CBDonnerstag KW38/2020: CBD (Cannabidiol) bei Muskelverspannungen

Verspannungen klingen erst einmal ziemlich harmlos. Sind sie auch, aber dennoch können sie übelst schmerzen und den Betroffenen ziemlich beeinträchtigen. Woher kommen Muskelverspannungen, wie kann man sie vermeiden und was kann man machen, wenn sie schon da sind? Also meine Oma empfiehlt Rotlicht bei Verspannungen, aber die Stripclubs haben während der Corona-Zeit ja auch eingeschränkte Öffnungszeiten…. Im Zweifelsfalle schauen wir doch einmal, ob uns CBD irgendwie weiterhilft.

Woher kommen Muskelverspannungen?

CBDonnerstag KW38/2020: CBD (Cannabidiol) bei Muskelverspannungen
CBDonnerstag KW38/2020: CBD (Cannabidiol) bei Muskelverspannungen

Muskelverspannungen treten vor allem im Nacken-, Rücken- und Schulterbereich auf. Die Beschwerden sind keine Altersfrage (ich zitiere an dieser Stelle noch einmal Oma: „Oma, mein Rücken schmerzt.“ „Junge Menschen wissen nicht mal, wo ihr Rücken ist.“), bereits 16 % der 15- bis 25-jährigen leiden an Rückenschmerzen. Natürlich sind Bewegungsmangel und einseitige Körperhaltung hier hauptursächlich. Es wird gerne erwähnt, dass die heutige Jugend nur mehr vor dem TV oder der Playstation sitzt. Das stimmt natürlich einerseits schon, nur wenn ich daran denke, wie viel Zeit ich auch in den 1990ern in der Schule und beim Lernen sitzend verbracht habe, hat das durchaus für Rückenschmerzen und eine schlechte Körperhaltung gereicht.

Weitere Ursachen sind Stress, Angst und psychische Belastung, nicht umsonst hat man das Gefühl, dass sich dann der ganze Körper zusammenzieht. Ist das dauerhaft der Fall, können Muskelstränge verhärten und Schmerzen auftreten. Mit der Zeit treten auch haltungsbedingte Verschleißerscheinungen an den Gelenken und der Wirbelsäule auf. Aus diesem Grund ist es wichtig, Verspannungen nicht auf die leichte, nicht verspannte Schulter zu nehmen.



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Dass sich die Muskeln bei Stress verhärten, ist übrigens noch ein „Überbleibsel“ aus der Zeit, als wir noch Jäger und Sammler waren. Erspähten wir den Säbelzahntiger, zack – waren wir fluchtbereit. Heutzutage ist dieses reflexhafte Verhalten kaum noch notwendig. Dass wir es unbewusst dennoch ständig machen, merken wir dann, wenn Schmerzen auftreten. Anstatt zu überlegen, wie wir besser abschalten und entspannen können, nehmen wir stattdessen eine Haltung ein, in der die Schmerzen besser auszuhalten sind. Durch diese Schonhaltung entstehen anderweitig Verspannungen und erneute Schmerzen. Ein Mensch, der unter dauernder Anspannung steht, merkt schon gar nicht mehr, wo überall Verspannungen auftreten. Es ist also wichtig, wieder ein Gefühl für den eigenen Körper zu bekommen.
Ein weiterer, leicht behebbarer Grund für Muskelverspannungen kann auch ein Magnesiummangel sein. Magnesium ist der Gegenspieler von Kalzium und sorgt für eine ausgewogene An- und Entspannung der Muskulatur. Genaueres lässt sich leicht über ein Blutbild beim Hausarzt herausfinden.

Was tun bei Muskelverspannungen?

Wir wissen also nun, dass Muskelverspannungen mit unseren Bewegungsabläufen zusammenhängen. Es hilft also, wenn wir monotone Bewegungsabläufe pausieren (klar möchten wir möglichst schnell die Wohnung fertig ausgemalt bekommen, es hilft nur nicht, wenn wir die Bewegung beim Streichen nicht gewohnt sind und dann eine Woche lang ausgeknockt sind durch massive Nackenschmerzen).

Bewegungsmangel ist je nach beruflicher Tätigkeit nicht immer so leicht beizukommen, aber auch hier gibt es Mittel und Wege… Wenn du einen sitzenden Beruf ausübst, kannst du zumindest versuchen, möglichst auf Rolltreppen und Lift zu verzichten, kurze Strecken mit dem Rad zurückzulegen oder nach der Arbeit einen Spaziergang zu machen. Hier geht es nicht um sportliche Leistung, sondern um die Regelmäßigkeit und das Loslassen.

Wer eine untrainierte Muskulatur hat, leidet auch leichter an Verspannungen. Eine Stärkung der Schulter-, Nacken- und Rückenmuskulatur trägt enorm dazu bei, die Beschwerden zu verbessern. Auch die Bauchmuskeln sollten dabei nicht vergessen werden. Am besten lässt du dir die passenden Übungen von einem Profi (Fitnesstrainer etc.) zusammenstellen.

Wenn du einen sitzenden Beruf ausübst, denke regelmäßig an deine Sitzhaltung. Stuhl- und Bildschirmhöhe müssen unbedingt zu dir passen, strecke immer wieder deinen Rücken durch und drücke die Schultern nach hinten. Investiere auch in eine ergonomisch zu dir passende Maus und Tastatur, denn Sehnenüberlastungen an den Armen können ebenfalls zu üblen Schmerzen führen (hier spricht wieder einmal jemand aus Erfahrung…).

CBDonnerstag KW38/2020: CBD (Cannabidiol) bei Muskelverspannungen
CBDonnerstag KW38/2020: CBD (Cannabidiol) bei Muskelverspannungen

Wie kann man Muskelschmerzen behandeln?

Medikamente sind definitiv keine dauerhafte Lösung. Herkömmliche Schmerzmittel sprechen oftmals auch gar nicht richtig an. In der Akutphase kommt man aber oftmals nicht darum herum. Unterstützend können auch Kälte- oder Wärmeanwendungen helfen, was davon dir hilft, musst du selbst herausfinden. Ein warmes Vollbad, eine Wärmeflasche oder ein Wärmepflaster aus der Apotheke empfinden die meisten Betroffenen als entspannend und angenehm. Diese Wärmepflaster bzw. Umschläge haben den Vorteil, dass du sie bis zu 8 Stunden lang am Körper bequem unter der Kleidung tragen kannst.

Kommen wir nun zur donnerstäglichen Gretchenfrage: Was kann CBD dabei für dich tun? Hm, ich habe euch schon lange nicht mehr von Cannabidiol erzählt, fällt mir gerade auf… Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es nicht psychoaktiv wirksam ist? Hoffentlich ist wirklich jemand dabei, der an dieser Stelle schmunzelt, dann weiß ich, daß derjenige schon länger unsere CBDonnerstage verfolgt. Also, CBD macht weder high noch süchtig, ist legal erhältlich und trotzdem wirksam bei… verdammt vielem. Für Muskelverspannungen ist besonders der durchblutungsfördernde Effekt von Bedeutung. So wird mehr Sauerstoff zugeführt, und die Muskulatur löst und entspannt sich.


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CBD bei Muskelverspannungen – wie einnehmen?

Auf welche Art CBD angewendet wird, hängt davon ab, welche Ursache hinter den Muskelschmerzen steckt. Ist es Stress, psychische Überlastung, depressive Verstimmung etc., sollte CBD-Öl eingenommen werden. Die Tropfen werden einfach unter die Zunge geträufelt und für einige Minuten dort behalten. Angefangen sollte mit der geringstmöglichsten Dosis werden, welche bei Bedarf gesteigert werden kann. Angst vor Nebenwirkungen bzw. Überdosierung ist unbegründet, allerdings ist es nicht sinnvoll, eine große Dosis einzunehmen, wenn man auch mit weniger auskommen würde. Ernsthaft, das sage ich nicht, weil ich eine Spaßbremse bin, aber auch wenn ihr das gesamte Fläschchen runterkippt, werdet ihr keine lustigen Sachen sehen, sofern sie nicht wirklich vorhanden sind. Deshalb – lasst es bleiben und findet eure passende Dosis, lustiger wird es nicht mehr.

Kommen die Muskelverspannungen allerdings von sportlicher Betätigung oder ungewohnten Bewegungsabläufen, können sich CBD-haltige Salben und Sprays bewähren. CBD-Salben sind auch als wärmende oder kühlende Salbe erhältlich. Mein persönlicher Tipp bei Muskelkater ist ein CBD-haltiger Spray, der auch Magnesiumöl enthält.

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Autorin: CBDoris

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