CBDonnerstag KW50/2020: CBD (Cannabidiol) für Kinder?

Bevor ich mit dem heutigen Thema – CBD für Kinder – loslege, gebt mir einen kurzen Moment… Partyhütchen auf und hoch die Tassen! Was es zu feiern gibt? Den 50. CBDonnerstag natürlich… An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die mich auf meiner CBD-Reise durch das Jahr begleitet haben. Wir blicken auf ein hartes, seltsames Jahr zurück mit Entbehrungen und Veränderungen. Trotzdem hoffe ich, daß ich euch irgendwann in jedem Artikel mal zum Schmunzeln gebracht habe, denn das war mein persönlicher Anspruch an mich selbst.

Der 50. CBDonnerstag mit CBDoris

CBDonnerstag KW50/2020: CBD für Kinder?
CBDonnerstag KW50/2020: CBD für Kinder?

50 Artikel über CBD, und da gibt es immer noch was drüber zu sagen? Spoiler: Ja, gibt es. Ja, Schmerzen, Entzündungen, Ängste, Schlafstörungen und depressive Verstimmung waren häufig Thema, weil wir dazu bereits eine passable Studienlage haben. Und Kenner wissen natürlich um mein Lieblingsthema, wenn ich anfange darüber zu dozieren, wie CBD wirkt. Und jetzt alle: Das En-do-can-na-bin-oid-sys-tem. Lacht nicht, aber ich hatte schon Träume, wo das verflixte Endocannabinoidsystem zum Hauptdarsteller wurde.

Im Spätsommer gab es dann noch einmal den Hammer, als publik wurde, dass die EU-Kommission CBD als Suchtmittel einstufen wollte. Gottseidank gibt es inzwischen ein gegenteiliges Urteil vom Europäischen Gerichtshof. Auch hier haben wir noch einmal ausgiebig darüber gesprochen, wie hirnrissig es wäre, ein Naturheilmittel wie CBD einen derartigen, völlig unberechtigten Stempel aufzudrücken.

Und tatsächlich gibt es auch heute, am 50. CBDonnerstag, wieder eine Novität. Und zwar habe ich bisher ausnahmslos immer bei jedem vorgestellten Krankheitsbild den Einsatz von CBD mehr oder weniger befürwortet. Ich habe darauf hingewiesen, wann es weniger Sinn macht oder wann man mit der Schulmedizin besser bedient ist. Aber explizit von der Einnahme abgeraten habe ich noch nie. Gut, das tue ich auch heute nicht. Aber trotzdem gehe ich das Thema vorsichtiger an als jedes andere zuvor…. CBD für Kinder, ja oder nein?

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Ist CBD für Kinder geeignet?

Die Studienlage ist dürftig, Langzeitstudien existieren praktisch keine. Wir wissen, dass CBD für Erwachsene praktisch nebenwirkungsfrei ist, aber ob das auf den kindlichen Stoffwechsel ebenso umlegbar ist… Ist nicht erwiesen. Daß CBD nicht high macht, müssen wir wohl kaum explizit erwähnen. Die erlaubten und erhältlichen CBD-Produkte liegen unter einer THC-Grenze von derzeit in Deutschland 0,2 % und können somit keinesfalls psychoaktiv wirksam sein. THC-hältige Produkte an Kinder zu verabreichen ist absolut illegal und ist mit Körperverletzung gleichzusetzen. Grundsätzlich gilt auch, daß an Kinder unter 2 Jahren kein CBD verabreicht werden soll.

Ich hatte heute schon das Endocannabinoidsystem erwähnt…. Ich komme nicht darum herum, noch einmal festzustellen, daß eben dieses für die Wirksamkeit von CBD quasi verantwortlich ist. Wir produzieren Anandamid, ein körpereigenes Cannabinoid, welches an die Rezeptoren des besagten Endocannabinoidsystems andockt und dort unterschiedliche Reaktionen in Gang setzt. Auch zugeführte Cannabinoide docken dort an und verstärken diese Reaktionen. Das ist auch beim kindlichen Organismus bereits so. Zu beachten ist allerdings, daß Kinder sich eben noch im körperlichen Wachstum und der geistigen Entwicklung befinden und es deshalb eben schwer abzuschätzen ist, wie stark die einzelnen Reaktionen ausfallen. Aus diesem Grund rate ich dazu, CBD bei Kindern nur in bestimmten Fällen anzuwenden in Abwägung der Grunderkrankung mit den möglichen Nebenwirkungen. Manche Erkrankungen wie Epilepsie oder Krebs schränken natürlich das Leben derart ein, daß man eventuelle Nebenwirkungen toleriert. Auch bei ADHS etabliert sich die CBD-Behandlung immer mehr. Dazu später noch ein wenig ausführlicher.

Zu den möglichen Nebenwirkungen von CBD bei Kindern zählen wie folgt:

• Magen-Darm-Probleme,
• Schläfrigkeit,
• Veränderungen des Appetits,
• Veränderungen des Gewichts.

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CBD für Kinder – welche Produkte und welche Dosierung?

Bis zu 1500 mg CBD-Öl täglich gelten als gut verträglich und unbedenklich. Grundsätzlich sollte bei Kindern wie auch Erwachsenen die niedrigste mögliche Dosierung angewendet werden. Es gibt keine speziellen CBD-Produkte für Kinder, also sollte man darauf achten, ein CBD-Öl etc. mit möglichst niedriger Konzentration zu kaufen. Die Dosierung klingt jetzt auf den ersten Blick ein wenig knifflig, aber das war die beste Formel, die ich finden konnte… Damit man diese Formel anwenden kann, muß man die jeweilig angestrebte Dosis für Erwachsene kennen. Und dann rechnet man wie folgt:

(1,5 x Körpergewicht in kg) + 10 = Prozentsatz der Dosis für Erwachsene

Wenn also für ein bestimmtes Symptom für Erwachsene 15 mg CBD empfohlen sind und sich laut oben stehender Rechnung beispielsweise 45 ergibt, so sind 45 % von 15 mg die empfohlene Dosis für das Kind.

Bitte unbedingt mit dem Arzt absprechen, wenn CBD an ein Kind verabreicht werden soll, welches regelmäßig Medikamente einnehmen muß! Es empfiehlt sich auch, Aufzeichnungen in der Art eines Tagebuchs zu machen, um festzustellen, welche erwünschte und unerwünschte Wirkungen mit welcher Dosierung erreicht wurden.

Welche CBD-Produkte sind für Kinder geeignet?

CBD in Form von Gummibonbons ist eine bei Kindern besonders beliebte Form der Darreichung. Diese können auch bei Bedarf halbiert etc. werden, um die genaue Dosis zu erreichen.

CBD-Öle bieten sich ebenfalls gut an, da sie entweder mit fetthaltiger Nahrung oder in ein Getränk (Smoothie etc.) gemischt werden können. Für CBD-Öl pur werden nur die wenigsten Kinder zu gewinnen sein.

CBD-haltige Cremes können bei Neurodermitis, Schuppenflechte und anderen Hauterkrankungen gute Erfolge erzielen.

Welche Produkte sind für Kinder nicht geeignet?

Auf Alkohol basierende Tinkturen. Es sollte immer genau auf die Inhaltsstoffe geachtet werden, bevor ein CBD-Produkt an ein Kind verabreicht wird.

Kapseln sind für Kinder keine adäquate Darreichungsform, da die Gefahr besteht, daß die Kapseln in der Kehle stecken bleibt und schlimmstenfalls Erstickungssymptome hervorrufen kann.

Passend zum Thema:
Studie: Wie erscheint CBD auf Patienten mit Angsterkrankung?

Konzentrate sind für Kinder ebenfalls nicht geeignet, und zwar aus dem Grund, den der Name schon verrät, sie sind zu stark konzentriert.

Ob es wirklich eine Erwähnung braucht, daß E-Liquids nicht an Kinder gegeben werden sollen, ich weiß es nicht, aber der Vollständigkeit halber sage ich es eben.

Bei welchen Beschwerden wird CBD bei Kindern angewendet?

Das am besten erforschte Krankheitsbild, wo sich auch große Erfolge zeigen, ist die Behandlung von CBD bei Epilepsie. Sogar bei einer eher seltenen, aber sehr schwer ausgeprägten Form der Epilepsie, dem Dravet-Syndrom, hat sich der Einsatz von CBD bewährt. Bitte aber unbedingt vorher mit dem Arzt absprechen!

ADHS oder Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom wird hauptsächlich mit Medikamenten behandelt, welche aber ein ausgeprägtes Nebenwirkungsprofil haben. CBD stellt eine wirksame, natürliche Ergänzung oder vielleicht sogar Alternative dar.

Bei Reiseübelkeit ist CBD ebenfalls sicherlich einen Versuch wert.
Diverse Hauterkrankungen können wie oben beschrieben mit CBD-Salben behandelt werden.
Bei Schlaflosigkeit und Angstzuständen kann versucht werden, mit CBD-Produkten dem Kind etwas Ruhe und Entspannung zu verschaffen.

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Autorin: CBDoris

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