Cannabisfakten.de – ein Onlinemagazin des Deutschen Hanfverbandes

Die Webseite „Cannabisfakten.de“ vom Deutschen Hanfverband (DHV) klärt auf sachliche Weise über Fehlinformationen, Wirkungen, Gesetzeslagen oder geschichtliche Zusammenhänge mit Bezug auf Cannabis auf.

Es sollte jedoch klargestellt werden, dass es sich beim Hanfverband nicht um einen echten Verband handelt, sondern um ein Unternehmen. Dieses versteht sich als legitime Interessenvertretung aller deutschen Cannabis-Hersteller und –Konsumenten.

Cannabisfakten.de – neues Projekt vom DHV

Cannabisfakten.de - ein Onlinemagazin des Deutschen Hanfverbandes
Cannabisfakten.de – ein Onlinemagazin des Deutschen Hanfverbandes

In der Menüleiste über den Cannabisfakten-Texten tauchen drei Hauptthemen auf: „Allgemeines“, „Fakten“ und „Jugendschutz“. Dahinter steckt eines der Hauptanliegen des Deutschen Hanfverbandes: die Legalisierung von Cannabis voranzutreiben, Cannabisanbau oder -konsum zu entkriminalisieren und in der Gesellschaft eine höhere Akzeptanz für Cannabis und Cannabisprodukte zu erzeugen.

Jeder Artikel bei Cannabisfakten.de wird mit hochwertigen und aussagefähigen Bildern illustriert. Die Quellen der Artikel sind seriös. Sie werden am Artikel-Ende angegeben. Eingeschobene Ergänzungsartikel führen weiter in die Tiefe. Die Sprache ist gut lesbar. Sie ist auch für interessierte Jugendliche verständlich.



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Cannabisfakten: Allgemein

Unter der Rubrik Allgemeine Informationen finden geneigte LeserInnen grundlegende Informationen. So wird in einem Artikel beispielsweise erklärt, was Cannabis eigentlich ist. Der Artikel umfasst eine kleine Pflanzenkunde, aber auch weitere Aspekte der Nutzung und Wirkung von Cannabis.

Im Anschluss folgt eine kleine Geschichte der Hanfverbote. Cannabis-Pflanzen sind dem Menschen immerhin schon seit 7.500 Jahren bekannt. Der Artikel reicht von den ersten nachgewiesenen Erwähnungen der Cannabispflanze in historischen Dokumenten über die Anti-Cannabis-Propanda bis hin zu der aktuellen internationalen Haltung zum Hanf.

Eingeschoben ist ein Artikel, der die Bedeutung von Hanf in Deutschland beleuchtet. Tatsächlich hatte Hanf bereits um 5.500 v. Chr. eine Bedeutung in Deutschland – und zwar in verschiedensten Kontexten. Cannabispflanzen gehören zu den ältesten Nutz- und Kulturpflanzen in Deutschland.

Unsere Vorfahren nutzten Hanfsamen, um Mehl oder Hanföl herzustellen. Die robusten Hanffasern konnten zu Textilien, Seilen oder Segeln für die Großsegler damaliger Zeiten verarbeitet werden. Hanffasern erwiesen sich als erfreulich salzwasserresistent. Sie nahmen außerdem deutlich weniger Wasser auf als andere Fasern.

Cannabisfakten.de - ein Onlinemagazin des Deutschen Hanfverbandes
Cannabisfakten.de – ein Onlinemagazin des Deutschen Hanfverbandes

Cannabis Fakten

Im Menüpunkt „Fakten“ finden sich bereits mehrere Artikel. Hier werden die Risiken des Cannabiskonsums beleuchtet. Die Leser haben Zugriff auf den Artikel „Hanf in Deutschland“, der eben schon als eingeschobene Kulturgeschichte erwähnt wurde. Die Geschichte der Strafverfolgungsmaßnahmen in Deutschland wird dargestellt.

Das Entstehen von Psychosen und die Rolle von Cannabis an angebliche Einstiegsdroge werden in weiteren Artikeln erörtert. Neuen Datums sind Artikel über die internationalen Entwicklungen, das wirtschaftliche Potenzial von Cannabisprodukten und Cannabisprodukte als Medizin. Wer mehr erfahren möchte, wird durch Direktlinks auf die Artikel der Seiten „Allgemeines“ oder „Jugendschutz“ weitergeleitet.

Cannabisfakten: Jugendschutz

Der Bereich Jugendschutz ist bereits umfangreicher bestückt als der Bereich Allgemeines. Hier geht es um Themen wie Konsumhäufigkeit, frühzeitigen Konsumbeginn oder mangelnde soziale Unterstützung. Es wurden Artikel über Perspektivlosigkeit, genetische Vorbelastungen für eine Drogensucht, eine labile psychische Gesundheit oder Konsumverbote gepostet. Ein Artikel widmet sich Infos für Eltern, ein anderer dem Rückgang von Tabak- und Alkoholkonsum. Es wird über akzeptierende Präventionskampagnen berichtet.

Alles, was auf Cannabisfakten.de zu lesen ist, steht unter der Überschrift, dass Legalisierung der geeignetste Jugendschutz sei. Der immer noch kolportierten Haltung, Cannabis sei eine Einstiegsdroge, wird eine klare Absage erteilt. Die unmissverständliche Interessenlage des „Deutschen Hanfverbandes“ ist es, den Cannabiskonsum zu entkriminalisieren und Cannabis im Mainstream ankommen zu lassen.

Die Bestrebungen, das nicht-psychoreaktive Hanfprodukt Cannabidiol (CBD) in Niedrig-Dsierungen als alternatives und rezeptfreies Medizinprodukt zu lancieren, waren bereits von Erfolg gekrönt.


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Wer steckt hinter dem Deutschen Hanfverband?

Hinter dem Deutschen Hanfverband steckt ein Lobbyist und Aktivist namens Georg Wurth. Dieser war ehemals als Steuerrechts-Beamter im gehobenen Dienst tätig. Wie die Wikipedia berichtet, war Wurth 2002 Geschäftsführer und ist seit 2004 Inhaber eines Unternehmens, das sich den Namen „Deutscher Hanfverband“ gab. Der „Deutsche Hanfverband“ versteht sich als Interessensvertretung der deutschen Hanfbewegung.

Das bedeutet im Klartext, dass er auch die Interessen von Grow- und Headshops, Hanf-Verarbeitern im Textilbereich oder Hersteller von medizinischen Hanfprodukten wie CBD vertritt. Auch die Konsumenten von Cannabis sind seine Unterstützer. Wurth engagiert sich mit Verve und auf politischer Ebene für die Legalisierung von Cannabis und Cannabisprodukten.

Wurth war mehrere Jahre aktives Mitglied der Grünen. Er agiert gelegentlich als Sachverständiger bei Anhörungen in Bundestags-Ausschüssen oder im Berliner Senat. Vor allem inspiriert seine Arbeit weitere Aktionen anderer. Sie sorgt für Petitionen mit zahlreichen Unterschriften oder befördert Anhörungen zum Thema. Mittlerweile gibt es in zahlreichen deutschen Städten DHV-Ortsgruppen, deren Mitglieder Wurths Anliegen tatkräftig unterstützen.

Der „Deutsche Hanfverband“ (DHV) steht für die Legalisierung von Cannabis. Er möchte eine Entkriminalisierung und eine verbraucherfreundliche Marktregelung erreichen. Cannabis soll zukünftig legal als Genussmittel, medizinisch nutzbare Droge oder Faserpflanze genutzt werden können. Verkauf oder Eigenanbau von Cannabis sollen nicht mehr unter Strafe gestellt werden.

Als wichtigste Aufgabe sieht der „Deutsche Hanfverband“ seine Arbeit als legitimer Vertreter aller, die mit Cannabis zu tun haben. Er möchte die Diskriminierung von Cannabiskonsumenten beenden, die Akzeptanz von Cannabis im Mainstream erreichen und die Diskussion um Cannabis auf breiter öffentlicher Ebene führen.

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Autor: Moon

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