Cannabis verbessert Lebensqualität bei chronischen Erkrankungen

Eine Analyse der Ergebnisse von 2833 Patienten, die in das britische Register für medizinisches Cannabis aufgenommen wurden, zeigt, dass die Behandlung mit Cannabis die Lebensqualität von Patienten mit chronischen Krankheiten verbessern kann. Die Studie wurde von Forschern der Medical Cannabis Research Group am Department of Surgery and Cancer des Imperial College London durchgeführt.

Verbesserte Lebensqualität durch Cannabisbehandlung

Cannabis verbessert Lebensqualität bei chronischen Erkrankungen
Cannabis verbessert Lebensqualität bei chronischen Erkrankungen

Die Studie basiert auf standardisierten Fragebögen, die von den Teilnehmern zu Beginn der Behandlung und nach 1, 3, 6 und 12 Monaten ausgefüllt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Behandlung mit Cannabis die gesundheitsbezogene Lebensqualität, die Angstzustände und den Schlaf verbessern kann. Eine wichtige Erkenntnis der Studie ist, dass es keinen Unterschied in der Lebensqualität zwischen ehemaligen oder aktuellen illegalen Cannabiskonsumenten und Patienten ohne Cannabiserfahrung gibt.

Unerwünschte Ereignisse

Wie bei jeder medizinischen Behandlung können auch bei der Cannabisbehandlung unerwünschte Ereignisse auftreten. In der Studie wurden unerwünschte Ereignisse von 17% der Teilnehmer gemeldet. Allerdings wurde die Behandlung von den meisten Teilnehmern gut vertragen. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass Medikamente auf Cannabisbasis „mit einer Verbesserung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität bei britischen Patienten mit chronischen Krankheiten verbunden sind. Die Behandlung wurde von den meisten Teilnehmern gut vertragen, aber unerwünschte Ereignisse traten häufiger bei weiblichen und Cannabis-unerfahrenen Patienten auf“.

Cannabis als Alternative zu anderen Medikamenten

Viele Patienten mit chronischen Erkrankungen leiden unter den Nebenwirkungen von herkömmlichen Medikamenten. Cannabis könnte eine Alternative zu diesen Medikamenten bieten, da es oft weniger Nebenwirkungen hat. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass Cannabis eine Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit chronischen Erkrankungen ermöglichen kann. Dies ist besonders wichtig für Patienten, die aufgrund ihrer Erkrankung eine eingeschränkte Lebensqualität haben.

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Über den Autor: Michael Färber beschäftigt sich seit 2018 intensiv mit Cannabis, Hanf und CBD. Er absolvierte den Master of Cannabis Industry sowie die Ausbildung zum ACM-zertifizierten Berater für Medikamente auf Cannabisbasis. Dieser Artikel wurde von ihm redaktionell erstellt und geprüft und basiert auf eigener Recherche, Pressemitteilungen, aktuellen News, wissenschaftlichen Studien, langjähriger Erfahrung sowie modernen Recherche- und Textwerkzeugen. Weitere Informationen findest du hier: Autorenvorstellung von Michael Färber

Cannabis in der medizinischen Forschung

Die Studie zeigt, dass Cannabis als Behandlungsmethode für Patienten mit chronischen Erkrankungen in der medizinischen Forschung immer mehr an Bedeutung gewinnt. Es gibt bereits zahlreiche Studien, die die Auswirkungen von Cannabis auf verschiedene Erkrankungen untersucht haben. Die Ergebnisse dieser Studien sind vielversprechend und zeigen, dass Cannabis bei vielen Krankheiten eine positive Wirkung haben kann.

Die Bedeutung der Regulierung von medizinischem Cannabis

Eine wichtige Voraussetzung für die weitere Erforschung von medizinischem Cannabis ist die Regulierung der Substanz. In vielen Ländern ist Cannabis illegal und kann daher nicht für medizinische Zwecke verwendet werden. Eine Legalisierung von medizinischem Cannabis könnte dazu beitführen, dass mehr Patienten von den positiven Auswirkungen der Behandlung profitieren können. Darüber hinaus könnte eine Regulierung dazu beitragen, dass die Qualität und Sicherheit von medizinischem Cannabis verbessert wird.

Fazit

Die Studie der Medical Cannabis Research Group am Department of Surgery and Cancer des Imperial College London zeigt, dass die Behandlung mit Cannabis eine Verbesserung der Lebensqualität von Patienten mit chronischen Erkrankungen ermöglichen kann. Die Ergebnisse der Studie sind vielversprechend und zeigen, dass Cannabis als Alternative zu herkömmlichen Medikamenten dienen kann. Allerdings müssen weitere Studien durchgeführt werden, um die Wirksamkeit und Sicherheit von medizinischem Cannabis zu bestätigen. Eine Regulierung von medizinischem Cannabis könnte dazu beitragen, dass mehr Patienten von den positiven Auswirkungen der Behandlung profitieren können.

Quelle / Infos: IACM / Cannabis-Med.org und PubMed

Bitte hierzu unbedingt den Haftungsausschluss und Hinweis zu medizinischen Fragen beachten: Bitte hier lesen!

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Autor: Canna-Chad Gregor Paul Thiele

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