CBDonnerstag KW16/2020: CBD im Kaffee – Trend mit Hintergrund

Was fehlt euch in der momentanen, irgendwie paradoxen Zeit eigentlich am meisten? Ich weiß, es sind first world problems, aber darf ich trotzdem mal kurz anmerken, dass ich traurig bin über den kompletten Ausfall der diesjährigen Festivalsaison… Daneben vermisse ich vor allem eines: Gemütlich in einem Café zu sitzen. Ja klar funktioniert zu Hause auch meine Kaffeemaschine, aber…. so ganz kann man das eben doch nicht vergleichen. Was das Ganze jetzt mit dem CBDonnerstag zu tun hat, fragt ihr euch? Nun, CBD und Kaffee passen auch zusammen in eine Tasse. Jetzt nicht nur mengenmäßig, sondern auch geschmacklich. Und einige Cafés haben diesen Trend bereits für sich entdeckt. Wir wollen heute der Sache auf den Grund gehen, was CBD im Kaffee bringen kann.

Wach machendes Koffein und chilliges CBD – widerspricht sich das nicht?

CBD im Kaffee - Trend mit Hintergrund
CBD im Kaffee – Trend mit Hintergrund

Die meisten von uns trinken die morgendliche Tasse Kaffee nicht wegen des leckeren Duftes oder dem intensiven Röstaroma der Bohnen, sondern wir erhoffen uns vor allem eins: Dass uns das koffeinhältige Heißgetränk die verschlafenen Augen öffnet. Für koffeinempfindliche Menschen oder jene, die es mit der morgendlichen Kaffeemenge übertreiben (ich bekenne mich schuldig) bedeutet das auch manchmal Herzklopfen und zittrige Finger.

Wie ich des öfteren schon erwähnt habe, sorgt das Cannabidiol CBD für Entspannung, Entkrampfung und das Lösen von Ängsten. Sehr viel öfter habe ich auch erwähnt, dass CBD, obwohl es aus Hanf gewonnen wird, NICHT psychoaktiv wirksam ist. Und „obwohl“ in diesem Zusammenhang ist eigentlich auch nicht korrekt, weil es genau einen Stoff der Hanfpflanze gibt, der psychoaktiv wirksam ist, nämlich THC. Rund 400 Stoffe gibt es allerdings, die es nicht sind.
Die Zugabe von CBD macht unseren Morgenkaffee also verträglicher, ohne dass der „Hallo Wach“-Effekt verloren geht! Einige Hersteller von CBD-Kaffee versprechen sogar bessere Laune am Morgen (die haben allerdings mich nach dem Aufstehen noch nicht erlebt).



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CBD Kaffee – Trendgetränk mit Background

Jedes Jahr experimentieren Baristas mit Superfoods, um einen Trend zu kreieren, der dann viral geht (gut, momentan reagieren vielleicht manche nicht so begeistert, wenn sie „viral gehen“ hören…). Nach chinesischen Pilzen, Aktivkohle und allem, was grün ist, wurde letztes Jahr der Hanf „entdeckt“. Wenn ihr CBD-Öl zu Hause habt, könnt ihr einfach einen Selbstversuch starten: Zwei bis drei Tropfen (am besten 5 %-iges) CBD-Öl in die Kaffeetasse geben, Kaffee drauf und umrühren. Er wird daraufhin etwas bitterer schmecken, ein öligen Film auf der Oberfläche bilden und nach Reaggae-Festival riechen.

Da manche Personen, die CBD-Kaffee probiert haben, bei ihren Erstversuchen über ausgeprägte Müdigkeit berichteten, solltest du es nicht gerade an einem Tag versuchen, an dem du hellwach und produktiv sein musst. Allerdings liegt die Wahrscheinlichkeit nahe, dass diese Personen eine zu hohe Konzentration oder Dosis gewählt haben. In kleinen Mengen wirkt CBD stimulierend, in größeren Mengen aufputschend. Wo das persönliche Mittelmaß zu finden ist, darüber kann keine pauschale Angabe gemacht werden. Da allerdings keine schlimmeren Nebenwirkungen als Müdigkeit zu erwarten sind.

Natürlich könnt ihr den CBD-Kaffee auch in einem speziellen CBD-Café probieren – beispielsweise im Café Canna in Berlin. Dort findet ihr Hanf nicht nur im Kaffee, sondern in fast allen angebotenen Getränken: Tee, Limonaden…

Der Hintergrund ist jedoch stets natürliche Entspannung und kein Rauschzustand, falls jemand auf eine Art Coffeeshop bekannt aus Amsterdam hofft. Cafés, welche Hanfsubstanzen anbieten, müssen natürlich doppelt acht geben, um alle gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, da die Gesetzeshüter oftmals (so scheint es) nur darauf warten, um einen Grund zu finden, den Betrieb einzustellen. Nachvollziehbar ist es in keinster Weise, denn kaum jemand wird sich nach Genuss von CBD-Kaffee pöbelnd und schlägernd ins Nachtleben stürzen, aus der Vielzahl von Kneipen hingegen schon.

Der CBD-Kaffee aus dem Café dürfte einigen geschmacklich mehr zusagen als der hausgemachte, zumal spezielle „flavour shots“ dafür sorgen, dass die Bitterkeit des CBD-Öls abgemildert wird. (Die Influencer nennen es „infusen“, habe ich gelernt). Im Café Canna stehen übrigens auch vegane Menüs auf der Speisekarte, in den meisten davon steckt ein Teil Hanf. Sogar die Backwaren bestehen zu einem Teil aus Hanfmehl, gewonnen aus den proteinreichen Hanfsamen. CBD-Cafés findet ihr übrigens auch im benachbarten Österreich, wenn ihr also auf einen Abstecher in Wien, Graz oder Linz seid, könnt ihr ebenfalls den CBD-Kaffee extra stylish genießen.

CBD im Kaffee - Trend mit Hintergrund
CBD im Kaffee – Trend mit Hintergrund

Fertig gemischten CBD-Kaffee kaufen

Neben dem selbst Hinzufügen von CBD-Öl oder einen Abstecher ins CBD-Café gibt es noch die Möglichkeit, fertig gemischten CBD-Kaffee zu kaufen. Viele Hersteller listen auch unter dem CBD-Kaffee die ganze Reihe an positiven Eigenschaften von CBD-Öl auf. Ich gehe allerdings so weit zu behaupten, dass mir, wenn ich CBD gegen Schmerzen einnehmen möchte, eine Tasse Kaffee mit einem Hauch CBD zu wenig sein wird. Hier gilt es, Werbeversprechen und Nutzen ein wenig abzuwägen. Wenn ihr nämlich die anderen vielen positiven Eigenschaften von CBD testen wollt (die ich euch übrigens immer am CBDonnerstag hier nähe bringe), ist es sinnvoller, das Öl pur einzunehmen.

Wer allerdings einfach ausprobieren möchte, ob CBD den Kaffee tatsächlich verträglicher macht, für den ist der Versuch genau richtig. Nur sicherheitshalber erwähne ich noch, dass die Zugabe von CBD den Kaffee natürlich nicht verträglicher macht für Schwangere, Stillende oder Kinder.

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Autorin: CBDoris

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