Unmittelbar an der Landesgrenze zum Freistaat Bayern befindet sich die Gemeinde Blankenstein. Sie gehört zum Saale-Orla-Kreis in Thüringen. In Blankenstein beginnt und endet der Wanderweg Rennsteig. Die kleine Gemeinde hat eine Fläche von 1,53 Quadratkilometern, ist von etwa 1000 Menschen bewohnt und grenzt östlich direkt an die thüringische Gemeinde Blankenberg. Markante Natursehenswürdigkeiten sowie der natürliche Reichtum des Thüringer Waldes und fließende Gewässer sind prägend für die Gegend, in der sich die Flüsse Saale und Selbitz vereinigen. Sie sind der Zufluss für Deutschlands längsten künstlichen Stausee.

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Historisches zu Blankenstein

Für die erstmalige Erwähnung von Blankenstein gibt es keinen urkundlichen Nachweis. Sie wird jedoch mit dem Jahr 1258 angeführt. Auch wenn an anderen Stellen in der Literatur die Jahre 1392 oder auch 1444 angegeben werden, für die urkundliche Benennungen vorliegen, so feierte der Ort dennoch im Jahr 2008 sein 750-jähriges Bestehen. Es gibt eine enge Verbindung der Ortsentstehung mit dem Rittergut Blankenstein, das die Herren von Blankenberg besaßen. Das Rittergut wechselte mehrfach seine Besitzer. Lange vor dem Dreißigjährigen Krieg gab es in Blankenstein und den umliegenden Orten einen florierenden Bergbau. Aus dem 14. Jahrhundert ist nicht nur die Erwähnung von Eisengruben bekannt, auch ein Hammerwerk wird erwähnt, ebenso wie das Hammerwerk in der direkt angrenzenden Ortschaft Blankenberg.

Von Natur aus eine Attraktion

Die Gemeinde Blankenstein ist untrennbar mit dem 168 Kilometer langen Höhenwanderweg „Rennsteig“ verbunden, denn hier hat dieser Wanderweg seinen Ausgangsgangs- bzw. Endpunkt. Wer hier zum Wandern aufbricht, gewinnt von Blankenstein und seiner Umgebung die schönsten Einblicke.

Blankenstein Rennsteig

Blankenstein Rennsteig

Verschiedene Wanderwege laden zur Erkundung einer wundervollen Mittelgebirgsregion ein. Das malerische Höllental lockt mit bizarren Felsformationen und der wilden Selbitz, die das Tal durchfließt. Zur „Bastei“ im angrenzenden Blankenberg führt ein reizvoller Wanderweg. Davon gibt es noch zahlreiche andere, die dem Wanderer eine natürliche, oft unberührte landschaftliche Schönheit zeigen und die durch Denkmäler wie beispielsweise dem „Rennsteigbrunnen“ oder der „Wassererle“ am Selbitzsteg markiert werden.

Blankenstein ist auch ein idealer Ausgangspunkt für Ausflüge auf einem der Rad- oder Fernwanderwegen. Es gibt etwa zwanzig lokale oder überregionale Wege, die in Blankenstein beginnen oder die Gemeinde zumindest kreuzen. Zu Recht ist vom „Drehkreuz des Wanderns“ die Rede, denn nicht nur der Rennsteig nimmt hier seinen Anfang, auch für den Frankenweg, den Kammweg Vogtland-Erzgebirge und für den Fränkischen Gebirgsweg ist Blankenstein Zielpunkt und Ausgangspunkt zugleich.

Kulinarisch sorgen mehrere Gasthäuser für das leibliche Wohl der Naturfreunde. Die thüringische Küche ist über ihre Grenzen hinaus beliebt. Vor Ort schmeckt es aber am besten.

Das Blankensteiner Rathaus befindet sich mitten im Ortskern der Gemeinde. Die eigentliche Attraktion ist der Selbitzplatz in Blankenstein als „offizielles“ Drehkreuz des Wanderns. Aus allen Himmelsrichtungen treffen hier, direkt an der Selbitz, die Wander- und Radwege sternförmig zusammen. Der Selbitzplatz ist zugleich die Grenzmarkierung zwischen den beiden Freistaaten Thüringen und Bayern. Kleinen und großen Wanderern wird schließlich der größte begehbare Wanderschuh Vergnügen bereiten. Dieser zentrale Punkt in Blankenstein ist eines der beliebtesten Fotomotive nach oder vor einer Wanderung.

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BLANKENBERG

Im Osten der Gemeinde Blankenstein schließt direkt die Gemeinde Blankenberg an, die ebenfalls zum thüringischen Saale-Orla-Kreis gehört und auf einem Bergrücken liegt. Blankenberg hat eine Fläche von 3,74 Quadratkilometer und wird von rund 1100 Menschen bewohnt. Innerhalb des Saale-Orla-Kreises liegt die Gemeinde im Südosten. Hier kommt die Saale aus Bayern, umfließt den Ort, um dann ihren Weg durch Thüringen fortzusetzen.

Zur Geschichte von Blankenberg

Im Jahr 1212 wurde die Veste Planckenberg zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Veste wechselte mehrfach ihre Besitzer, nach dem die ursprüngliche Familie von Blanckenberg ausgestorben war. Die Ortschaft war bis etwa 1258 ein Reichslehen und wurde von den Vögten von Gera verwaltet. Dann kam Blankenberg in den Besitz der Markgrafschaft Meißen, wurde 1371 durch den Verkauf zu einem böhmischen Kronlehen. Von 1422 bis 1806 war Blankenberg im Besitz von Kursachsen, das dann zum Königreich Sachsen wurde. Durch Gebietsverluste in Folge des Wiener Kongresses von 1815 wurde die Gemeinde unter preußische Kontrolle gestellt und gehörte zum Landkreis Ziegenrück. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde dieser Landkreis durch die sowjetischen Besatzer aufgelöst.

Kultur und Natur

Die Veste Blankenberg hatte als Wehrbau in der Neuzeit keine Bedeutung mehr. So ging es den meisten Burgen. Sie wurden zu Schlössern und auch die Veste Blankenberg erfuhr bauliche Veränderungen, bei denen nicht die Sicherheit vor Feinden, sondern eine bequeme Art des Wohnens Vorrang hatte. Der Bau der schlossartigen Burg war bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges noch gut erhalten, fiel dann aber als Adelssitz der Bodenreform zum Opfer und wurde auf Geheiß der sowjetischen Besatzer gesprengt. Einen vernünftigen Grund dafür gab es nicht. Was blieb, war ein Haufen Trümmer, der von der mehr als 700-jährigen Geschichte wenig erzählte. Die deutsche Wende im Jahr 1989 brachte für den Trümmerhaufen eine Auferstehung. Engagierte Bürger machten es 1995 möglich, dass die Schlossreste fachgerecht freigelegt wurden. Heute ist Vieles wieder gut erkennbar. Zudem wurde ein Schlossgarten angelegt, das Kreuzgewölbe wurde neu hergerichtet und nun legt dazu noch eine kleine Sammlung von Ausgrabungsstücken Zeugnis von der einstigen Veste Blankenberg ab, die als Modell seit 2007 am Fuße der Burgruine genauer zu sehen ist. Die Burgruine ist inzwischen denkmalgeschützt.

Wegespinne

Wegespinne

Die Gnadenkirche zu Blankenberg ist ein Gotteshaus, zu dem im Jahr 1860 der erste Spatenstich erfolgte. Der Bau im neoromanischen Stil, dessen Außenwände unverputzter Naturstein sind, konnte durch Spenden rasch vollendet werden. Hier hatte sich vor allem der Blankenberger Papierfabrikant Flinsch mit großzügigen Zuwendungen hervorgetan, aber auch der preußische König spendete für den Bau der Gnadenkirche, die schließlich im Jahr 1862 eingeweiht werden konnte.

Ein Museum im Ort – die „Alte Papierfabrik Blankenberg“ – erzählt von der industriellen Geschichte Blankenbergs, in der die Papierherstellung seit etwa 150 Jahren eine zentrale Bedeutung hatte. Die Produktion wurde in dem Gebäude noch bis 1993 aufrechterhalten. Seit 2008 ist das Museum im Besitz der Gemeinde, nachdem es in den Jahren 2001 bis 2008 in Privathand gewesen war. Unter anderem ist die Papiermaschine zu sehen, die 1906 in Betrieb genommen worden war und die als zweitälteste ihrer Art deutschlandweit gilt.

Die Gemeinde ist mit ihrer Lage auf einem Bergrücken und den landschaftlichen wundervollen Ausblicken ein idealer Ausgangspunkt zum Wandern. Die Aussicht können Besucher auch ohne große Anstrengung von der Aussichtsplattform genießen wie dem „Hochzeitskorb“ oder auch vom „Zigeunerhügel“ aus. Nach einem Blick in das Saaletal oder in die Nachbargemeinde Blankenstein kann allerdings kaum ein Besucher der Verlockung einer ausgedehnten Wanderung oder einer Radwandertour widerstehen.

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Autor: SCHMETTERling


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