CBDonnerstag KW41/2020: CBD (Cannabidiol) bei Lebererkrankungen

Was verbindet ihr ad hoc mit Lebererkrankungen? Vielleicht lustige Trink- und Leberwitze wie beispielsweise „Was früher meine Leber war, ist heute eine Minibar.“ Wie, noch einen? Na gut… „Zwischen Leber und Nierchen passt immer ein Bierchen.“ Aber jetzt ernsthaft, für Lebererkrankungen gibt es viel mehr Gründe als Schäden durch Alkohol. Man muss sich bewusst sein, dass es sich bei der Leber um ein sehr gutmütiges Organ handelt. Sie ist sehr widerstandsfähig, erfüllt ihre Aufgaben auch noch, wenn sie teilweise geschädigt ist, vieles repariert sie selbst wieder und mangels Nerven schmerzt sie auch nicht. Das ist das Gute daran, das ist das Schlechte daran. Denn viele Lebererkrankungen werden oft erst erkannt, wenn sie schon weit fortgeschritten sind.

CBD bei Lebererkrankungen – Kleiner Steckbrief der Leber

CBDonnerstag KW41/2020: CBD (Cannabidiol) bei Lebererkrankungen
CBDonnerstag KW41/2020: CBD (Cannabidiol) bei Lebererkrankungen

Sie wiegt rund 1,5 kg beim Erwachsenen und ist so unser größtes inneres Organ. Sie befindet sich im rechten Oberbauch, unter dem Zwerchfell, in der Nähe des Rippenbogens. Ihre wichtigste Aufgabe ist die Entgiftung unseres Körpers, z.B. durch Alkohol oder Medikamente. Die Giftstoffe werden anschließend über den Harn oder die Galle ausgeschieden. Außerdem produziert sie täglich ca. 600 ml Gallenflüssigkeit zur Fettverdauung und wichtige Eiweiße für die Blutgerinnung und das Abwehrsystem. Auch für den Fettstoffwechsel ist sie von Bedeutung. Sie kann Glukose aufnehmen und speichern, sie kann Nahrungsfette in Speicherfett ummwandeln oder bereit stellen, wenn es für Energie benötigt wird. Das Fett kann außerdem das Grundgerüst für verschiedene Hormone bzw. Cholesterin darstellen. Sexual- und Wachstumshormone werden in der Leber abgebaut, ebenso wie Insulin und Glukagon. Aktiviert werden Schilddrüsenhormone und Vitamin D.



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Ihr seht, unsere Leber hat äußerst vielfältige Aufgaben, und wenn sie geschädigt oder krank ist, kann sich das auf viele Bereiche in unserem Körper auswirken. Die Symptome einer Leberschädigung sind daher ebenfalls vielfältig und oftmals diffus. Zu den Symptomen gehören beispielsweise:

• Müdigkeit und Abgeschlagenheit,
• mangelnder Appetit, Gewichtsabnahme,
• Gelbfärbung der Lederhaut der Augen und Haut,
• Wassereinlagerungen (Ödeme) im Bauch und den Beinen,
• Dunkler Urin, heller Stuhl,
• Juckreiz,
• Vergrößerung der Leber (Fettleber),
• Blutbildveränderungen,
• gerötete Handinnenflächen und Fußsohlen.

Welches sind die häufigsten Lebererkrankungen?
• Akute Hepatitis (A, B, C),
• chronische Hepatitis,
• Fettleber (durch Alkohol, Medikamente, Übergewicht, Diabetes),
• Leberschädigung durch Alkohol (führt letztlich zu einer Leberzirrhose),
• Lebertumore.

Impfungen gegen Hepatitis A und B

Hepatitis A und B kann durch eine Impfung vermieden werden. Vernünftiger Umgang mit Alkohol und Medikamenten trägt ebenfalls zur Gesunderhaltung der Leber bei. Regelmäßige Bewegung und eine nicht zu fettreiche Ernährung tragen weiters dazu bei, das Risiko einer Fettleber zu reduzieren.

Viele Lebererkrankungen führen im fortgeschrittenen Stadium zu einer Leberzirrhose. Dabei wird Lebergewebe in Bindegewebe umgewandelt, und die Organfunktion nimmt solchermaßen ab. Irgendwann kann die Leber ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen, und der Patient stirbt an akutem Leberversagen. Wird die Ursache rechtzeitig behoben, kann die Leberzirrhose aufgehalten werden. Entstandene Schäden lassen sich aber nicht mehr rückgänging machen. Bei schwerer Leberzirrhose wird oftmals eine Lebertransplantation durchgeführt.

CBDonnerstag KW41/2020: CBD (Cannabidiol) bei Lebererkrankungen
CBDonnerstag KW41/2020: CBD (Cannabidiol) bei Lebererkrankungen

Wie werden Lebererkrankungen behandelt?

Die Vielfältigkeit der Probleme, die eine Lebererkrankung mit sich bringt, erschwert die Behandlung, und so gibt es nicht das eine Medikament zur Linderung, bzw. Heilung. Aber wenden wir uns mal wieder langsam der Frage zu, was kann CBD für dich bei Lebererkrankungen tun?

CBD, der nicht psychoaktiv wirksame Pflanzenstoff aus dem weiblichen Hanf, wirkt entzündungshemmend. Entzündungen der Leber entstehen u.a. durch Alkoholmissbrauch. Wer sich entschließt, dem ein Ende zu setzen, kann natürlich ebenfalls auf CBD bauen. CBD hilft einerseits dabei, Erscheinungen des Entzugs wie Zittern und Übelkeit abzuabauen. Viel wichtiger ist jedoch noch, dass es dort eingreift, wo das Suchtverhalten „zu Hause“ ist, nämlich im CB1-Rezeptor unseres Endocannabinoidsystems, das sogenannte Belohnungssystem. Wie das genau funktioniert, werden wir noch einmal in einem gesonderten CBDonnerstag-Artikel beleuchten.

CBD kann aber auch präventiv helfen, Leberschäden zu vermeiden. Beispielsweise wissen wir, dass starke Schmerzmittel (Analgetika) leberschädigend sind. Wenn wir alternativ CBD dazu verwenden, um Schmerzen zu lindern, brauchen wir eine niedrigere Dosis Schmerzmedikation, bzw. können vielleicht überhaupt auf ein verträglicheres Medikament umsteigen.

Wirksamkeit von CBD bei Lebererkrankungen

Die Wirksamkeit von CBD bei Lebererkrankungen lässt sich auch anhand einer Studie beweisen, denn im British Journal of Pharmacology berichten Forscher über eine signifikante Verbesserung bei Leberversagen ihrer Patienten, nachdem diese 12 Tage lang CBD eingenommen hatten.

Eine andere Studie, mit der ich zwar ganz definitiv keine Werbung betreiben möchte, aber die dennoch Beachtung finden sollte hat Folgendes bewiesen: Um die schädigende Wirkung von Alkohol auf die Leber nachzuweisen, wurden Probanden untersucht, welche in übermäßiger Form harten Alkohol konsumierten. Bei jenen Patienten, welche zusätzlich auch noch Cannabisprodukte konsumierten (nennen wir es beim Namen, die THC rauchen), wurden jedoch deutlich weniger Leberschäden festgestellt. Um die protektive Wirkung zu erreichen, braucht man allerdings nicht das psychoaktive THC. Das ist im Übrigen der Stoff, mit dem ich so meine Probleme habe, weil er allen anderen Hanfprodukten eine Art „Schmuddelimage“ eingetragen hat und dem Konsumenten suggeriert, das man sich am Rande der Illegalität bewegt, wenn man irgendetwas Hanfhältiges zu sich nimmt. Die selbe schützende Funktion kann man auch durch die Einnahme von CBD erreichen, nur eben ohne halluzinogenem Rausch und der Gewissheit, dass sich wirklich das im Fläschchen befindet, was draufsteht. Vorausgesetzt, dass man das CBD-Öl bei einem seriösen Händler wie Nordic Oil kauft und nicht am Schwarzmarkt…


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CBD zum Schutz vor Fettleber?

Weitaus seltener entsteht eine Fettleber, die nicht in Zusammenhang mit Alkoholkonsum steht. Aber auch dann kann CBD helfen, weil es das Nüchtern-Insulin senkt und die Leber so vor diversen Erkrankungen schützt.

Viele Lebererkrankungen gehen auch mit depressiver Verstimmung einher, und wie wir bereits vielfach betont haben, hat CBD eine stimmungsaufhellende Wirkung, die hier wiederum von Vorteil ist.

Inwieweit CBD auch bei Hepatitis wirksam sein kann, wird noch näher erforscht. Die bisherigen Ergebnisse klingen aber definitiv erfolgsversprechend und hoffnungsvoll.

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Autorin: CBDoris

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