtig, weitere Untersuchungen durchzuführen und die Langzeiteffekte zu bewerten. Aber für den Moment sieht es so aus, als hätte die Wissenschaft einen weiteren Weg gefunden, Menschen zu helfen, die unter diesen schweren psychischen Belastungen leiden.
Wie immer, wenn Du mit dem Gedanken spielst, medizinisches Cannabis als Behandlungsoption in Erwägung zu ziehen, sprich mit Deinem Arzt oder Therapeuten darüber. Es ist wichtig, individuell zu entscheiden, was für Dich am besten ist.
Quelle / Infos: IACM / Cannabis-Med.org und PubMed
Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!
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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele
Kein Anspruch / Gewähr auf Aktualität, Vollständigkeit und Richtigkeit der News bzw. Pressemeldung
