London im Jahr 1878, Tessa muss ihren Bruder suchen, der durch unerklärliche Weise verschwunden ist. Bei ihrer Suche trifft sie auf zwei Jungen, die ihr eine mysteriöse Welt zeigen: Die Welt der Schattenjäger. Während nachts düstere Kreaturen London unsicher machen, ist es die Aufgabe der Schattenjäger, genau diese Kreaturen zu beseitigen. Und diese geheime Gesellschaft der Schattenjäger hat irgenetwas mit dem Verschwinden des Bruders zu tun. Zudem verliebt Tessa sich auch noch in zwei Schattenjäger gleichzeitig.

Wen die Geschichte nicht interessiert, der wird spätestens vom Cover des Buches verzaubert. Neben der Steampunk-haften Aufmachung betören Schimmereffekte das Auge.

„Clockwork Angel“ ist der erste Teil der „Chroniken der Schattenjäger“-Reihe, die Vorgeschichte zu den „Chroniken der Unterwelt“.

Durch die doch eher einfache Sprache und den hohen Wert, der auf die Liebesgeschichte gelegt wird, ist das Buch kein Highlight für anspruchsvolle Leser. Zudem handeln die Figuren oft sehr kindisch. Die Geschichte schwangt zwischen Dunkelheit und Kitsch. Wer allerdings Lust auf gute Unterhaltung hat, der macht bei „Clockwork Angel“ nichts falsch. Man muss natürlich Durchhaltevermögen haben. Als Stand-alone taugt das Buch definitiv nichts.

Ein guter Tipp für Freunde von Reihen, die viel Liebe und eine Portion böse Kreaturen gerne im Bücherregal stehen haben.